Mai 3rd, 2015 | Kommentare deaktiviert für Fotostrecke: Käsekuchen – die besten Rezepte

Käsekuchen mit Amarenakirschen

Dieser Käsekuchen wird mit Kirschen verfeinert. Die Grundlage ist ein Kakao-Mürbteig, obendrauf kommen Schichtkäse und Mascarpone. Zum Rezept: Käsekuchen mit Amarenakirschen

Was macht den Käsekuchen zum Käsekuchen?
Klar, ohne Butter, Zucker, Eier, Mehl als Grundlage geht nichts. Aber schon bei der Käsemasse, die dem Käsekuchen seinen Namen verleiht, scheiden sich die Geister: Sie kann aus Schichtkäse gemacht sein, aus Mascarpone oder Ricotta. In den meisten Fällen ist ein Käsekuchen zwar ein Quarkkuchen – aber selbst bei dem muss man sich zwischen Vollfettstufe, Halbfett- und Magerquark entscheiden.

Auch um den richtigen Teig für Käsekuchen gibt es Glaubenskriege: Die einen schwören auf Käsekuchen mit Keksboden, die anderen bevorzugen ihren Käsekuchen mit Mürbteig, mit Kakao oder ohne. Puristinnen machen ihren Käsekuchen sogar ohne Boden – für den ultimativen, schnörkellosen Käsekuchen-Genuss. Sie würden ihren Käsekuchen nie mit Mandarinen, Streuseln oder Rosinen aufpeppen, wie experimentierfreudigere Bäckerinnen es tun.

So wird die Käsemasse cremig und fluffig
Egal ob raffiniert oder pur: Mit Puddingpulver oder Käsekuchenhilfe lässt sich verhindern, dass die Käsecreme in der Mitte des Kuchens einsinkt. Eischnee macht die Masse locker und cremig. Wer es noch fluffiger mag, hebt geschlagene Sahne unter. Die macht den Käsekuchen aber noch gehaltvoller, als er ohnehin schon ist: Ein Stück Käsekuchen kann es schnell auf 400, 500 Kalorien oder mehr bringen.

Omas Käsekuchen ist der beste
Auch in anderen Ländern ist Käsekuchen beliebt, etwa in Amerika. Die Amerikaner machen ihren Cheesecake mit Doppelrahmfrischkäse – daher ist die Käsemasse kompakter als beim deutschen Käsekuchen üblich.

Die Rezepte für Käsekuchen werden in vielen Familien seit Generationen überliefert. Und die Töchter und Enkelinnen sind sich sicher: Keine backt so einen guten Käsekuchen wie Mama oder Oma. Wer trotzdem mal einem neuen Rezept eine Chance geben will, findet hier köstliche Inspirationen.

 

Zuerst erschienen auf:

www.brigitte.de/rezepte/backen/kaesekuchen-1007827

Tags:
Posted in Food And Beverages
April 30th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Innovationen aus der Medizin: Lesen im Atem

Hauche mich an, und ich sage dir, wie es deiner Leber geht. So lautet das Versprechen eines neuen Tests des kleinen Berliner Medizintechnik-Unternehmens Humedics. Er ermöglicht eine weitaus genauere und aktuellere Aussage über die Beschaffenheit der Leber, als es heute die Standard-Diagnostik-Verfahren Blutbild und Ultraschall schaffen. Dabei wird erstmals zeitnah das gemessen, was eigentlich zählt: Die Funktion der Leber. Auskunft darüber soll ausgerechnet die Atemluft geben.

Das zugrundeliegende Prinzip ist simpel: Zunächst bekommt der Patient eine Lösung mit 13C-Methacetin gespritzt, einem Molekül, bei dem einige Kohlenstoffatome gewissermaßen markiert sind – sie haben einen schwereren Kern als die meisten anderen Kohlenstoffatome. In gesunden Leberzellen bauen Enzyme 13C-Methacetin rasch zu Paracetamol ab und der markierte Kohlenstoff wird freigesetzt. Er gelangt über das Blut in die Lunge, wo er in die Atemluft übergeht.

Dort leitet eine Atemmaske die Luft in ein Messgerät, das mithilfe eines Infrarotlasers die relative Menge des schwereren 13-wertigen Kohlenstoffs bestimmt. An den Ergebnissen lässt sich ablesen, wie gut die Leber funktioniert: Je größer die Menge des schweren Kohlenstoffs in der Atemluft ist, desto mehr 13C-Methacetin wurde abgebaut – und desto gesünder ist die Leber.

Aktuelle Leberwerte innerhalb von 30 Minuten

Bislang wird der sogenannte Limax-Test nur bei klinischen Studien angewandt. In der Hepatologie, der Leberheilkunde, könnte er im Falle einer Zulassung für eine kleine Revolution sorgen. „Wenn man einem Menschen die Leber entfernen würde, würde man das an den Blutwerten erst Tage später sehen. Mit dem neuen Test dagegen hat der Arzt innerhalb von 30 Minuten einen Überblick, wie gut die Leber aktuell arbeitet“, sagt der Physiker Karsten Heyne von der Freien Universität Berlin, der den Test mitentwickelt hat.

Zu untersuchen, wie gut die Leber arbeitet, ist besonders vor Operationen an dem Organ wichtig. „Erst wenn die Funktion bekannt ist, lässt sich ungefähr voraussagen, ob ein Patient mit einem Lebertumor eine ausgedehnte Operation überlebt“, sagt Andreas Geier, Leiter des Schwerpunktes Hepatologie am Universitätsklinikum Würzburg. Er sieht die Entwicklung des Tests positiv: „Das erweitert unsere Diagnostik deutlich und kann künftig sogar Leben retten“, so Geier.

Erste Zwischenergebnisse der klinischen Studien geben ihm recht: Seit der Test bei Studien an der Charité in Berlin und elf anderen Kliniken eingesetzt wird, ist die Sterberate nach Leberoperationen um mehr als die Hälfte gesunken. „Bei Leberkrebs entfernen Chirurgen den Tumor und große Teile in der Umgebung. Bislang konnte man den Eingriff aber bei vielen Patienten nicht wagen, weil das Risiko eines kompletten Leberversagens zu hoch war. Der Test erlaubt nun, die Kapazität der Leber im Vorhinein besser einzuschätzen“, erklärt Geier.

Bessere Datenlage für akute Entscheidungen

Nicht nur bei Leberkrebs könnte der Test Ärzte beim Treffen lebenswichtiger Entscheidungen unterstützen, auch sonst sind viele Einsatzgebiete denkbar. Wie stark etwa beeinträchtigt die im Ultraschall gefundene Leberzirrhose die Funktion der Leber? Gibt es bei einem akuten Leberversagen noch eine Chance, die Leber zu retten, oder ist eine Lebertransplantation unausweichlich?

„Im Grunde kann der Test bei fast jeder Lebererkrankung wertvolle Erkenntnisse liefern, die den Verlauf der weiteren Therapie beeinflussen“, sagt Geier. Aber auch bei ganz anderen Problemen könnte der Test den Ärzten helfen: Weil die Leber das zentrale Organ des gesamten Stoffwechselsist, ist die Kenntnis ihrer Funktion vor aufwendigen Operationen und bei Chemotherapien wertvoll.

Vor wenigen Wochen wurde der Test mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet. Auch wegen seines enormen Potenzials gelang es dem Unternehmen problemlos, Risikokapital für die Finanzierung der klinischen Studien zu sammeln. Der einzige Haken: Es dürfte noch dauern, bis der Test zugelassen wird. Anfang nächsten Jahres soll es so weit sein. Bis die Krankenkassen den Test in ihren Leistungskatalog aufnehmen, wird noch weitere Zeit vergehen.

Bis dahin bleibt Patienten nichts anderes übrig, als zu hoffen, den Test im Rahmen der klinischen Studien nutzen zu können. Die Chancen stehen gar nicht so schlecht: Obwohl er offiziell noch nicht zugelassen ist, haben die Ärzte den Test an Universitätskliniken mehr als 12.500-mal eingesetzt. Der Nutzen ist offenbar einfach zu groß, um bis zur Zulassung zu warten.

 

Original-Artikel:

www.spiegel.de/

Tags: ,
Posted in Krankheit
April 30th, 2015 | Kommentare deaktiviert für 170 Jahre alter Champagner aus Schiffswrack schmeckt noch
  • Ältester Champagner der Welt
  • Er wurde in einem Schiffswrack gefunden
  • „Er war beeindruckend“

Rund 170 Jahre alt und trotzdem noch ein Hochgenuss: Fünf Jahre nach dem Fund des ältesten Champagners der Welt in einem Schiffswrack auf dem Grund der Ostsee vor Finnland haben französische Wissenschaftler diesen chemisch analysiert, verkostet und für sehr gut erhalten befunden. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie am Montag in der US-Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Sie geben Einblick in die Herstellungsmethoden und Geschmäcker zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

„Für unsere Analysen haben wir zwei Milliliter benutzt, und ich selbst habe hundert Mikroliter verkostet, also zwei Tropfen“, sagte Philippe Jeandet, Professor für Biochemie der Ernährung an der Universität von Reims und an der Analyse beteiligter Forscher. Die beiden Tropfen aus dem Fund von insgesamt 168 Flaschen in 50 Meter Tiefe auf dem Meeresgrund wurden ihm demnach mit einer Spritze auf die Hand gegeben, so dass er Geruch und Geschmack testen konnte.

„Tadellos erhalten“

„Es war ein sehr guter Wein, es war beeindruckend“, sagte Jeandet. Dessen Aroma von Tabak und Leder habe er noch lange im Mund behalten. Professionelle Weinkenner, die Proben zur Verkostung bekamen, befanden den Champagner demnach für „sehr jung und frisch mit einer floralen oder fruchtigen Note“. Bei dem im Jahr 2010 geborgenen Champagner handelte es sich laut Korkenaufschrift um die Marken Veuve Clicquot-Ponsardin und Heidsieck sowie um Juglar, die es inzwischen nicht mehr gibt.

„Wir waren wirklich überrascht davon, dass der verkostete Champagner tadellos erhalten war“, sagte Jeandet. Dies gelte sowohl für die chemische Zusammensetzung, die der des heutigen Champagners gleiche, als auch für das Aroma. Lediglich der Gehalt an Essigsäure und Kupfer – letzteres die Folge einer vorbeugenden Behandlung gegen Pilze – sei ein wenig höher gewesen. „Aus gesundheitlicher Sicht gehe ich davon aus, dass die Champagner fast so einwandfrei waren wie heutige Weine“, sagte Jeandet.

Meeresgrund als besonders edle Lagerstätte?

Der Champagner war jedoch mit 150 Gramm Zucker pro Liter – dem Dreifachen von Cola – sehr süß. Die Archive von Veuve Clicquot zeigten allerdings, dass dies dem Geschmack der damaligen Zeit in Frankreich und Deutschland entsprochen habe, sagte Jeandet. Die Lieferung dürfte demnach nicht für Russland bestimmt gewesen sein, wo Champagner mit einem Zuckergehalt von bis zu 300 Gramm getrunken worden sei. Heutige halbtrockene Champagner enthalten etwa 50 Gramm, trockenem Perlwein wird kein Zucker beigegeben.

Einige Hersteller von Champagner gingen auf die Wünsche zahlungswilliger und -kräftiger Kunden hin bereits dazu über, das edle Getränk über längere Zeit bei gleichbleibend kühlen Temperaturen und ohne Lichteinwirkung am Meeresgrund zu lagern. Jeandet hält dies jedoch für übertrieben. Die in der Champagne üblichen dunklen Erdkeller in rund 30 Metern Tiefe mit Temperaturen zwischen zehn und zwölf Grad Celsius sind nach seiner Meinung auch für die Zukunft völlig ausreichend.

Website:

http://www.focus.de/wissen/tadellos-erhalten-170-jahre-alter-champagner-aus-schiffswrack-schmeckt-noch_id_4629090.html

Tags:
Posted in Essen / Trinken
April 30th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Schneller Spargel schälen – 6 Tipps

Kaum geht die Spargelsaison wieder los, stapeln sich die Kisten mit dem edlen Gemüse in der Küche. Jetzt heißt es schnell sein.

Spargel schälen war früher reine Chefsache. Die Gefahr, dass noch Schalenreste am Spargel zurückblieben, war einfach zu groß. Der volle Genuss von Spargel entfaltet sich nur, wenn er auch wirklich frei von Schale ist.  Heutzutage gibt es Spargel oft schon geschält zu kaufen.

Wenn Ihr jedoch den Spargel selbst schält, findet Ihr in diesem Artikel ein paar Tipps, wie es vielleicht etwas besser und schneller geht.

Hier sind ein paar Tipps zum schnellen Spargel schälen:

  • Arbeitsplatz aufbauen

    Bevor Ihr mit dem Spargel schälen anfängt solltet Ihr Euren Arbeitsplatz richtig aufbauen. Für Rechtshänder heißt das: Die Spargelkiste kommt nach links, in die Mitte gehört eine große, flache Wanne und nach rechts kommt die Wanne für den geschälten Spargel (bei Linkshändern einfach spiegelverkehrt aufbauen). Zusätzlich braucht Ihr noch ein Handtuch, ein kleines Gefäß mit Wasser und natürlich einen scharfen Spargelschäler.

  • Spargel wässern

    Auch frischer Spargel sollte vor dem Schälen kurz gewässert werden. So lässt er sich leichter schälen.

  • Spargelschäler wässern

    Nicht nur der Spargel, sondern auch der Spargelschäler sollten feucht gehalten werden. Dadurch gleitet der Schäler besser durch den Spargel und durch das regelmäßige eintauchen ins Wasser werden auch die Spargelschalen, die im Schäler hängen bleiben, ausgewaschen.

  • Handtuch verwenden

    Manche reagieren auf den Saft vom Spargel mit einem leichten Hautausschlag. Dem kann man mit einem Handtuch auf dem Unterarm vorbeugen. Während dem schälen schützt das Handtuch auch vor Verletzungen durch den Spargelschäler.
    Wer auf den Spargelsaft reagiert sollte sich das Video ansehen. Da gibt es einen weiteren einfachen Tipp, damit der Spargel nicht mit der Haut in Berührung kommt.

  • Die Enden abschneiden

    Aus meiner Erfahrung geht es schneller, wenn man die Spargel-Enden erst zum Schluss abschneidet. Dadurch kommt man nicht aus dem Rhythmus und kann zum Schluss mehrere gleichzeitig abschneiden.

  • Eine Spargel-Schnell-Schälwette

    Nichts lässt Köche schneller Spargel schälen, als ein Wett-Schälen. Dabei kommt es aber nicht nur auf die Schnelligkeit an, sondern auch, dass der Spargel sauber geschält ist. Den Gewinn kann man ja vorher absprechen.

Habt Ihr weitere Tipps, wie man dieses edle Gemüse schneller von seiner Schale befreit, schreibt es in die Kommentare.

 

 

Webseite:

www.hoga-pr.de

Tags:
Posted in Essen / Trinken
April 29th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Der Deutsche Brauer-Bund klärt auf: Die zehn bekanntesten Irrtümer über Bier

Über kaum ein Getränk kursieren so viele Mythen und Irrtümer wie über Bier. Vom ominösen „Bierbauch“ über das „Sieben-Minuten-Pils“ bis zur Regel „Bier auf Wein“ – der Deutsche Brauer-Bund löst anlässlich des „Tages des deutschen Bieres“ am 23. April zehn der verbreitetsten Irrtümer auf:

1. Bierkonsum führt zum „Bierbauch“
Tatsache ist: Ein Pilsbier zum Beispiel hat weniger Kalorien als eine vergleichbare Menge Apfelsaft, Milch, Wein, Sekt oder Spirituosen. Eine Studie des Londoner University College ergab: Bei Männern stehen Bierkonsum und Übergewicht in keinem Zusammenhang. Bei den Frauen sind die Ergebnisse noch bemerkenswerter: Frauen, die moderat Bier trinken, seien im Durchschnitt sogar etwas dünner als abstinent lebende Frauen, so die Studie.

2. Bier ist vor allem ein Männergetränk
Falsch, denn die Mehrzahl der Frauen trinkt durchaus gerne Bier. Eine Studie des Max Rubner-Instituts, des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel, zeigte, dass 48 Prozent der Frauen, die alkoholische Getränke genießen, lieber Bier trinken als Wein. Spirituosen und andere alkoholische Getränke finden laut Studie weniger Zuspruch. Die Untersuchung zeigte zudem, dass gerade bei den 19- bis 24-Jährigen die Geschlechterfrage hier keine Rolle spielt, denn in dieser Altersgruppe trinken sowohl Frauen als auch Männer am liebsten Bier, wenn sie alkoholische Getränke genießen.

3. „Bier auf Wein, das lass’ sein…“
Dieser Reim ist bis heute weit verbreitet, war aber schon immer falsch: Seinen Ursprung hat der Trinkspruch im Mittelalter – er symbolisierte die sozialen Unterschiede: Bier galt damals als Getränk der einfachen Stände, Wein hingegen war einer elitären Oberschicht vorbehalten. Was jedem bewusst sein sollte: Auf die Menge kommt es an. Alkoholkonsum im Übermaß ist schädlich – egal, in welcher Reihenfolge.

4. Ein gutes Bier braucht sieben Minuten
Richtig ist: Ein frisches Bier kann und sollte in maximal zwei bis drei Minuten gezapft werden. Durch zu langes Zapfen verliert Bier viel Kohlensäure und wird schneller warm und schal. Perfekt gelingt ein Bier, wenn ein sauberes, kalt ausgespültes Glas, schräg gehalten, zu etwa Zweidrittel angezapft, kurz abgestellt und anschließend mit dem kunstvollen Aufsetzen einer Schaumkrone nachgezapft wird. Prost!

5. Bier ist arm an Nährstoffen
Studien belegen: Bier enthält neben Mineralstoffen wie Kalzium, Phosphor, Magnesium und Kalium auch verschiedene B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, die zum größten Teil aus dem zum Brauen verwendeten Malz und dem Hopfen stammen oder von der Brauhefe während der Gärung gebildet werden. Sie sind in Bier zwar nur in verdünnter Form und daher in geringen Mengen enthalten, im Vergleich mit anderen alkoholischen Getränken ist der Gehalt aber relativ hoch.

6. Dunkles Bier ist stärker als helles Bier
Richtig ist vielmehr, dass es keinen grundsätzlichen Zusammenhang von Farbe und Alkoholgehalt des Bieres gibt. Die dunklere Farbe kommt lediglich zustande, weil andere Malzarten, etwa Dunkel- oder Röstmalze, beim Bierbrauen verwendet werden. Diese verleihen dem Bier zwar eine intensivere Färbung und einen anderen Geschmack, verändern aber den Alkoholgehalt nicht automatisch.

7. Die Deutschen sind Europameister im Bier trinken
Es stimmt zwar, dass die deutschen Brauer mit mehr als 5.500 verschiedenen Biermarken und rund 95 Millionen Hektolitern Jahresproduktion „Europameister“ sind. In Bezug auf den Pro-Kopf-Konsum liegen in Europa jedoch die Tschechen an der Spitze: Sie tranken mit 144 Litern im letzten Jahr mit Abstand am meisten Bier. Deutschland rangiert beim Pro-Kopf-Konsum 2014 mit rund 107 Litern auf Platz 2 gleichauf mit Österreich.

8. In Deutschland gibt es immer weniger Brauereien
Falsch! In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der deutschen Braustätten von 1.281 Brauereien (2004) um über 70 Betriebe auf 1.352 Brauereien (2014) gestiegen. Während die Zahl kleinerer Bäckereien und Fleischereien in Deutschland abnimmt, nimmt die Zahl der kleinen Brauereien (mit bis zu 5.000 Hektolitern Jahresproduktion) weiter zu. In Deutschland kommt damit eine Brauerei auf 264 Quadratkilometer. Die Brauereidichte ist damit zehnmal höher als in den USA.

9. Es gibt immer weniger verschiedene Biere
Im Gegenteil: Wer den Markt beobachtet, stellt fest, dass die Markenvielfalt deutscher Biere zunimmt. Mit Blick auf die weltweit einzigartige Brauerei- und Biervielfalt in Deutschland kann davon ausgegangen werden, dass es zur Jahrtausendwende rund 5.000 verschiedene Biere auf dem deutschen Biermarkt gab. Allein in den letzten zehn Jahren sind rund 70 Braustätten in Deutschland hinzugekommen. Der Brauer-Bund schätzt, dass es allein in Deutschland mittlerweile mehr als 5.500 verschiedene Biermarken gibt, wobei die Biersorte Pils mit über 50 Prozent Marktanteil in der Beliebtheit der Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin unangefochten auf Platz eins steht, gefolgt von Export und Weizenbier.

10. Bier ist Bier
Der deutsche Biermarkt wird immer vielfältiger und legt weiter an Dynamik zu. Jede Woche kommt mindestens ein neues Bier auf den Markt. Auch immer mehr hopfenbetonte, aromaintensive Bierspezialitäten eines neuen Typs (sogenannte „Craftbiere“ – überwiegend nach dem fast 500 Jahre alten Reinheitsgebot gebraut) bereichern die Vielfalt. Nirgendwo ist der Biermarkt so abwechslungsreich wie in Deutschland, in keinem anderen Land haben die Verbraucherinnen und Verbraucher eine größere Auswahl. Deutsche Biertrinker könnten rein rechnerisch mehr als 15 Jahre lang jeden Tag ein anderes Bier probieren – und müssten dabei keines zweimal kosten.

 

Quelle:

www.about-drinks.com/der-deutsche-brauer-bund-klaert-auf-die-zehn-bekanntesten-irrtuemer-ueber-bier/

Tags:
Posted in Essen / Trinken
Februar 28th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Pernod Ricard Deutschland bietet globale Bartender-Ausbildung – Exklusives „Maison“-Programm erfüllt höchste Standards

Bartending ist mehr als ein Beruf. Es ist eine Lebenseinstellung. Pernod Ricard Deutschland bietet darum mit dem exklusiven „Maison“-Programm eine weltweit einzigartige Bartender-Ausbildung. Sie richtet sich an Einsteiger und erfahrene Bartender, die ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und ihr Wissen vertiefen möchten. Ziel ist es, verbindliche Standards zu setzen und Experten zu Top-Bartendern auszubilden, die ihre Leidenschaft für Spirituosen in Bars auf der ganzen Welt weitergeben. Durch das akkreditierte Programm erhält der Berufstand den Stellenwert, den er verdient. „Maison“ wurde 2013 in acht Ländern gestartet, darunter auch Deutschland. Die ersten 79 Bartender erwerben in Deutschland im Januar 2015 ihren Abschluss. Aufgrund des großen Erfolgs nehmen derzeit bereits 20 Länder an der internationalen Bartender-Ausbildung teil.

Innovatives Schulungssystem inklusive Tasting
Pernord Ricard hat das Programm über einen Zeitraum von drei Jahren in enger Kooperation mit internationalen Experten entwickelt. Das Konzept ist von unabhängigen Branchenkennern und Weltklasse-Bartendern geschrieben und exakt auf die Bedürfnisse moderner Bartender abgestimmt. Herausgekommen ist ein einzigartiges, flexibles Programm, das eine innovative Kombination aus persönlicher Betreuung durch geschulte Pernod Ricard Trainer sowie digitalen Einheiten via iPad-App bietet. Die Ausbildung umfasst elf interaktive Module, in denen jeweils eine Abschlussprüfung bestanden werden muss. Jedes Modul beschäftigt sich intensiv mit einer bestimmten Spirituosenkategorie, befasst sich mit deren Herstellung, Produktion, Geschichte und Cocktails und beinhaltet eine Degustation. Dabei wird auf nationale Gepflogenheiten hinsichtlich der Zusammenstellung aufmerksam gemacht und es werden lokale Unterschiede beim Mixen erläutert. Auf dem Lehrplan stehen Rum, Champagner, Tequila, Wodka, Whiskey, Scotch Whisky, Anis/Absinth, Cognac und Gin.

Hinzu kommen zwei weitere Module, die sich explizit dem „customer service“ und den „bartending skills“ widmen. Dabei geht es ausschließlich um Themen, mit denen jeder Bartender in seiner täglichen Berufspraxis konfrontiert wird. Inhaltlich stehen hier Servicequalität, Barausstattung, rechtliche Verpflichtungen, Verhaltenskodex und der professionelle Umgang mit Gästen im Fokus. „Das Maison-Programm ist ein tolles Format, das die perfekte Mischung aus Theorie und Praxis bietet. Es steigt sehr tief in die Inhalte ein und vermittelt Informationen, die weit über das hinausgehen, was man sonst in Fachbüchern oder im Internet findet. Das ist einzigartig und durch die intensiven Produktschulungen habe ich unglaublich viel dazugelernt. Dank kleiner Gruppengröße und interaktiver iPad-Nutzung war es außerdem viel leichter, sich auf die Inhalte zu konzentrieren. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Kurse in verschiedenen Bars stattfanden – so war es leicht, neue Häuser kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen“, sagte René Brucks, Chef de Bar, Kempinski Hotel Bristol Berlin.

Vernetzung der Szene fördern
Als einziges Ausbildungsprogramm der Industrie betrachtet „Maison“ jeweils die gesamten Spirituosenkategorien neutral und wettbewerbsübergreifend. „Maison“ bezieht nicht nur Erzeugnisse von Pernod Ricard mit ein, sondern verfolgt einen produktneutralen Ansatz, der von Bartendern besonders geschätzt wird. Dadurch ermöglicht Pernod Ricard Deutschland Bartendern jeder Klasse eine komplexe, unabhängige Ausbildung, die höchste Qualitätsansprüche erfüllt. „Mit dem ,Maison’-Programm investiert Pernod Ricard in die Zukunft des Marktes und bietet Bartendern eine fundierte und weltweit anerkannte Ausbildung. Daneben geht es auch darum, die Vernetzung in der Bartender-Szene zu fördern und zudem das Image der Berufsgruppe zu verbessern. Das ist eine absolut innovative Herangehensweise, die den Grundstein für ein neues Selbstverständnis und erfolgreiches Kundenmanagement legt“, betont Kaja Weiss, zertifizierte Trainerin und Leiterin Maison Deutschland.

Die Ausbildung dauert in der Regel ein Jahr und schließt mit einem Zertifikat der Ecole Hoteliere de Lausanne ab. Für Bartender aus der Hotellerie gibt es zudem die Möglichkeit, Kompaktkurse zu besuchen, die schneller absolviert werden. Die Kursgröße ist auf zwölf Teilnehmer begrenzt. Der nächste Ausbildungsjahrgang startet bereits in diesem Frühjahr. Weitere Informationen und regionale Ansprechpartner erhalten Interessenten unter der E-Mail-Adresse maison@pernord-ricard-deutschland.com.

Über Pernod Ricard Deutschland:
Die Gruppe Pernod Ricard mit Hauptsitz in Paris ist weltweit der zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern mit führender Marktposition in allen Kontinenten. Die Fusion der französischen Unternehmen Pernod und Ricard legte 1975 den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Weltweit vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit insgesamt 19.000 Mitarbeitern in 80 Ländern Spirituosen und Weine. Auf dem deutschen Markt wird die Gruppe durch Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln repräsentiert und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premiumspirituosen. Das Sortiment umfasst unter anderem die Marken Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Ballantine´s, Chivas Regal, Jameson, The Glenlivet, Malibu und Lillet. Mit 185 Mitarbeitern konnte Pernod Ricard Deutschland im Geschäftsjahr 2013/14 einen Bruttoumsatz von 636 Millionen Euro verzeichnen und damit seine Marktführerposition weiter stärken. Bereits 2012 wurde das Unternehmen vom Internationalen Spirituosen Wettbewerb ISW zum „Spirituosen-Importeur des Jahres“ gewählt.

Dabei ist sich Pernod Ricard Deutschland seiner unternehmerischen Verantwortung bei der Vermarktung von alkoholischen Getränken bewusst. Für die Aufklärungsinitiative „Mein Kind will keinen Alkohol“ wurde das Unternehmen im Bereich der Gesundheitskommunikation mit dem „Health Media Award 2014“ ausgezeichnet. Durch strikte Einhaltung von weitreichenden Selbstbeschränkungsregeln tritt Pernod Ricard Deutschland für einen verantwortungsvollen Genuss von Alkohol ein.

Mehr Informationen unter www.pernod-ricard-deutschland.de

Bildzeile: Ungewohnter Lehrraum: Dank iPad-Technik kann die Ausbildung direkt am zukünftigen Arbeitsplatz stattfinden – in der Bar.

Quelle: Pernod Ricard Deutschland GmbH

Zur Internetseite:

http://www.about-drinks.com/pernod-ricard-deutschland-bietet-globale-bartender-ausbildung-exklusives-maison-programm-erfuellt-hoechste-standards

Tags: ,
Posted in Wein & Spirituosen
Februar 8th, 2015 | Kommentare deaktiviert für S.Pellegrino Young Chef 2015: Halbfinalisten stehen fest

Mehr als 3.600 Bewerbungen aus 191 Ländern: Die Auszeichnung des „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist heiß begehrt. Zehn besonders talentierte Nachwuchsköche aus Deutschland und Österreich können sich nun Hoffnung auf den Titel machen. Sie wurden für den nationalen Vorentscheid ausgewählt. Die deutsch-österreichische Jury ist ebenfalls hochkarätig besetzt. Sven Elverfeld, Karl Obauer, Karlheinz Hauser und Nils Henkel werden persönlich die Leistungen der Nachwuchsköche beurteilen.

Milcheis vom Tannengrün, Carrot Cake 2.0 mit Rüben und Kerbel, Entenleber und Nordseekrabben – Diese Kreationen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf den nationalen Vorentscheid des „S.Pellegrino Young Chef 2015“. Zehn Kandidaten aus Deutschland und Österreich konnten dem strengen Urteil des renommierten Kochinstitutes ALMA („International School of Italian Cuisine“) standhalten und mit ihren „Signature Dishes“ überzeugen.

Hochkarätige Jury entscheidet am 23. Februar über Finaleinzug
Welches der Nachwuchstalente das begehrte Ticket für das große Finale in Mailand lösen kann, entscheidet sich am 23. Februar. Dann werden die Halbfinalisten beim Live-Kochen in Frankfurt gegeneinander antreten. Kein Geringer als Sven Elverfeld (Restaurant „Aqua“, Wolfsburg), Karl Obauer (Restaurant-Hotel „Obauer“, Werfen), Karlheinz Hauser (Restaurant „Süllberg“, Hamburg) und Nils Henkel (ehem. Restaurant „Schloss Lerbach“, Bergisch Gladbach) werden die Leistungen der Kandidaten beurteilen und den Sieger küren.

Teilnehmer aus den besten Häusern Deutschlands und Österreichs
Nicht nur die Jury ist hochkarätig besetzt, auch das Teilnehmerfeld kann sich mehr als nur sehen lassen. Unter den Kandidaten zum Beispiel: Jan-Philipp Berner (Bester junger Chefkoch Deutschlands 2013, Chaîne des Rôtisseurs), Tobias Wussler (Österreichs „Sous Chef des Jahres 2014“) und Felix Rommel (Teilnehmer der Sat.1-Kochshow „The Taste“). Alle zehn Köche konnten mit ihren „Signature Dishes“ punkten, die samt Rezept und Bildern bei der Onlinebewerbung hochgeladen wurden. Neben handwerklichem Geschick waren hier auch Kreativität und eine individuelle Handschrift gefragt. Alle Halbfinalisten sind unter www.finedininglovers.com/special/sanpellegrinoyoungchef2015/world aufgeführt. Für Deutschland und Österreich konnten sich folgende Talente qualifizieren:

  • Alexander Djolai, Chef de Partie, Restaurant „Bembergs Häuschen“, Euskirchen
  • David Rink, Sous Chef, Restaurant „TrüffelSchwein“, Hamburg
  • Erik Scheffler, Sous Chef, Restaurant „Lärchenhof“, Pulheim
  • Jan Nolte, Sous Chef, Restaurant „Madhus“, Hahnenklee
  • Jan-Philipp Berner, Chef, Restaurant „Söl’ring Hof“, Sylt/Rantum
  • Julian Becker, Chef de Partie, Restaurant „Kurfürstenstube“, Heidelberg
  • Philipp Lange, Sous Chef, Restaurant „Agata’s“, Düsseldorf
  • Felix Rommel, Sous Chef, Restaurant „Alpenhotel Kaiserfels“, Sankt Johann in Tirol (Österreich)
  • Ronny Bell, Chef de Partie, Restaurant „Märkische Stuben“, Mittenwalde / OT Motzen
  • Tobias Wussler, Sous Chef, Restaurant „Landhaus Bacher“, Mautern an der Donau (Österreich)

In der Final-Jury: Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa
Verkündet wurden zudem die Namen der internationalen Final-Jury. Dazu gehört in diesem Jahr mit Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa die absolute Elite der „World’s 50 Best Restaurants“. Ebenfalls mit dabei: Sterneköche wie Gastón Acurio, Yannick Alléno, Margot Janse und Éric Ripert. Sie werden im Juni den Sieger küren, wenn die besten zwanzig Kochtalente aus den Teilnehmerländern beim großen Finale auf der Expo in Mailand antreten und um die begehrte Auszeichnung als „S.Pellegrino Young Chef 2015“ kämpfen werden.

S.Pellegrino Young Chef 2015
Der „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist ein Kochwettbewerb, den S.Pellegrino weltweit ausgeschrieben hat. Zwanzig Kochtalente aus aller Welt werden im Juni 2015 auf der Expo in Mailand um die begehrte Auszeichnung kämpfen. Wer sich für das große Finale qualifiziert, entscheidet sich bei nationalen Vorentscheiden. Der Clou in 2015: Die „Signature Dishes“ der Finalisten dienen Designern als Inspirationsquelle für Kleidungsstücke. Ein kulinarisch-modischer Wettbewerb, der zusammen mit VOGUE Italia veranstaltet wird.

Über S.Pellegrino und Acqua Panna
Fine Dining Waters – das sind die beiden italienischen Mineralwässer S.Pellegrino und Acqua Panna aus dem Hause Nestlé Waters. S.Pellegrino entspringt in der nahezu unberührten Natur der lombardischen Alpen. Seine Reinheit verdankt es dem langen Weg durch dicke Schichten Dolomit- und Gipsgestein. Neutral im Geschmack und ausgewogen mineralisiert, sensibilisiert es den Gaumen für Aromen, ohne sie zu überdecken. Zusammen mit Acqua Panna, dem stillen Mineralwasser der Toskana, bildet S.Pellegrino das exzellente Zusammenspiel zweier Klassiker. Köche und Sommeliers aus aller Welt empfehlen die beiden Mineralwässer als Begleiter feiner Speisen und erlesener Weine.

 

Original:

www.about-drinks.com

Posted in Essen / Trinken
Januar 22nd, 2015 | Kommentare deaktiviert für Ab Februar neu bei Sierra Madre: ELEPHANT GIN – ein handgemachter Premium-Gin mit afrikanischen Wurzeln und wohltätigem Anliegen

Mit dem Premium-Gin Elephant Gin erweitert der bekannte Importeur Sierra Madre sein Portfolio von Luxus-Spirituosen um ein besonders einzigartiges Produkt:

ELEPHANT GIN ist ein handgefertigter London Dry Gin mit 45% Alkohol, hergestellt aus 14 sorgfältig ausgewählten Botanicals, die perfekt den Geist von Afrika einfangen und zum Teil in keinem anderen Gin zu finden sind. An Nase und Gaumen sehr aromatisch mit Noten von Affenbrotbaum und Wermutkraut sowie Buchu, ist ELEPHANT GIN eine geschmackliche Offenbarung: „Mit nur 14 Botanicals zaubert man hier einen Gin, der cremiger und komplexer nicht sein kann. Eine deutsch-afrikanische Melange, die in diesem Genre ganz oben mitspielt“ schrieb Eye for Spirits und vergab die Höchstnote 10 Punkte.

Aber ELEPHANT GIN ist nicht nur aufgrund seiner überragenden Qualität besonders: Von jeder verkauften Flasche werden 15 % an zwei Elefantenschutzorganisationen in Afrika gespendet. Diesem Engagement verdankt ELEPHANT GIN auch seinen Namen. ELEPHANT GIN ist rund um von Afrika inspiriert: Die stilvoll und aufwändig gestaltete 0,5 Liter Flasche unterstreicht den höchsten Qualitätsanspruch, der hinter ELEPHANT GIN steht. Das Etikett ist ein Unikat im Gin Markt. Die Innenseite des Rückenetiketts ziert eine alte, illustrierte Karte der Westküste Afrikas. Jede Flasche ist handbeschriftet; jede einzelne Abfüllung (batch) ist nach einer Elefantenrasse benannt, deren Name auf dem Etikett vermerkt ist.

Bei aller Verbundenheit zu Afrika ist ELEPHANT GIN dennoch ein deutscher Gin. Destilliert wird in der Nähe von Hamburg auf dem Gut Schwechow in einem Copper Still. Und dort hat man sich nicht nur höchster Qualität, sondern auch dem nachhaltigen Wirtschaften verschrieben: „Integrität und Leidenschaft sind der Kern der Philosophie von ELEPHANT GIN: Sorgfältigste Auswahl der Zutaten und das beste Verfahren der Produktion sollen ein Premium-Produkt erschaffen, mit dem wir nachhaltig und verantwortungsvoll auch für die Erhaltung der Wildtiere in Afrika wirtschaften möchten“ fassen die Macher von ELEPHANT GIN Ihr Credo zusammen.

„Für uns ist die Zusammenarbeit mit ELEPHANT GIN eine perfekte Erweiterung unseres Portfolios von außergewöhnlichen Spirituosenmarken im Premium-Segment“ erläutert Guido Klaumann, Geschäftsführer von Sierra Madre, die Beweggründe für die Aufnahme von ELEPHANT GIN in sein Angebot. „Kompromisslos in Qualität und Geschmack und mit einem unternehmerischen Anspruch, der nachhaltig und verantwortungsbewusst ist, steht ELEPHANT GIN für das, was ein Luxusprodukt auch im Spirituosenbereich im 21. Jahrhundert ausmachen muss. Das passt zu uns.“

Über Sierra Madre:
Die Sierra Madre Trend Food GmbH wurde 1995 in Hagen gegründet und ist ein führendes Importund Vertriebsunternehmen für Spirituosen und Ethnofood. Sierra Madre vertreibt mehrere hochwertige und namhafte nationale und internationale Marken, zu denen u.a. Ron Botucal, G-Vine Gin, Hayman’s Gin, Don Papa Rum, THE OSTHOLSTEINER oder Purity Vodka gehören.

Website:

www.about-drinks.com/ab-februar-neu-bei-sierra-madre-elephant-gin/

Tags: ,
Posted in Wein & Spirituosen
Januar 6th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Prominenter Drogenforscher verteidigt fragwürdige These – Alles, was Sie über Crystal Meth wissen, ist falsch

Die Partydroge Crystal Meth ist seit Jahren auf dem Vormarsch. Das Methamphetamin schwappt vor allem aus Tschechiens Giftküchen nach Deutschland herüber. Doch während viele Medien von Crystal Meth als „Horrordroge“ sprechen und vor den „Teufelskristallen“ warnen, gibt es einen, der alles in Frage stellt – Drogenforscher Carl Hart.

Hart ist Psychopharmakologe und Professor an der Columbia Universität. Nach eigenen Drogenerfahrungen in seiner Jugend wählte er statt einer Drogen- die Akademiker-Laufbahn.

Zombiedroge, die jeden Nutzer entstellt?

Hart zufolge werden die Risiken von Drogen wie Crystal Meth maßlos übertrieben dargestellt und dienen primär dazu, Angst zu verbreiten und schockierende Schlagzeilen zu generieren. Diese gibt es auch in Deutschland. Oft ist von der gefährlichsten und schlimmsten Droge der Welt die Rede, einer „Zombiedroge“, die jeden Menschen nach kurzer Zeit entstellt und süchtig macht.

Video: So graben sich Drogen ins Gesicht ein

Meth unterdrückt Grundängste

Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und -gruppen konsumieren Meth. Die synthetische Droge wirkt euphorisierend, steigert das Selbstwertgefühl, nimmt Grundängste und unterdrückt Bedürfnisse wie Hunger und Müdigkeit. Durch die leistungssteigernde Wirkung wurde die Droge in den letzten Jahren zunehmend nicht mehr nur als Partydroge, sondern auch als Aufputschmittel am Arbeitsplatz verwendet.

Video: Schock-Kampagne gegen Crystal Meth

„80 Prozent der Crystal-User nicht süchtig“

Carl Hart behauptet: „Über 80 Prozent der Crystal-Nutzer werden überhaupt nicht süchtig. Die meisten bräuchten weder Therapie noch Strafe.“

Die vielen Debatten über die Schädlichkeit von Crystal Meth empfindet er als unnötig aufgebauscht von denjenigen, die davon profitieren: Polizei und Suchtkliniken. Für seine Studien lädt Carl Hart Süchtige ins Labor ein und verabreicht ihnen Drogen, um deren Wirkung auf das Suchtverhalten zu untersuchen.

Kritik an den Aussagen von Carl Hart

Sowohl Harts Aussagen, als auch seine Methoden bezeichnen viele Suchtforscher als gefährlich. „Angesichts der Problematik von Crystal Meth in Deutschland sind Harts Thesen eine gefährliche Relativierung und so nicht angemessen,“ erklärt Ingo Schäfer vom Interdisziplinären Suchtforschungszentrum (ZIS) in Hamburg.

Bei regelmäßiger Einnahme führe die Droge beim Großteil der Nutzer zur Abhängigkeit. „Besonders das Risiko der psychischen Abhängigkeit ist hoch. Außerdem kann die Substanz auch zu schweren Symptomen wie Depressionen und Psychosen führen“, weiß Schäfer.

 

Übernommen aus:

www.focus.de/gesundheit/ratgeber

Posted in Gesundes Leben
Januar 4th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Der Schockraum – am Puls der Notaufnahme

Er ist das Herz jeder Notaufnahme. Diese vier Wände stellen die Schnittstelle zwischen Krankenwagen, Rettungshubschrauber und Krankenhaus dar: der Schockraum, ausgestattet mit modernsten Apparaten, kleinen Laboren, Beatmungsmaschinen, mächtigen Röntgen- und Infusionsgeräten. An diesem Ort versuchen Ärzte nach Verkehrs- und Arbeitsunfällen, nach Stürzen aus großer Höhe oder Verbrennungen das Überleben von Patienten zu retten. Selbst kleine Operationen sind in manchen Räumen möglich. Notfallversorgung, bei der jede Sekunde zählt.

Etwa 30.000 Schwerverletzte werden nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie pro Jahr in die Schockräume deutscher Krankenhäuser eingeliefert. Anders als aus einschlägigen Fernsehserien bekannt, braucht man dazu nicht möglichst viel Geschrei, Chaos und Hektik. Viel mehr sind im realen „Emergency Room“ klare Strukturen, eingeübte, festgelegte Abläufe und schnelle Entscheidungen gefragt. Pfleger und Ärzte verschiedenster Fachrichtungen müssen dort im Team reibungslos zusammenarbeiten. Und Deutschland kann sich damit schmücken, dass das meist gut funktioniert.

 

Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass in den vergangenen Jahren die Sterberate schwerverletzter Unfallopfer in deutschen Kliniken um über die Hälfte gesenkt werden konnte – von rund 25 Prozent auf unter 10 Prozent. Unfallchirurgen des Uniklinikums in Essen hatten für diese Ergebnisse Informationen von rund tausend Polytrauma-Patienten ausgewertet, die von 2002 bis 2011 in der Essener Klinik im Schockraum erstversorgt worden waren. Andere Zahlen machen dazu deutlich: Die Versorgung wird auch schneller. Durch eine bessere Raumaufteilung, modernere Ausstattung und kürzere Wege ist die Zeit vom Eintreffen des Patienten im Schockraum bis zu einem Notfall-CT beispielsweise von durchschnittlich 38 Minuten im Jahr 2002 auf heute nur noch 21 Minuten gesunken.

Struktur, Organisation und Ausstattung retten also Leben, aber was genau steckt hinter den steifen Begriffen? Mit Hilfe von Uwe Schweigkofler, Leitender Arzt des Notfall- und Rettungszentrums der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt (BGU), haben wir ein kleines Einmaleins erstellt.

 

Schockraum-Leader

Teilweise behandeln im Schockraum bis zu zehn Ärzte und Pfleger gleichzeitig einen Patienten. Die Arbeit im Schockraum ist Teamarbeit. Damit dabei aber der Überblick bewahrt wird, muss es einen geben, der den Ton angibt und alles koordiniert. Das muss nicht immer derselbe sein, er muss auch nicht zwangsläufig einer bestimmten Fachrichtung angehören. Er kann Anästhesist, Chirurg oder Internist sein. Das einzige Kriterium, das der Schockraum-Leader erfüllen sollte, lautet: genügend Erfahrung in der Behandlung von lebensgefährlich Erkrankten und Schwerverletzten haben.

 

Bunte Westen

In vielen Kliniken trägt der Teamleiter als optische Hervorhebung eine bunte Weste. In einigen Schockräumen gibt es auch farbig gekennzeichnete Westen oder Röntgenschürzen für Ärzte mit anderen Funktionen. Das dient dem Überblick, denn im kritischen Fall darf es keine hierarchischen Streitigkeiten geben.

 

ABCDE-Schema

Bei diesem Schema steht A für airway, Luftwege; B steht für breathing, Atmung; C steht für circulation, Kreislauf, D für disability, neurologische Ausfälle, und E für exposure, umgebende Faktoren. Dieser Algorithmus ist eine Art Leitfaden, nach dem Ärzte bei einem Schwerverletzten prioritätenorientiert vorgehen sollen. Da die Sicherung der Atemwege eine hohe Priorität hat, stehen A und B am Anfang. Da im Schockraum Teamarbeit gefragt ist, kann sich die Anästhesie aber um A und B kümmern, während der Chirurg sich gleichzeitig mit Punkt C, dem Kreislauf, beschäftigt. Wichtig ist die gemeinsame Sprache, dass alle wissen, um was es bei A, B oder C geht. Studien zeigen, dass ein Abweichen vom Leitfaden zu mehr Komplikationen führen und sogar bis zu zwei Prozent vermeidbare Todesfälle produzieren kann. Deswegen lautet die Devise unter Ärzten: „Treat first what kills first.“

 

Das Manchester Triage System

Dies ist ein Verfahren zur Einschätzung der Behandlungsdringlichkeit von Patienten, das mittlerweile in den meisten deutschen Kliniken genutzt wird. Triage bezeichnet dabei die Methodik, den Schweregrad der Erkrankung in kurzer Zeit zu erkennen. Patienten werden nach Eintreffen in der Notaufnahme je nach Beschwerden verschiedenen Kategorien zugeordnet. Rot bedeutet: Eine sofortige Behandlung ist nötig. Kategorie Orange heißt: Sehr dringende Behandlung, ein Arzt sollte innerhalb von zehn Minuten beim Patienten sein. Kategorie Gelb: Dringende Behandlung, der Patient kann aber bis zu 30 Minuten warten. Kategorie Grün: Normal, Behandlung ist innerhalb der nächsten 90 Minuten möglich. Als Letztes gibt es noch die Kategorie Blau: Nicht dringend. Meist ordnet das EDV-System die Patienten automatisch nach den Farben. Sind zwei Patienten der Kategorie Gelb da, entscheidet die Reihenfolge des Eintreffens.

 

Sampler-Schema

Ähnlich wie das ABCDE-Schema nutzen Ärzte das Sampler-Schema, um eine rasche Notfallanamnese zu erheben und um Informationen strukturiert weiterzugeben. Besonders wichtig ist dieses Schema, wenn der Patient notfallmäßig operiert und narkotisiert werden muss. S fragt die Symptome ab, A die Allergien, M die Medikation, P steht für past medical history, die medizinische Vorgeschichte, L für last oral intake, die letzte Nahrungsaufnahme, E für events prior to incident, dem Vorfall vorangegangene Ereignisse, und R für Risikofaktoren.Der nach Leipzig ausgeflogene Ebola-Patient aus Westafrika befindet sich in einem hochgradig kritischen Zustand. Das sagte Oberarzt Thomas Grünewald vom Klinikum St. Georg, wo der Mann seit Donnerstag behandelt wird.

 

Originalbeitrag:

www.faz.net

Posted in Gesundes Leben
Januar 2nd, 2015 | Kommentare deaktiviert für Vergesst die guten deutschen Gasthäuser und Restaurants nicht

Die Entwicklung der Gastronomie in Deutschland ist hoch erfreulich, wenn man bedenkt, was hiesige Restaurants in den 70er und 80er Jahren so angeboten haben. Der Einfluss aus aller Welt hat der deutschen Gastronomie sehr gut getan. Auch, dass es so viele Restaurants mit 1 oder mehr Sternen wie nie zuvor in Deutschland gibt, ist sicher zu begrüßen. Allerdings geht ein bisschen was auch verloren. Zwischen der Gourmet-Klasse, die sich nun mal nicht jeder leisten kann, und dem Bereich Fast Food werden die ganz normalen Restaurants und Gasthäuser mit wirklich gut gemachter, überwiegend regionaler Küche zerrieben. Es gibt immer weniger Restaurants, wo man einfache Gerichte bekommt, die trotzdem mit Liebe und Einfallsreichtum zubereitet werden. Das Image dieser Küche hat einfach zu sehr gelitten und muss mühsam wieder aufgebaut werden. Aber es gibt sie, die Lokale, die genau so eine Küche anbieten.

Vor allem in kleineren Städten und in ländlich geprägter Umgebung werde diese Angebote gerne angeboten, weil vielen Leuten allzu viel Experimente suspekt sind. Kleine, aber feine Lokale mit leckerer, aber auch nicht zu überladener Karte mit wechselnden Gerichten können eine Erfolgsstory sein, wenn man keine Fertigkost verarbeitet und mit Liebe kocht. Oft gibt es bei diesen Restaurants auch einen schönen Biergarten oder eine gepflegte Terrasse, die den Genuss perfekt macht. Probieren Sie es aus, schauen Sie in Bewertungsportale im Internet oder lassen sich vor Ort beraten, wo man denn gut ausgehen kann. Sie werden überrascht sein, wie gut man heutzutage auf dem Land essen kann. Und das Beste daran: Das geht immer noch zu einem akzeptablen Preis.

Posted in Restaurants
Dezember 31st, 2014 | Kommentare deaktiviert für Waisenkinder der Medizin rücken zunehmend in den Fokus / Auch immer mehr Sozialpädiater kümmern sich um Kinder mit seltenen Erkrankungen

Göttingen/München (ots) – Sie gelten als die Waisenkinder in der Medizin und sind weitgehend unbekannt. Und dennoch kennt fast jeder von uns in seiner Familie, in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden, der mit einer seltenen Erkrankung lebt. Verwunderlich ist dies nicht, werden doch 7.000 bis 8.000 der rund 30.000 bekannten Krankheiten als selten eingestuft. Dies ist dann der Fall, wenn weniger als einer von 2.000 Menschen betroffen ist. In Deutschland sind mehr als vier Millionen Menschen von einer dieser seltenen Erkrankung betroffen, in der Europäischen Union sind es etwa 30 Millionen. Über 80% der seltenen Erkrankungen sind auf eine genetische Ursache zurückzuführen, meist beginnen sie im Kindes- und Jugendalter.

Und deshalb sind Kinder- und Jugendärzte auch zumeist die primären Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche mit seltenen Erkrankungen, berichtet Dr. Christian Fricke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ). Doch nur sehr wenige Ärzte sind über die jeweilige seltene Erkrankung informiert. Für die betroffenen Kinder und deren Familien ist daher bereits die Suche nach der richtigen Diagnose häufig sehr beschwerlich. Und viele haben eine jahrelange Odyssee hinter sich, bis sie endlich qualifiziert betreut und behandelt werden können.

Kinder und Jugendliche mit einer seltenen Erkrankung werden zum Teil bereits in Ambulanzen der Universitäts-Kinderkliniken oder in einem der über 140 Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) gut betreut. Das ist dann der Fall, wenn sich beispielsweise bei seltenen Krankheiten des Nervensystems besonders erfahrene Kinder- und Jugendneurologen gemeinsam mit einem multidisziplinären Team aus Psychologen, Therapeuten und anderen Berufsgruppen um die verschiedenen Facetten der Erkrankungen kümmern. Sehr hilfreich ist es für die Familien häufig auch, wenn Kontakte zu anderen Familien mit einem Kind mit derselben seltenen Erkrankung hergestellt werden können.

Wenn aber die betreuende Einrichtung vor Ort auch nicht weiter weiß und auch keine Selbsthilfegruppen für die einzelne seltene Erkrankung existiert, müssen spezialisierte Institutionen eingeschaltet werden. Das sind die Zentren für Seltene Erkrankungen, die zunächst eine Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen mit seltenen Erkrankungen sind. Diese sind zum Teil – wie etwa in Berlin, Göttingen, Heidelberg, München oder Tübingen – an Uni-Kinderkliniken oder an SPZ’s angegliedert. Und viele dieser Zentren haben sich wiederum auf ganz spezielle seltene Krankheitsbilder spezialisiert. So betreut das Zentrum für seltene Erkrankungen in Heidelberg Patienten mit seltenen Stoffwechselerkrankungen, das Zentrum in Freiburg solche mit seltenen Muskelerkrankungen. Im Berliner Centrum für Seltene Erkrankungen der Charité, das für eine Vielzahl seltener Erkrankungen kompetent ist, kommt der Abteilung für Humangenetik eine tragende Rolle zu, um zusammen mit den Sozialpädiatern die geeigneten Ansprechpartner für die Diagnose- und Therapie zu finden.

Auch neue Zentren rücken zunehmend in den Fokus, um die „Seltenen“ aus dem Schattendasein herauszuführen. So richtet der Sozialpädiater Prof. Knut Brockmann von der Universität Göttingen sein Zentrum auf die besonderen Bedürfnisse für Kinder mit seltenen neurologischen Erkrankungen aus. Geplant sind zudem bundesweite Erhebungen zu seltenen neurologischen Erkrankungen, um auf Dauer die Qualität der Behandlungen qualitativ verbessern zu können. Und in München möchte Prof. Volker Mall als Lehrstuhlinhaber für Sozialpädiatrie im Kinderzentrum München spezielle Patientenschulungsprogramme für seltene Erkrankungen aufbauen und weiterentwickeln, so zum Beispiel für herz- und nierentransplantierte Kinder oder auch für Kinder mit seltenen Nierenerkrankungen, anorektalen Fehlbildungen oder Neurofibromatose.

Diese Aktivitäten, die auf den 2013 ins Leben gerufenen Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) zurückgehen, zielen genau in die richtige Richtung, meint auch Sozialpädiatrie-Präsident Christian Fricke. Allerdings müssten solche Behandlungsangebote in spezialisierten SPZ ausreichend finanziert werden. Das ist noch längst nicht der Fall. Und wem würde man das mehr gönnen, als den bisherigen „Waisenkindern in der Medizin?“

Pressekontakt:

Weitere Informationen bei
kbrock@med.uni-goettingen.de
Volker.Mall@kbo.de
Website:
www.presseportal.de/pm/55202/2905726
Posted in Krankheit
Dezember 27th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Dänemark siegt bei Marie Brizard’s International Bartender Seminar 2014

Vom 23. bis zum 26. November trafen sich 30 Bartender aus 25 Nationen, um sich mit ihrem Wissen und ihren Künsten am Shaker zu messen. Nach 4 spannenden Tagen, gefüllt mit Workshops, intensivem Austausch und tollen Cocktail-Kreationen kürten die Gäste den Sieger.

Seit 32 Jahren ist das IBS fester Bestandteil der Groupe Belvédére und Marie Brizards. Die internationale Cocktail Competition inspiriert Bartender aus aller Welt und bietet eine Plattform zur Weiterbildung und zum Austausch. Die hochkarätig besetzte, internationale Jury bewertet an zwei aufeinander folgenden Tagen die eingereichten Cocktails der Teilnehmer, darüber hinaus gab es in diesem Jahr erstmals ein neues Konzept, das theoretisches Wissen zur Sirup- und Likörherstellung mit einband.

Für das Finale am 25. November qualifizierten sich fünf Teilnehmer aus Dänemark, Großbritannien, Taiwan, Japan und Frankreich. Der Drink zum Thema „Prohibition” konnte während eines Aperitifs von allen Gästen verkostet und bewertet werden.
Den 1. Platz und 3.000 € Preisgeld gewann Aurimas Mulevicius aus der Kopenhagener K-Bar. Sein Cocktail in Verbindung mit einem Parfüm von Ledernoten überzeugte alle Gäste. Der deutsche Teilnehmer Marcel Dalbeck aus der Düsseldorfer Beuys Bar, Gewinner des deutschen Vorausscheides, erreichte einen Platz im oberen Mittelfeld.

Darüber hinaus wurde das Event einen Nachmittag lang zur Weiterbildung genutzt: Antonio Lai, Bartender und Consultant aus Hongkong, zeigte den Teilnehmern was mit Hilfe von Molekularküche hinter der Bar möglich ist. Matthias Giroud, Executive Bar Manager der Buddha Bar, hielt einen Vortrag zu innovativer Cocktail Präsentation, und Nir Chouchana, französischer Barista Champion 2014, gab einen Einblick in Kaffee und Sirup.

Rezepte:

“Marie’s French Crusta”
vom deutschen Teilnehmer Marcel Dalbeck, Beuys Bar, Düsseldorf

  • 4 cl Cognac Gautier VSOP
  • 1 cl Marie Brizard Pear
  • 2 cl Limettensaft
  • 1 cl Runny Honey
  • Etwas Eiweiß
  • Deko: Orangenschale
  • Mit Hilfe einer Limette einen Crusta Rand an einem Weinglas anbringen, dafür eine Zucker-Zimt-Mischung benutzen. Alle Zutaten auf Eis shalen und abseihen. Mit Hilfe einer kleinen Wäscheklammer die Orangenschale anbringen.

„Quit Drama“ (1. Platz)
von Aurimas Malevicius, K-Bar, Kopenhagen, Dänemark

  • 4,5 cl Gautier Cognac VS
  • 2 cl Marie Brizard Creme de Cacao weiß
  • 1,5 cl Marie Brizard Zuckerrohrsirup, infundiert mit Sellerie
  • 2 cl Limettensaft
  • 1 Eiweiß
  • Deko: Thymianzweig/Anis/Sternanis
  • Alle Zutaten zuerst dry shaken, dann auf Eis shaken und in einen Tumbler abseihen. Mit Thymian und Sternanis dekorieren. Auf einer Schieferplatte mit einer Austernschale, einer Walnusshälfte und einer Schneckenschale anrichten.

„The Great Gatsby“ (2. Platz)
von Chaung Kun-Yen, Tribeca, Taipei, Taiwan

  • 3 cl Marie Brizard Lemongrass
  • 2 cl Marie Brizard Pfirsichlikör
  • 1 cl Marie Brizard Anisette
  • 2 cl Campari
  • 1 cl Limettensaft
  • Deko: Orangenschale/Nelke/Sternanis
  • Alle Zutaten in ein verschließbares Gefäß geben. Mit einer Smokinggun Eichenrauch in das Gefäß geben. Gefäß schwenken, und Mischung dann karboniseren. In einen Tumbler geben, Orangenschale mit Nelken spicken und anbrennen, dann in den Drink geben.

„When Harry met Marie“ (3. Platz)
von Lucy Jane, NOLA, London, Großbritannien

  • 1,5 cl Marie Brizard Holunderlikör
  • 0,5 cl Marie Brizard Triple Sec
  • 4 cl William Peel Pure Malt 8 years
  • 3 cl trockener Wermut
  • 2 dashes Jerry Thomas Bitters
  • Marie Brizard Anisette
  • Deko: Zitronenzeste
  • Ein Martiniglas mit Eis vorkühlen. Alle Zuaten bis auf Marie Brizard Anisette kalt rühren, das Martiniglas mit Marie Brizard Anisette besprühen und den Drink abseihen. Mit einer Zitronenzeste servieren.

Spezialist für „fine spirits“ seit 2007
Die Seven-Spirits GmbH & Co. KG vereinigt exklusiv für den deutschen Markt ein außergewöhnliches Sortiment internationaler Premium- und Nischenspirituosen sowie DV7/Dirk Verpoorten Sirupe aus Frankreich.

Der Unternehmenssitz ist Bonn. Seit der Gründung durch Dirk Verpoorten, als alleinigen Gesellschafter, im Jahr 2007 wächst das Sortiment an namhaften, hochklassigen Importspirituosen ständig. Oberstes Kriterium für die Aufnahme ins Produktportfolio ist für Dirk Verpoorten dabei die Einhaltung höchster Qualitätsanforderungen.

Das Unternehmen vertreibt mittlerweile mehr als 20 traditionsreiche Premiumspirituosen aus mehr als 12 Ländern. Ziel ist es, dass jeder Kunde (Bars, Restaurants, Hotels, Fach- und Großhandel) sich seinen Wünschen entsprechend umfassend aus dem Sortiment bedienen kann.

Seven-Spirits ist jetzt auch bei Facebook – www.facebook.com/SevenSpiritsGmbH

Quelle: Die Seven-Spirits GmbH & Co. KG

Adresse der Quelle:

http://www.about-drinks.com/

Posted in Wein & Spirituosen
Dezember 27th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Gänsebraten: Unser Rezept als Video-Kochschule

Zutaten für 8 Portionen Gänsebraten

1 Gans (küchenfertig; 4,5 kg)
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)

Für die Apfel-Brot-Füllung:
100 Gramm Speck (geräuchert und durchwachsen)
1 Zwiebel
4 Brötchen (vom Vortag)
30 Gramm Butter (oder Margarine)
250 Milliliter Milch
3 Äpfel
100 Gramm Trockenfrüchte (z. B. Aprikosen, Cranberries oder entsteinte Backpflaumen)
3 Stängel Majoran
Beifuß (getrocknet)
1 ¼ Liter Weißwein (oder Brühe mit 1 TL Zitronensaft)
1 EL Quittengelee
2 EL Soßenbinder (dunkel)

Zubereitung von Gänsebraten – Schritt für Schritt erklärt

Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

Den Beutel mit den Innereien aus der Gans nehmen. Gans unter fließendem kaltem Wasser von innen und außen abspülen und trocken tupfen. Gans von innen mit Salz und Pfeffer einreiben.

Für die Apfel-Brot-Füllung:
Speck würfeln und bei kleiner Hitze in einer Pfanne langsam ausbraten. Zwiebel abziehen, würfeln und kurz mitbraten. Die Geflügelleber (aus dem Beutel) abspülen, würfeln und etwa 2 Minuten mitbraten. Alles aus der Pfanne nehmen.

Die Brötchen würfeln und im heißen Fett anrösten. Heiße Milch dazugießen und etwa 5 Minuten quellen lassen. Äpfel abspülen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Trockenfrüchte fein würfeln und zusammen mit dem Brot und den Äpfeln unter die Speck-Leber-Mischung rühren. Mit Salz, Pfeffer, abgezupften Majoranblättchen und Beifuß kräftig würzen.

Die Füllung in die Gans geben, die Bauchöffnung mit kleinen Holzspießchen zustecken. Die zugesteckte Öffnung mit Küchengarn wie einen Schuh zubinden. Beine und Flügel mit Küchengarn an den Gänsekörper binden, damit sie nicht abstehen und zu dunkel werden oder verbrennen.

Die gefüllte Gans mit dem Rücken nach unten auf den Rost des Backofens legen und den Rost auf die mit Wasser ausgespülte Fettpfanne setzen. Fettpfanne und Rost auf die untere Schiene des Ofens schieben. Die Garzeit für die Gans beträgt etwa 3 Stunden.

Eventuell die Gans nach 30 Minuten aus dem Ofen nehmen und mit einer Pinzette die letzten Federkiele herausziehen, sie haben sich durch das Braten gelockert. Gans wieder in den Ofen schieben und weiterbraten. Zwischendurch die Haut unterhalb der Flügel und um die Keulen herum einstechen, damit das Fett ausbraten kann.

Wenn sich der Bratensatz in der Fettpfanne bräunt, etwas Wein dazugießen, damit der Bratensatz auf dem Blech nicht festbrennt. Eventuell die Gans einmal wenden. So geht’s einfach: Gans mit der Fettpfanne aus dem Ofen holen, dicke Backofenhandschuhe anziehen und die Gans mithilfe von Alufolie wenden. Die Gans wieder in den Ofen schieben und weiterbraten. Verdampfte Flüssigkeit immer wieder mit Wein auffüllen und die Gans mit der Bratenflüssigkeit begießen. Falls sehr viel Fett herausbrät, das Fett aus der Fettpfanne schöpfen, so dass Platz für Wein oder Brühe ist, sonst verbrennt das Fett und beginnt zu räuchern.

Nach der halben Bratzeit die abgespülten Innereien mit in die Fettpfanne geben. 10 Minuten vor Ende der Bratzeit die Gans mit Salzwasser bestreichen. Den Backofen auf die höchste Stufe schalten und die Gans weiterbraten, damit die Haut schön braun und kross wird.

Die fertige Gans im ausgeschalteten Ofen warm stellen. 1/4 l Wasser in die Fettpfanne gießen, den Bratensatz auf der Herdplatte loskochen und durch ein Sieb gießen. Das Fett abschöpfen.

Den Bratensatz aufkochen, das Quittengelee einrühren. Die Soße eventuell mit Soßenbinder binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße zur Gans servieren.

Dazu schmecken Kartoffelklöße und Rotkohl.

Unsere Tipps für perfekten Gänsebraten

Kaufen Sie am besten eine frische Gans beim Händler Ihres Vertrauens – dann wissen Sie, wo das Tier herkommt und wie es gehalten wurde. Es sollte gut gerupft und die Innereien sollten sauber ausgenommen sein.

Bevor die Füllung in den Gänsebauch kommt, kontrollieren Sie die Haut nach abstehenden Federkielen. Die müssen mit einer kräftigen Pinzette herausgezogen werden. Streichen Sie mit der Hand über die Gans: Fühlt sie sich zart an wie Marzipan? Dann ist sie bereit für die Füllung.

Die klassische Füllung für Gänsebraten

Im klassichen Rezept für Gänsebraten kommen Brötchen und Räucherspeck in die Füllung. Äpfel und Trockenfrüchte sorgen für eine feine Süße.

Unbedingt dabei sein muss das klassische Gänsebratenkraut Beifuß: Zusammen mit Majoran gibt es die richtige Würze – und macht diesen ja nicht gerade leichten Genuss besser bekömmlich.

Die Füllung stopfen Sie am besten beherzt mit vollen Händen in den Gänsebauch. Geht natürlich auch (und ist ein bisschen eleganter): Die Gans aufrecht in einen hohen Topf stellen und die Füllung mit zwei Löffeln in die Gans geben.

So binden Sie Gänsebraten richtig

Wenn der Gänsebraten gefüllt ist, muss er zugeschnürt werden. Das geht am besten, wenn je nach Größe der Öffnung vier bis sechs Holzspieße quer durch die Haut gestochen werden. Dann legen Sie einen Küchengarnfaden (zur Not tut’s auch weißes Topflappengarn aus Baumwolle) um den oberen Spieß und schnüren die Öffnung wie einen Schuh zu. Zuknoten, fertig!

Nun brauchen nur noch die Keulen und Flügel an den Körper gebunden werden, damit nichts absteht und verbrennt. Bitte jetzt noch nicht außen salzen, das macht die Haut schnell ledrig. Gesalzen wird erst am Schluss.

So wird der Gänsebraten makellos

Wenn die Gans etwa eine halbe Stunde im Ofen war, kommen die allerletzten Federkiele aus der Haut. Die müssen unbedingt entfernt werden, damit die Haut makellos braun werden kann und später niemand am Tisch chirurgisches Werkzeug braucht, um die Stoppeln am Festtagsbraten zu entfernen.

So wird der Gänsebraten rundherum goldbraun

Gänsebraten muss zwar nicht unbedingt gewendet werden, für einen perfekten Braten ist es aber nicht schlecht. So einen Riesenvogel gekonnt zu bewegen, hat allerdings seine Tücken.

So geht’s: Dicke Topfhandschuhe anziehen und den Braten mit Alufolie bedecken, die schützt Ihre Hände und Unterarme. Dann die Gans samt Rost aus dem Ofen nehmen. Die Gans mit der Folie mutig drehen und zum Weiterbraten zurück in den Ofen schieben. Nun kann sie rundherum goldbraun werden.

So wird der Gänsebraten besonders knusprig

Wenn die Gans gefüllt ist und im Ofen bei der richtigen Temperatur vor sich hinbrät, ist fast schon alles getan. Ein bisschen Zuwendung braucht sie aber doch. Einmal drehen haben Sie ja schon hinbekommen. Dankbar ist sie aber auch fürs Bepinseln mit Salzwasser gegen Ende der Bratzeit. Das macht die Haut schön braun und knusprig und würzt außerdem.

Ursprünglich veröffentlicht:

www.brigitte.de

Posted in Essen / Trinken
Dezember 16th, 2014 | Kommentare deaktiviert für HOGA Nürnberg eröffnet im Februar 2015 den Reigen der Gastromessen

Vom 22. bis 25. Februar eröffnet die HOGA Nürnberg den Reigen der Branchenmessen für das Gastgewerbe im neuen Jahr. Die bayerische Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV ist 2015 die einzige Messe in Süddeutschland. Sie dürfte damit zum Pflichttermin für alle werden, die sich über Neuheiten, aktuelle Trends und innovative Gastronomie-Konzepte informieren möchten, Einkäufe planen und den Messebesuch zur Kommunikation und zum Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen nutzen wollen.

Die HOGA findet diesmal einen Monat später zum idealen Termin für die Planung von Investitionen, Modernisierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen statt. Fachlicher Träger ist erneut der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V., der mit seinem großen Infostand in Halle 8 eine wichtige Anlaufstelle für Hoteliers, Gastronomen und deren Mitarbeiter sein wird.

65 Jahre HOGA – eine Erfolgsgeschichte
Die veranstaltenden AFAG Messen können diesmal ein stolzes Jubiläum feiern und mit 65 Jahren HOGA Nürnberg auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken. 1950 erlebte die Messe unter dem damaligen Namen Süddeutsche Fachschau für Hotel-Gastronomie und Konditorei in Nürnberg ihre Premiere. Es folgten Jahre des Wachstums, beflügelt durch die boomende deutsche Wirtschaft und Vollbeschäftigung. Bundesweit wurden in den Anfangsjahren der HOGA neue Gaststätten und Hotels eröffnet, immer mehr Menschen konnten sich Reisen leisten und das Gastgewerbe profitierte vom zunehmenden Geschäftsreiseverkehr und zahlreichen neuen Messen.

Vor diesem Hintergrund baute die HOGA ihre Bedeutung als süddeutscher Branchentreff kontinuierlich aus und sie legte von Jahr zu Jahr bei den Aussteller- und Besucherzahlen zu. Das Angebot der Messe orientierte sich dabei stets an den aktuellen Bedürfnissen der Branche und an aktuellen Trends. Auch die Sorgen des Gastgewerbes wurden schon frühzeitig im Rahmen von Informationsschauen aufgegriffen. So war bereits bei der ersten Gastromesse in Nürnberg die hohe Steuerbelastung in der Hotellerie und Gastronomie das Thema einer Informationsschau. Ein Thema, das auch heute noch die Branche beschäftigt. Darüber hinaus sorgten bereits in den Anfangsjahren der Messe Wettbewerbe für ein lebendiges Branchembild und mit ihrem Rahmenprogramm und ideellen Sonderschauen wurde die Nürnberger HOGA zum Vorbild für viele andere Veranstaltungen.

Fast 700 Aussteller und viel Neues bei der HOGA 2015
Die HOGA zählt inzwischen neben den Veranstaltungen in Hamburg und Stuttgart zu den drei wichtigsten deutschen Branchenmessen des Gastgewerbes. Bei ihrer letzten Durchführung 2013 konnte die HOGA bei der Ausstellerzahl um 15 Prozent zulegen und mit über 35.000 Besuchern an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Dass laut Besucherbefragung rund 40 Prozent der Besucher nur die HOGA Nürnberg und keine andere deutsche Gastromesse besuchen, unterstreicht den Stellenwert, den die HOGA in Fachkreisen genießt.

Die bisher sehr gute Vermietungssituation lässt auch für 2015 eine starke HOGA erwarten. Wenn sich der positive Trend bis zum Messestart im Februar fortsetzt, könnte erstmals die Zahl von fast 700 Ausstellern erreicht werden! Insgesamt wird die HOGA in der Messe Nürnberg fünf Messehallen mit rund 40.000 m² belegen und mit mehr Herstellern, neuen Food-Anbietern und interessanten neuen Ausstellern aus dem Bereich Großküchen und Technik ihre fachliche Kompetenz weiter stärken. Zum Kreis der Aussteller gehören auch EDEKA C+C Großhandel Nordbayern, Sachsen, Thüringen und Südtirol wird sich erstmals mit einem Gemeinschaftsstand beteiligen.

Im Mittelpunkt der Messe stehen die Bereiche Küchentechnik, Einrichtung und Ausstattung, Nahrungsmittel und Getränke, Haus- und Betriebstechnik sowie Dienstleistungen, IT-Organisation und Kommunikationstechnik. Wer besonders kreative und innovative Produktideen, Konzepte und Dienstleistungen sucht, findet diese gebündelt im HOGANovum.

Da die HOGA immer stärker in die benachbarten Bundesländer Sachsen und Thüringen ausstrahlt, wird man für die kommende Messe die Aktivitäten und Werbemaßnahmen in diesen Bundesländern verstärken und erstmals eine Kooperation mit der Leipziger Messe eingehen. Bei der HOGA wird sich die Leipziger Messe ISS GUT! mit einem Gemeinschaftsstand präsentieren und das Genießerland Sachsen vorstellen. Im Gegenzug werden sich bei der nächsten ISS GUT! vom 1. – 3. November 2015 in Leipzig bayerische Anbieter mit regionalen Schmankerln präsentieren. Darüber hinaus ist eine Beteiligung der bayerischen Partner am Leipziger Kongress für KITA- und Schulverpflegung sowie der begleitenden Ausstellung geplant.

HOGA-Forum in Halle 8: Infozentrum des DEHOGA Bayern ist zentraler Treffpunkt der Information und Kommunikation
Das Herzstück und Kommunikationszentrum der HOGA ist der modern gestaltete Stand des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern im HOGA-Forum in Halle 8. Verbandsmitglieder und interessierte Besucher erhalten an diesem Branchentreffpunkt vielfältige Informationen und eine fachliche Beratung zu allen Bereichen des Gastgewerbes. Im HOGA-Forum in Halle 8 sorgt das Programm auf der DEHOGA Bayern Arena für Abwechslung, u.a. werden hier die Ehrungen und Preisverleihungen der Wettbewerbe durchgeführt.

Einrichtungsideen für Hotels: DEHOGA Bayern und Bund Deut-scher Innenarchitekten präsentiert die Preisträger des Studentenwettbewerbs „Essen, Trinken, Schlafen“
Neben dem fachlichen Angebot bietet die Messe an vier Messetagen eine Fülle an Informationen, sie stellt Konzepte für die perfekte Gästebewirtung vor und zeigt Beispiele, wie sich im Restaurant, Hotelzimmer oder in der Hotelbar eine Wohlfühlatmosphäre erzeugen lässt.

Von besonderem Interesse für Hoteliers dürfte in diesem Zusammenhang ein Wettbewerb sein, der vom Bund Deutscher Innenarchitekten (BDIA) gemeinsam mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e.V. durchgeführt wurde. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Essen, Trinken, Schlafen“ und dazu haben 140 Studenten von drei bayerischen Hochschulen für Innenarchitektur (Akademie der bildenden Künste München, FH Rosen-heim und FH Coburg) ihre Arbeiten eingereicht. Die Studenten konnten bei diesem Wettbewerb, der als Semesterarbeit gewertet wurde, ihre Ideen und Einrichtungskonzepte für die Hotellerie zum Thema „Essen, Trinken, Schlafen“ umsetzen. Dabei überraschten die Studenten die Jury mit tollen Einrichtungskonzepten und pfiffigen Gestaltungsideen. Insgesamt wurden in der letzten Runde 25 Arbeiten für die Ausstellung im Rahmen der HOGA ausgewählt, die in Halle 9 am Stand des BDIA auf einer Sonderfläche präsentiert werden. Die Arbeiten sollen für die Besucher der HOGA Inspiration sein, aber auch zu Diskussionen anregen. Die Ehrung der Preisträger findet am 22. Februar gegen 15.00 Uhr auf der DEHOGA Bayern Arena in Halle 8 statt.

FOOD SPECIAL – Zwei Tage geballte Food-Kompetenz
Bereits zum 9. Mal lädt der Servicebund (Zusammenschluss mittel-ständischer Lebensmittel-Fachgroßhändler für Großverbraucher) im Rahmen der HOGA Nürnberg zur FOOD SPECIAL ein. Dazu wer-den am 22. und 23. Februar in Halle 6 über 100 Unternehmen ihre neuesten Produkte, Ideen sowie Food-Konzepte präsentieren und zu Degustationen einladen.

Ein attraktives Rahmenprogramm wird das Angebot der Aussteller abrunden und prominente Gäste der Gastroszene und namhafte Köche werden den Fachbesuchern wertvolle Anregungen und kreativen Input bieten. Die Ansprüche der Gäste werden immer höher und Gastronomen müssen sich mit ihrem kulinarischen Angebot auf individuelle Essgewohnheiten und Wünsche ihrer Gäste einstellen. Dazu liefert die FOOD SPECIAL wertvolle Tipps und Anregungen.

Erstmalige Beteiligung der Evenord eG: Metzger und Fleischer sind wichtiger Teil der Gastronomie
Ein besonderes Anliegen des HOGA-Veranstalters war es, neben den Bäckern und Konditoren auch Metzger und Fleischer in das Konzept der HOGA einzubinden. Dies wird nun 2015 erstmals mit der Beteiligung der Evenord eG realisiert, die bereits 1950 Aussteller der Nürnberger Gastromesse war. Die Abholmärkte der Evernord eG sind auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten. Ob Verkauf, Imbissbereich, Küche oder Werkstatt – das Stammsortiment von über 20.000 Artikeln deckt den Tagesbedarf von Metzgerei, Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ideal ab. Für AFAG-Messechef Heiko Könicke ist das Engagement der Evenord auf der HOGA eine wertvolle Kooperation, die Sinn macht: „Metzgereien, die sich in den Bereichen Catering und Partyservice engagieren und ihren Kunden Möglichkeiten zu einem Imbiss bieten, sind längst fester Bestandteil des Gastgewerbes. Mit der Evenord eG und der BÄKO stellen zwei wichtige Partner des Gastgewerbes ihr Leistungsspektrum auf der Messe vor und wir holen damit neue Zielgruppen auf die Messe und davon werden auch andere Aussteller der HOGA profitieren“.

Frühjahrstreff der BÄKO Franken Oberbayern-Nord eG
Bereits zum dritten Mal nach der Premiere 2011 ist die BÄKO Franken Oberbayern-Nord eG auf der HOGA vertreten und lädt erneut zu ihrem Frühjahrstreff ins Nürnberger Messezentrum ein. Bei der letzten HOGA 2013 lag der Anteil der Bäcker und Konditoren bereits bei 9,2 Prozent. Neben dem reinen Bäckereisektor hat die BÄKO ihr Leistungsspektrum deutlich ausgebaut und ist längst ein wichtiger Partner der Gastronomie. So werden neben dem klassischen Bäckerei- und Konditoreisortiment auch Kaffeespezialitäten und Snacks bis hin zu vollständigen Gerichten angeboten.

Auf der HOGA ist die BÄKO mit zahlreichen Geschäftspartnern auf einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern vertreten und neben Bäckern und Konditoren können sich auch Gastronomen über das breite Leistungsangebot der BÄKO informieren. Die Messebesucher können sich im BÄKO-Café bei Herzhaftem und Süßem stärken und in der „Schau-Backstube“ das Backhandwerk live und mit allen Sinnen erleben.

HOGA richtet Augenmerk auf den Berufsnachwuchs
Seit jeher richtet die HOGA ein besonderes Augenmerk auf den Berufsnachwuchs. Koch-Auszubildende, in der Ausbildung befindliche Hotel- und Restaurantfachleute sowie der Konditoren-, Bäcker- und Metzgernachwuchs sind aktiv in das Messegeschehen eingebunden und zum Teil auch bei spannenden Wettbewerben gefordert.

Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die großzügige Unterstützung der Nürnberger Berufsschule 3. Die Direktion und Lehrkräfte geben mit ihrem Engagement den jungen Menschen die Chance, aktiv an der HOGA mitzuwirken.

Im Rahmen der Bayerischen Jugendmeisterschaften in den gast-gewerblichen Ausbildungsberufen werden täglich drei Berufsschulen antreten, um deren besten Schüler in den Kampf um die begehrten Meistertitel zu schicken. Für den Nachwuchs in den Berufen Koch/ Köchin sowie Hotel- und Restaurant-Fachmann/ -frau sind die Bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften der bayerischen Berufsschulen um den HOGA-Jugendpokal Bayern 2015 das Highlight. Die jungen Nachwuchskräfte kommen aus verschiedensten bayerischen Berufsschulen und werden sich u.a. im Schau-Restaurant, in der gläsernen Wettbewerbsküche und an der Hotelrezeption bei praktischen und theoretischen Aufgaben messen.

Neben den Bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften, bei denen junge Köche, Restaurant- und Hotelfachleute gefordert sind, ist auch die Konditorenabteilung der Nürnberger Berufsschule 3 auf der HOGA vertreten. Vor den Augen der Messebesucher werden süße Köstlichkeiten angefertigt und beim Konditoren-Wettbewerb sind die Konditoren-Azubis aus ganz Bayern bei praktischen Aufgaben gefordert. Der Bäcker-Nachwuchs der Berufsschule 3 wird auf der HOGA ebenfalls bei praktischen Prüfungsaufgaben zeigen, was man gelernt hat, aber auch Schülerinnen und Schüler der Abteilung Fleischer sind bei der Herstellung kulinarischer Spezialitäten gefordert.

Ihre HOGA-Premiere erleben diesmal die vom VSR (Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V) veranstalteten Wettbewerbe wie die Deutsche Meisterschaft für Hotel und Restaurant, die Deutsche Junioren-Meisterschaft für Hotel und Restaurant sowie die Deutsche Meisterschaft des Flambierens.

Show Dining-Wettbewerb: Kreativität rund um die perfekt gedeckte Tafel
Kreativität gepaart mit höchster Perfektion sind beim Show Dining-Wettbewerb um die HOGA Trophy 2015 gefragt. Ausgerichtet vom Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V., können Hotels, gastronomische Betriebe und Fachschulen zeigen, wie sie optischen Genuss bereits vor dem Servieren auf den Tischen zaubern. Die perfekt eingedeckten und mit viel Kreativität gestalteten Tische werden erneut ein besonderer Augenschmaus der HOGA sein und als Anregung dienen.

Rund um das Trendthema Kaffee
Ein neuer Schwerpunkt der HOGA ist das Thema Kaffee als Trend-Umsatzbringer der Branche. Im Rahmen einer Rösterei greifen die Veranstalter das Thema gemeinsam mit mehreren Spezialröstereien aus der Region auf. Im Mittelpunkt steht die Information über individuelle und qualitativ hochwertige Kaffee-Rohprodukte, darunter auch Fair Trade Erzeugnisse. Auf der HOGA wird frischer Kaffee geröstet und das Ergebnis wird anschließend bei Degustationen verkostet. Barista-Schulungen an Geräten und Fachvorträge zur Warenkunde weihen die Besucher in die Geheimnisse eines guten Kaffees ein und liefern die richtigen Verkaufsargumente gegenüber den Gästen. Verschiedenste Hersteller komplettieren mit einer Auswahl an Espressomaschinen das fachliche Angebot.

LiquidArea mit Cocktail-Meisterschaften
Als weitere Neuheit präsentiert die HOGA in Halle 7 die LiquidArea. Hier stehen innovative Getränke im Fokus als Inspiration für das Spirituosenkonzept in der Hotellerie und Gastronomie. Neben In-Getränken wie Kakao, Energy Drinks, Limonaden, Fruchtsäfte, Wellnessdrinks oder Premixcocktails geht es auch um Trendspiritu-osen wie Rum, Gin, Wodka und natürlich Whisk(e)y. Vertreten sind auch regionale Brennereien mit ihren Produkten.

Im Rahmen der HOGA finden darüber hinaus die Cocktailmeisterschaften von Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz statt, bei denen sich die besten Bar-Profis im fairen Wettstreit messen.

Die Deutsche Barkeeper Union wird sich in Halle 8 mit einem Infostand und einer Bar präsentieren und in unmittelbarer Nachbarschaft stellen sich Barschulen aus München und weiteren Städten vor.

Restaurant der Zukunft: Gastronomie-Report präsentiert die Preisträger des neuesten Wettbewerbs
Das Konzept „EREMITAGE“ ist Sieger des jüngsten Wettbewerbs „Restaurant der Zukunft – The next Generation“ und wird neben den anderen Preisträgern bei der HOGA auf dem Stand der Fachzeitschrift Gastronomie-Report in Halle 8 vorgestellt.

Sehen und gesehen werden, flirten, Spaß haben: Das gehört doch zu einem gelungenen Lokalbesuch dazu – oder? Nicht für alle Gäste: Wer allein zum Essen geht, fühlt sich nicht selten wie ein ausgegrenzter Sonderling oder Paria. Für diesen bislang vernachlässigten Gästekreis hat die Architekturstudentin Kathrin Hermanns das visionäre Lokal „EREMITAGE“ entworfen, bei dem jeder Gast in seinem eigenen Häuschen allein genießt.

Dieses ebenso atemberaubende wie polarisierende Konzept ist der Sieger der neuen Runde des weltweit einzigartigen Wettbewerbs „Restaurant der Zukunft“, den die Fachzeitschrift Gastronomie-Report dieses Mal in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart veranstaltet hat. Auf der HOGA Nürnberg werden die visionären Modelle, in denen gesellschaftspolitischer Zündstoff steckt, erstmals in Bayern präsentiert.

Das Siegerkonzept „EREMITAGE“ kann als Antwort auf die Vereinsamungstendenzen der modernen Gesellschaft interpretiert werden. Es rückt die stetig wachsende Zahl der Singles in allen Altersstufen, die aus Angst vor dem „Allein-Essen-Gehen“ nicht selten auf Fast Food und Delivery-Service zurückgreifen, als wichtige Zielgruppe für die Gastronomie von morgen in den Mittelpunkt.

Auch die anderen Restaurant-Konzepte der Studenten greifen teilweise gesellschaftspolitische Probleme auf und werden reichlich Stoff zu Diskussionen liefern. Beim Wettbewerb „Restaurant der Zukunft“ geht es vor allem darum, der Branche ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie die Jugend von heute tickt und welche Wünsche und Sehnsüchte sie an die Gastronomie von morgen hat“, so Wettbewerbs-Initiator Willy Faber, Herausgeber der Fachzeitschrift Gastronomie-Report.

Spezialitätenland Bayern
Für das Spezialitätenland Bayern wirbt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auf der HOGA mit einem Gemeinschaftsstand. Die HOGA-Besucher können sich an rund 20 Messeständen über kulinarische Schmankerl aus dem Freistaat informieren und natürlich auch verkosten. Franken, insbesondere die Region Oberfranken, steht für die größte Brauereidichte weltweit.

Frankenwein-Vinothek
Der Fränkische Weinbauverband wird sich erneut mit seiner Frankenwein-Vinothek an der HOGA beteiligen und aufzeigen, wie sich mit Frankenweinen und regionalen Konzepten Erfolg in der Gastronomie generieren lässt. Wissenswertes rund um den Frankenwein vermitteln praxisorientierte Seminare, Verkostungen und Diskussionen für Gastronomen. Dabei geht es u.a. um die Partnerschaft zwischen Winzern und Wirten, um Schulungen für Servicepersonal oder Informationen über das Berufsbild des Sommeliers. Weitere Details zum Programm auf der Website www.culinarium-bavaricum.de.

Kulinarik der Spitzenklasse: Unter dem Motto „KochSterne“ präsentiert die AHGZ Spitzenköche
Die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung wird auf ihrem Messestand einen attraktiven Beitrag zum Rahmenprogramm der HOGA beisteuern. Bei hochkarätigen Kochshows erleben die Besucher unter dem Motto „KochSterne“ Spitzenköche und Patissiers bei der Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten, u.a. Nico Burkhardt, Lucki Maurer, Heiko Antoniewicz und Elisabeth Opel. Alle mitwirkenden Köche sind wahre Meister ihres Fachs und wurden für ihre Kochkünste mehrfach ausgezeichnet. Sie werden den Berufskollegen wertvolle Anregungen für die eigene berufliche Praxis liefern und so manchen fachlichen Tipp mit auf den Weg geben.

Veranstalter erwarten eine besonders starke HOGA
HOGA-Projektleiter Stephan Dovern sieht der kommenden Veranstaltung optimistisch entgegen: „Die Messe ist hervorragend aufgestellt und die vielen positiven Fakten sprechen für eine starke HOGA 2015. Die im Vergleich zur letzten HOGA gestiegene Nachfrage nach Standflächen, die Beteiligung vieler neuer Unternehmen sowie die Bereitschaft vieler Aussteller, die Standfläche zu vergrößern, werten wir als positives Signal. Bayern ist das Tourismusland Nr. 1 in Deutschland mit einer leistungsstarken Hotellerie und Gastronomie und davon profitieren auch unsere Aussteller. Ob Hotelier, Wirt, Kochprofi, Servicekraft oder Auszubildender – von der HOGA wird jeder wertvolle Anregungen und Inspirationen für den eigenen Betrieb und die eigene Arbeit mitnehmen können. Deshalb sollte man den Termin vom 22. bis 25. Februar 2015 dick im Terminkalender anstreichen“, so der HOGA-Projektleiter.

 

Übernommen aus:

www.about-drinks.com/hoga-nuernberg-eroeffnet-im-februar-2015-den-reigen-der-gastromessen/

Posted in Essen / Trinken
Dezember 11th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Welt – Diabetes – Tag : Diabetes – Zahlen steigen

Weltweit leiden immer mehr Menschen an Diabetes – vor allem in den Industrieländern. Auch in Deutschland steigen die Zahlen seit Jahren. Und: Deutschland hinkt bei einem nationalen Diabetesplan hinterher.

MÜNCHEN. Die Zahlen sind alarmierend: Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes, ein Drittel mehr als noch vor 15 Jahren. „Diabetes ist eine Volkskrankheit“, sagte Thomas Danne, Chefarzt am Kinder- und Jugendkrankenhaus auf der Bult in Hannover und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Diabetes-Hilfe.

Rund 750 Menschen erkranken jeden Tag neu an Diabetes, jede Stunde sterben drei Menschen an der Krankheit. Etwa 95 Prozent der Betroffenen leiden dabei an Diabetes Typ 2, früher Altersdiabetes genannt.

Typ 1 ist deutlich seltener, allerdings steigen die Zahlen auch hier. Beim heutigen Welt-Diabetes-Tag wollen Experten vor allem darüber aufklären, wie man gut mit der Krankheit leben kann.

Die Ursache für den rapiden Anstieg von Typ 2 liegt für Matthias Tschöp, Diabetes-Forscher am Helmholtz Zentrum München, auf der Hand: die wachsende Zahl übergewichtiger Menschen.

„Das Problem bekommen wir einfach nicht in den Griff“, sagt Tschöp. Fettleibigkeit gilt als eine der Hauptursachen für Diabetes Typ 2. „Wir haben bis heute keine Medikamente gegen Fettleibigkeit“, erklärt der Mediziner. Einzig chirurgische Eingriffe wie ein Magenbypass seien möglich.

Experter: Arznei gegen Adipositas nötig

Tschöp will deshalb Medikamente entwickeln, die Fettleibigkeit und Diabetes gleichzeitig bekämpfen. „Wir brauchen Medikamente, die viel wirksamer sind als heute.“

Helfen sollen dabei die verschiedenen Arten von Fettgewebe im Körper. „Es gibt Fettzellen, die Fett nicht speichern, sondern verbrennen“, erzählt Tschöp. Der Mediziner und seine Kollegen vom Helmholtz Zentrum untersuchen seit einiger Zeit genauer, wie sich das „gute“ braune Fettgewebe vom „bösen“ weißen Gewebe unterscheiden lässt.

„Wir müssen es schaffen, weiße in braune Fettzellen umzuwandeln – also Zellen, die Kalorien speichern umwandeln in Zellen, die Kalorien verbrennen.“ Wie das genau funktioniert, wissen die Wissenschaftler aber noch nicht.

Genetische Ursachen für Fettleibigkeit

Wichtig ist Tschöp, Diabetes-Patienten nicht abzustempeln nach dem Motto: „Der ist ja selber schuld.“ Und er betont: „Es gibt genetische Gründe für Fettleibigkeit, viele Betroffene haben mit Willem allein überhaupt keine Chance.“

Manch ein Übergewichtiger bekomme nie Diabetes, andere litten auch ohne zu viel Gewicht an der Krankheit. „Das Leben ist da nicht fair“, sagt Kinderarzt Danne.

Viele Diabeteskranke trauten sich mit ihrer Krankheit aus Furcht vor Ausgrenzung nicht an die Öffentlichkeit.

Für Danne ist Diabetes deshalb auch ein gesellschaftliches Problem, das sich durch neue Medikamente und Therapien allein nicht in den Griff bekommen lässt.

„Unsere Gesellschaft macht gesundes Leben nicht gerade leicht“, sagt Danne. Ändern soll das ein nationaler Diabetes-Aktionsplan. „18 EU-Staaten haben den bereits, Deutschland hinkt hinterher.“

Diabetes-Register gefordert

Mit einem solchen Plan will Danne die Interessen der verschiedenen Lobbygruppen binden – ob Ärzte, Politik oder Nahrungsmittelindustrie. Auch die Früherkennung soll besser werden.

Viele Menschen bemerken Diabetes erst, wenn sie bereits an Folgeerkrankungen leiden. „Hoher Zucker tut ja nicht weh“, erklärt Danne.

Der Kinderarzt fordert zudem ein zentrales Diabetes-Register. „Wir wissen immer noch viel zu wenig darüber, wie die Leute behandelt werden.“

Der Bundesrat hat sich im Sommer für einen nationalen Diabetesplan ausgesprochen. Danne sieht jetzt die Bundesregierung am Zug. (dpa)

 

Hier der Link dazu:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/article/873312

Posted in Diabetes
November 27th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Brookies: Wenn Brownie und Cookie sich treffen …

Brookies sind der neueste Hybrid-Trend: eine köstliche Kombination aus Brownie und Cookie. Shia vom Blog „Cake Invasion“ hat ein Rezept für Brookies, das sogar Veganern schmeckt.

 

Die Worte „Ich hab gestern schnell noch gebacken“ sind mächtig. Wer sie weise einsetzt, zum Beispiel nachmittags, wenn der Jieper auf Süßes zuschlägt, kann sich schlagartig zur beliebtesten Kollegin des Tages machen.

Das wissen auch Praktikanten, und so haben in den vergangenen Jahren zahllose Praktikanten eine Brownie-Spur in unserer Redaktion hinterlassen, gebacken meist mit Hilfe der Backmischung eines gewissen Bielefelder Großunternehmens. Keine dumme Idee, denn die Dinger schmecken tatsächlich, gelingen leicht und Brownies mag so ziemlich jeder. Besonders originell sind sie aber schon lange nicht mehr.

Wer bei seinen Kollegen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen will, sollte daher lieber mal was Neues wagen und Brookies statt Brownies backen. Ein Rezept dafür haben wir in Shias Blog „Cake Invasion“ entdeckt und waren sofort Feuer und Flamme. Saftiger schokoladiger Brownieteig trifft hier auf Chocolate Chip Cookie: eine Kombination, die auch noch hübsch aussieht und entfernt an Marmorkuchen erinnert. Mit dem Cronut (Croissant und Donut) und dem Ramen Burger (japanische Ramen-Nudeln und Burger) mag der Hybrid-Trend einige Merkwürdigkeiten in der Food-Szene hervorgebracht haben – Brookies aber überzeugen uns sofort!

Da Shia sich überwiegend vegan ernährt, ist macht sie ihre Brookies mit Margarine und Pflanzenmilch, mit Butter und Kuhmilch funktioniert das Rezept aber genauso. Bei „Cake Invasion“ stellt sie viele weitere vegane Backrezepte von Kuchen über Cupcakes bin hin zu Keksen vor, dazu noch Brote und Desserts. Außerdem beantwortet sie Fragen zum veganen Backen. Vorbeischauen lohnt sich – nicht nur für Veganer!

 

Seite besuchen:

origin.static.bri-img.de/rezepte/backen

Tags: ,
Posted in Rezepte
November 26th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Wie viel Willenskraft ist gut?

Dieser Text beginnt aus gutem Grund mit einem Poesiealbum-Spruch. Also kurz mal visualisieren – weiße viereckige Albumseite, krakelige Filzstiftschrift, ein paar ebenso krakelige Sterne drum herum: „Das kleine Wort ‚Ich will‘ ist mächtig, spricht’s einer leis und still; die Sterne reißt’s vom Himmel, das kleine Wort ‚Ich will‘.“

Dieser Spruch sprach mir als Kind aus tiefster Seele. Denn ich wollte immer. Und ich wusste immer sehr genau, WAS ich wollte. Kam meine Freundin, hatte ich eine sehr klare Vorstellung, ob wir „Barbie kommt von der Arbeit nach Hause“ oder „Es ist Samstagmorgen und Ken geht zum Bäcker“ spielten. Und ob sie Barbie war oder Ken. Hatte sie keine Lust, setzte ich alles daran, sie umzustimmen. Ich duldete wenig Widerspruch. Dass sie trotzdem eine willige Spielgefährtin war, kam sicher nicht von ungefähr. Sie sagte mir viel später einmal, als wir schon längst erwachsen waren: „Du hast immer bestimmt. Aber ich fand es auch ganz bequem.“

Ich war kein lautes Kind, das polternd alles an sich riss, aber ich war mit einem gnadenlosen stillen Willen ausgestattet, dem es wenig entgegenzusetzen gab. Kam mir etwas überflüssig vor, wollte ich es allerdings mit gleicher Vehemenz nicht. Selten aber war mir irgendetwas egal. Ein Wesenszug, der in meiner Kindheit natürlich nicht immer nur Segen war, denn wenn die Umstände nicht meiner Vorstellung entsprachen, war ich unglücklich. Und natürlich ist die Grenze zwischen einem Kind mit starkem Willen und einem Egoisten fließend.

Menschen mit einem starken Willen sind freier

Erst im Laufe des Lebens hat sich herauskristallisiert, dass diese Eigenschaft, die ich damals nicht bewusst zur Kenntnis nahm, eine heiß begehrte Ressource ist. Denn Willenskraft ist auch ein Synonym für Beharrlichkeit, Entschlossenheit, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen. Menschen, die diese Eigenschaften besitzen, sind laut neuesten Forschungen am glücklichsten und erfolgreichsten. Durchhaltevermögen schlägt sogar Intelligenz und Talent.

Es gibt dieses legendäre Experiment aus den 60er Jahren, in dem der Psychologe Walter Mischel an der Stanford University vierjährigen Kindern ein Stück Mäusespeck hinlegte. Würden sie warten, bekämen sie ein zweites Stück. Die meisten aßen den Speck sofort auf, nur die wenigsten hielten durch. Mischel begleitete die Versuchspersonen über Jahre hinweg bis zum Erwachsenwerden und stellte fest: Wer schon als Kind über Selbstdisziplin verfügt hatte, verdiente später mehr Geld, lebte gesünder und in einer stabileren Partnerschaft als die impulsgesteuerten Sofortesser.

Warum ist das so? Da sind sich die Experten, allen voran der amerikanische Sozialpsychologe und gefeierte Autor Roy Baumeister („Die Macht der Disziplin – wie wir unseren Willen trainieren können“), ziemlich einig: Menschen mit einem starken Willen sind freier. Wer die Selbstdisziplin aufbringt, auf den zweiten Mäusespeck zu warten, schafft sich Handlungsalternativen. Wer sich dagegen ungezügelt seinen Wünschen und Gelüsten hingibt, hat keine Kontrolle über sein Leben. Auch wenn es wie ein Paradoxon klingt – frei sein bedeutet, sich selbst zu beschränken.

Aber woher hat man diese Eigenschaft? Ist sie angeboren oder wird man durch die Eltern geprägt? Es gibt erstaunlich wenig psychologische Forschung über die Entwicklung von Willenskraft. Aber Studien aus dem Bereich der Kriminalität, für die Selbstkontrolle große Relevanz hat, zeigen zum Beispiel beträchtliche genetische Einflüsse darauf, ob wir generell impulsiv oder selbstkontrolliert sind. Diese Veranlagung paart sich dann mit dem, was uns unsere Eltern vorleben. Wenn sie uns zum Beispiel zeigen, dass man diszipliniert dranbleiben muss, wenn man etwas erreichen will, werden wir das als Kinder unbewusst übernehmen. Die Kinder dagegen, deren Eltern ihnen signalisieren: „Wenn du nicht mehr kannst, musst du nicht weitermachen“, werden eher aufgeben. Die so genannte Selbstmotivierungskompetenz wird gestärkt, wenn wir als Kind auch mal schwierige oder unangenehme Aufgaben allein lösen müssen. Das setzt jedoch voraus, dass wir uns im Großen und Ganzen von unseren Eltern verstanden fühlen.

Ich habe zum Beispiel mit zehn Jahren mit dem Reiten angefangen, weil ich es unbedingt wollte. Und ich erinnere mich, dass es mich am Anfang sehr angestrengt hat und ich vor jeder Reitstunde rasend aufgeregt war, weil mein Talent sich in Grenzen hielt. Aber Reiten zu lernen war mein großer Wunsch, und für mich war es keine Frage, ob ich dranbleiben würde. Meine Mutter, die mich zunächst zu den Reitstunden fuhr, hätte nie eine Ausrede gelten lassen, außer vielleicht hohes Fieber. Diese Haltung habe ich inhaliert. Und nie wieder abgelegt. Das Fazit? Ich reite heute immer noch, und zwar gar nicht so schlecht. Was wiederum die Theorie stützt, dass Durchhaltevermögen und Disziplin für den Erfolg einer Sache wichtiger sind als Talent…

Es gibt nur die Möglichkeit, weiterzumachen

Meine Fähigkeit dranzubleiben half mir im Studium und beim Berufseinstieg. Ich ertrug Demütigungen, Durststrecken und Zweifel. Ich war bei Weitem kein überdurchschnittlich schneller Durchstarter. Ich ließ mir viel Zeit, aber ich hatte ein Ziel und verlor es nicht aus den Augen. Es passierte nicht krampfhaft – ich kannte es nicht anders. Es erschien mir als der einzig mögliche Weg, ein gutes Leben zu führen. Das ist vielleicht das Geheimnis willensstarker Menschen: Es gibt in ihrem Kosmos keine andere Möglichkeit, als weiterzumachen.

Und genau das ist eben der Nachteil: Willenskraft kann sehr anstrengend und auch schmerzhaft sein. Sie nagt und brennt erbarmungslos. Oft wäre es schöner, die Dinge auch mal lockerer zu sehen. Andere machen und sich treiben zu lassen. Sich um nichts zu kümmern – nicht um die Pfunde am Bauch, nicht um den Karriereschritt. Wer einen starken Willen hat, ist in der Regel ein Optimierer. Und zwar in jedem Lebensbereich. Nicht umsonst sind die Menschen mit Burnout in der Regel diejenigen, die eine sehr große Selbstkontrolle haben. Und Beharrlichkeit und Disziplin stoßen bei anderen oft negativ auf.

Ja, man kann auch ein Zuviel an Willenskraft haben.

Die hohe Kunst ist es, sie virtuos spielen zu lernen, wie ein Instrument. Sozialpsychologe Dr. Malte Friese von der Universität des Saarlandes beschreibt das so: „Ich betrachte Selbstkontrolle als ein Geschenk, das es erleichtert, langfristige Ziele zu verwirklichen. Man kann dieses Geschenk einsetzen, aber man muss es nicht bei jeder Gelegenheit tun, die dafür geeignet wäre.“ Auch mal bewusst unkontrolliert sein kann nämlich sehr schön sein: „Ich konnte nicht anders, ich musste mich betrinken und die Nacht durchfeiern.“ Das ist der Gebrauch von Willenskraft für Fortgeschrittene.

Walter Mischel, der Mann mit dem legendären Experiment, hat es so formuliert: „Zum Leben gehört nicht nur Selbstkontrolle, sondern auch das Wissen, wann es Zeit ist, der Versuchung nachzugeben. Ein Zuviel an Selbstkontrolle ist ungelebtes Leben.“ Und ich würde sagen: Der Mann hat recht.

  • Kleine Anleitung für Willenskraft-Willige

    Immer mal wieder in kleinen, überschaubaren Portionen die Selbstkontrolle überprüfen, zum Beispiel: Ich werde heute Süßigkeiten widerstehen. Wer seine Selbstkontrolle regelmäßig trainiert, wird tatsächlich besser.

  • Prioritäten setzen: sich nicht zu viel auf einmal vornehmen, sondern realistische Ziele anpeilen. Wenn man an zu vielen Fronten gleichzeitig kämpft, schwächt das die Willenskraft.

  • Konkret planen: nicht „Ich will jetzt endlich regelmäßig joggen“, sondern „Ich laufe diese Woche dreimal 20 Minuten“. Und dann steigern.

  • Keine Aufgabe aufschieben, die man in weniger als zwei Minuten erledigen kann.

  • Ausreichend schlafen: Zu wenig Schlaf ist der „Feind der Willenskraft“. Müde und überlastete Menschen können nicht diszipliniert sein.

Originalbeitrag:

www.brigitte.de/liebe/

Posted in Gesundes Leben
November 23rd, 2014 | Kommentare deaktiviert für COPD: In zwanzig Jahren typisches Frauenleiden

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die zum größten Teil mit dem „Raucherhusten“ beginnt und mit Lungenblähung und -versagen schließlich tödlich enden kann, ist ein erhebliches gesundheitliches Problem. Dieses wird zunehmend zu einer „Frauensache“ und die Zahl der Therapieplätze sei viel zu gering, wie steirische Mediziner warnen.

Schleichende Entwicklung

Studien zeigen, dass die Zahl der an COPD erkrankten Personen konsequent zunehme – auch in Österreich, so Gert Wurzinger, Primarius an der Abteilung für Lungenkrankheiten am LKH Hörgas-Enzenbach im Vorfeld des Welt-COPD-Tages am 19. November. Mehr als 500.000 Menschen in Österreich und alleine rund 75.000 in der Steiermark würden an einer behandlungsbedürftigen Form der Erkrankung leiden. 9.000 müssten in der Steiermark jährlich stationär behandelt werden

Verursacher seien hauptsächlich Gifte in der eingeatmeten Luft, vor allem durch aktives und passives Rauchen. Was für den Betroffenen als landläufige „Raucherbronchitis“ beginnt, wird oft gar nicht als Krankheitsbild erkannt und entwickelt sich über Jahre schleichend in eine chronisch fortschreitende Abnahme der Lungenfunktion. Diese kann schließlich ins Emphysem (Lungenblähung) und sogar in ein Lungenversagen münden.

Insgesamt zeige sich bei den Erkrankungsfällen ein deutlich stärkerer Anstieg bei den Frauen als bei den Männern: „Vor 20 Jahren war die COPD eine typische Männerkrankheit. Jetzt haben die Frauen die Männer schon überholt und in 20 Jahren wird die COPD eine typische Frauenkrankheit sein„, sagte Wurzinger. Er führt die Verschiebung auf die vor 20 Jahren begonnene Zunahme des Zigarettenkonsums bei Frauen zurück: „Die Erkrankung folgt mit einem zeitlichen Abstand von 20 bis 40 Jahren“, so der Lungenexperte.

Vernachlässigte Früherkennung

Der steirische Primar kritisierte in diesem Zusammenhang, dass in Österreich die Früherkennung von Lungenkrankheiten im Allgemeinen und COPD im Speziellen vernachlässigt werde: „Schon Kinder beginnen zu rauchen. Wenn sie dann mit 40 oder 50 Jahren aufgrund von Atemnot den Arzt aufsuchen, muss festgestellt werden, dass schon 40 oder 50 Prozent der Lungenleistung unwiderruflich verloren sind“, so Wurzinger.

„Ein beträchtlicher Teil der stationären Aufnahmen und damit der Kosten könnten eingespart werden, wenn die Krankheit schon im Frühstadium entdeckt und behandelt werden könnte“, betonten auch die beiden Vorstände der steirisches Landesspitäler, Karlheinz Tscheliessnigg und Ernst Fartek.

Wurzinger kritisierte auch die mangelnde Möglichkeit der Rehabilitation für an den Lungen geschädigte Patienten in Österreich: „Nicht einmal zehn Prozent der benötigten Therapieplätze sind vorhanden“. Und während es in Deutschland nach der stationären Rehabilitation eine Weiterführung im patientennahen Bereich in Form von 800 „Lungensportgruppen“ gebe, existiere in Österreich „nicht einmal eine einzige“. (APA, derStandard.at, 14.11.2014)

 

Webseite:

derstandard.at/2000008161484/

Posted in Krankheit
November 18th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Bitte zu Tisch – Herbstsaison ist Wildsaison

Buntes Laub bildet einen raschelnden Teppich auf den Straßen, morgens ist die Welt in dicken Nebel getaucht – man merkt es an allen Ecken, der Herbst ist da! Gourmets freuen sich jetzt auf die Eröffnung der Wildsaison. Der Appetit auf einen leckeren Wildbraten mit feinen Beilagen wirkt sich auch auf die Speisekarten der Gastronomen und Hoteliers aus. Viele passen sich an die saisonal bedingten Wünsche der Gäste an und erweitern ihr Angebot. Denn: Eine zusätzliche Wildkarte übt speziell im Herbst und Winter einen besonderen Reiz auf die Besucher aus. Gastronomen sollten aber nicht nur die Wildgerichte sorgfältig aussuchen, sondern auch passende Weinempfehlungen und stilvolles Weinzubehör parat haben. Damit das Menü perfekt wird, haben wir hier viel Wissenswertes rund ums Wild zusammengestellt.

 

Wann ist Wildsaison?

Wildgerichte finden sich in den meisten Restaurants nur auf der saisonalen Zusatzkarte, ähnlich wie die Spargelkarten im Frühsommer. Diese saisonale Begrenzung des Angebots begründen Restaurantbetreiber, Spitzenköche und Gastronomen mit dem exquisiten Angebot von frischem, regionalem Wild in den kalten Monaten.
Zwar ist es dank Tiefkühlverfahren, internationalem Handel und Wildzuchten jedem möglich, das ganze Jahr über Wildgerichte anzubieten. Doch die meisten Betriebe setzen lieber auf frisches Wild aus der Region. Dieses gastronomische Prinzip wird von den Gästen sehr geschätzt, auch wenn Reh und Hirsch nur wenige Wochen im Jahr auf der Speisekarte stehen.
Wildsaison ist generell dann, wenn Jagdsaison ist, und diese erstreckt sich je nach Art des Wildes über einige Monate. Herbst und Winter werden traditionell als Jagdsaison bezeichnet, denn in diesem Zeitraum dürfen alle Wildtiere geschossen werden. Damit ist in den Monaten zwischen September und März das Angebot an frischem Wild am größten.
Die Zeiten, in denen ein bestimmtes Tier geschossen werden darf, variieren jedoch und sind abhängig von der Art als auch von der Region. Die im Februar beginnende Schonzeit für Rehwild und Rotwild endet beispielsweise bereits im Juni oder Juli. Hase und Fasan haben dagegen nur wenige Monate von Oktober bis Dezember Schusszeit, während Kaninchen und Schwarzwild ganzjährig gejagt werden können. Wer in seinem Restaurant frisches Wildbret anbieten möchte, sollte demnach die verschiedenen Schusszeiten im Auge behalten.

 

Von Wildschwein bis Reh – Wildvielfalt auf dem Teller

In der Wildsaison gibt es eine Vielfalt, die deutlich über Wildschweingulasch und Hirschbraten hinausgeht. Schließlich werden als Wildbret alle wildlebenden Tiere bezeichnet, die dem jeweiligen Jagdrecht unterliegen. Neben Schwarzwild, Rotwild und Rehwild gehören dazu außerdem die verschiedensten heimischen Tierarten. Gams, Hase, Wildkaninchen, Fasan, Wildente und anderes Wildgeflügel bringen Abwechslung auf den Teller, denn jedes Wild zeichnet sich durch eigene Besonderheiten und einen unverkennbaren Geschmack aus. Das Fleisch vom Reh ist zum Beispiel sehr zart und besticht durch sein feines Aroma. Kein Wunder also, dass Rehrücken besonders beliebt ist und sich auf den Speisekarten vieler Spitzengastronomen ebenso findet wie im Waldgasthaus.

Das beinahe ganzjährig verfügbare Wildschwein ist dagegen kräftiger im Geschmack und sehr saftig. Besonders fettarm ist das Fleisch von Flugwild wie Fasan oder Ente, das sich von Reh, Hirsch und Co. durch sein deutlich helleres Fleisch unterscheidet, aber nicht weniger aromatisch ist.
Das schönste am Wild sind die vielen Zubereitungsmöglichkeiten. Nachfolgend finden Sie ein paar Anreize und Ideen für Ihre Wildkarte:

Wildschwein
Wildschweingulasch mit Breznknödel und Rahmwirsing
Wildschweinrouladen mit Polenta in herzhafter Biersoße

Reh
Rehragout mit Kürbiseinlage, serviert mit Bandnudeln
Rehmedallions mit Lauchrouladen und Kartoffelgröstl

Hirsch
Hirschbuletten im Speckmantel, dazu Bohnen und Salzkartoffeln
Knuspriger Hirschrücken in Rotwein-Cognac-Soße, dazu Knödel und Blaukraut

Fasan
Gebratener Fasan mit Fenchel-Gemüse und Butterreis in pikanter Zitronen-Mascarpone-Soße
Speck ummantelte Fasanenbrust gefüllt mit Pesto, als Beilage Karottengemüse und Karotten-Kartoffel-Gemüse

Rebhuhn
Gefülltes Rebhuhn mit Speck ummantelt und kross gebacken auf braunen Linsen
Portugiesisches Rebhuhn mit Pilzgemüse und Beilage

Hase / Kaninchen
Geschmorter Hase in pikanter Schokoladen-Soße
Kaninchen-Keule in Kräuter-Senf-Sauce, dazu Gnocchis

Wildente
Wildentenbrust mit Apfel-Pistazienkruste, dazu Herbstgemüse und Bratkartoffeln
Knusprige Wildente mit Limetten-Soße und Reis

Preiselbeeren, Pilze und Wein – die perfekte Ergänzung zu jedem Wild

Bei Wildgerichten gelingt das perfekte Genusserlebnis vor allem dank der passenden Beilagen, die das besondere Aroma des Fleisches unterstreichen.
Zu Fleisch aus den heimischen Wäldern passen zum Beispiel Pilze ausgezeichnet und werden daher von vielen Köchen gerne dazu kombiniert, ebenso wie Wildpreiselbeeren, die das Aroma durch ihre leichte Süße fein zur Geltung bringen.
Aber nicht nur die Beilagen auf dem Teller sind entscheidend, sondern auch der passende Tropfen im Weinglas. Bei der Vorbereitung auf die Wildsaison sollte viel Wert auf eine passende Weinauswahl und stilvolles Weinzubehör gelegt werden, um dem Wildliebhaber ein umfassendes kulinarisches Highlight zu bieten.

Es muss nicht immer Rot sein – Weine und Weinzubehör zum Wildgericht

Zu Wild passt nur Rotwein, dieser Glaube ist weitverbreitet. Rotweingläser und Weinzubehör wie Dekanter gehören daher zur Grundausstattung auf dem Tisch, wenn Wildgerichte bestellt werden. Tatsächlich passen zu den charaktervollen Aromen von Wildgerichten am besten Rotweine mit einer ausgeprägten Persönlichkeit und einem intensiven Geschmack. Gastronomen liegen also garantiert richtig, wenn sie die Tische mit schönen, bauchigen Rotweingläsern eindecken.
Allerdings sollte jeder Wirt auch Weinzubehör wie Weinkühler und Weißweingläser bereithalten. Weißweinfans müssen beim Genuss von Wildgerichten nämlich keinesfalls auf einen edlen hellen Tropfen verzichten. Aromatische Weißweine wie zum Beispiel Riesling lassen sich nämlich ebenso gut dazu trinken wie kräftige Rotweine!
Gastronomen sollten daher das Wildmenü und die Weinkarte fein aufeinander abstimmen. Nicht zuletzt entscheidet die Gesamtkomposition aus Gericht, Weinbegleitung und attraktivem Weinzubehör über den Erfolg eines Essens – und das natürlich nicht nur in der Wildsaison.

 

Siehe hier:

http://www.hoga-pr.de/werbung/

Tags: ,
Posted in Essen / Trinken
November 6th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Süße Sünde: Aromenvielfalt dank der Kombination von Schokolade mit Whisky oder Rum

Egal ob cremig oder knusprig, das Dessert ist der Höhepunkt eines jeden Dinners. Raffinierte Kleinigkeiten laden zum Genießen ein und sind gemeinsam mit einem Digestif der perfekte Abschluss eines Abendessens. Während Single Malt Whiskys nicht mehr nur bei Männern beliebt sind, sondern zunehmend auch von Frauen als Digestif gewählt werden, ist die Kombination von Whisky mit Süßspeisen, wie Schokolade noch wenig bekannt. Doch diese lohnt es sich zu testen, denn es sind die besonders reichhaltigen Aromen, die den gemeinsamen Genuss von Whisky und Schokolade so reizvoll machen.

Welche Schokoladen passen zu welchem Whisky?
Beim Probieren der geschmackvollen Kombination Whisky und Schokolade ist zwar alles erlaubt, doch lohnt sich die Berücksichtigung der Besonderheiten des jeweiligen Produktes: Kakaobohnen als auch Whisky erhalten beide ihren spezifischen Charakter durch ihre Herkunft und das dort vorherrschende Klima. Treffen die passenden Geschmacksprofile aufeinander, ist Genuss mit allen Sinnen garantiert. Egal ob eine Schokolade mit niedrigem oder hohem Kakaogehalt gewählt wird, die Kombination von Whisky und der zartschmelzenden Leckerei ist immer eine Sünde wert. Whisky-Experte und Glenfiddich-Markenbotschafter Markus Heinze rät dazu, Schokoladen mit unterschiedlichen Kakaoanteilen zu verschiedenen Whiskys auszuprobieren, um neue Aroma-Kombinationen kennenzulernen. Aufschluss über die Geschmacksprofile der Whiskys geben die sogenannten Tasting Notes, die sich oftmals auf den Flaschenetiketten befinden.

Empfehlungen zur Kreation außergewöhnlicher Genussmomente
Der 12-jährige Single Malt von The Balvenie zeichnet sich durch einen weichen, ausgewogenen Geschmack aus, der sich durch die Lagerung in erlesenen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und dem Finishing in ehemaligen Sherry-Fässern ergibt. „Passend zu den Geschmacksnoten dieses Whiskys empfehle ich eine sahnige Vollmilch-Schokolade mit mittlerem Kakaoanteil“, so Markus Heinze. „Auch der frische Glen Grant The Major’s Reserve harmoniert hiermit sehr gut, er ist cremig und fruchtig am Gaumen, dann leicht trocken und nussig im Nachklang.“ Der Glenfiddich Rich Oak dagegen, der durch seine 14-jährige Lagerung in Fässern aus amerikanischer sowie europäischer Eiche ein würziges, fruchtiges Aroma von Eichenholz, Vanille und getrocknete Aprikose erhält, passt hervorragend zu einer kräftigen Orangenschokolade und intensiviert den Orangengeschmack zusätzlich – so kann der Genuss von Whisky und Schokolade zu ganz neuen Geschmackserlebnissen führen.

Auch andere Spirituosen eignen sich für das geschmacksintenve Food Pairing mit Schokolade: „Der 12-jährige Appleton Estate Rum entwickelt während seiner Reifung im Eichenfass Orangen- und Vanille-Aromen sowie dezente Kaffee- und Kokosnoten“, erläutert Rum- und Spirituosenexperte Jürgen Deibel. „Er bringt bereits eine gewisse Schokoladigkeit mit, die von der Plantagen-Schokolade Puerto Cabello von Rausch aus Venezuela harmonisch ergänzt wird.“

Experimentierfreude bei den Aroma-Kombinationen
Generelle Empfehlungen zur Kombination von Schokolade mit Whisky oder Rum können zwar ausgesprochen werden, doch viel wichtiger ist es, Spaß und Genuss am Tasting zu haben und eigene Kombinationen auszutesten, um persönliche Vorlieben herauszufiltern. Hierfür verrät Markus Heinze noch einen Trick: „Der Geschmack des Whiskys und der Schokolade entfaltet sich am besten, wenn man zunächst ein kleines Stück Schokolade vorne auf der Zungenspitze zergehen lässt, sodass sich ihr Fett noch nicht im Mund verteilt und die Geschmackssinneszellen bedeckt. Anschließend die Schokolade zusammen mit einem Schluck Whisky langsam über die Zunge in Richtung Gaumen gleiten lassen. Dabei werden alle Bereiche der Zunge benetzt, was die Geschmackswahrnehmung entscheidend beeinflusst.“

Egal ob Edelbitter- oder Vollmilchschokolade, dazu Whisky oder Rum – nur mit etwas Experimentierfreude sind neue Geschmackserlebnisse möglich. „Tasting-Partys sind ein idealer Rahmen, um selbst verschiedene, mitunter auch ungewöhnliche Kombinationen im geselligen Rahmen zu testen“, so Jürgen Deibel. „Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!“

Über Markus Heinze
Markus Heinze ist Markenbotschafter der Marke Glenfiddich und lebt seine Leidenschaft für Whisky. Sein umfassendes Wissen über die komplexen Aromen und Nuancen der Single Malts hat er sich während seiner 10-jährigen Tätigkeit als Barmann, u. a. im Steigenberger Hotel de Saxe oder im Ritz Carlton in Wolfsburg, angeeignet. Vor allem die beeindruckende Geschmacksvielfalt und kompromisslose Qualität der Glenfiddich Single Malts weckte seine Leidenschaft für Whisky.

Über Jürgen Deibel
Jürgen Deibel engagiert sich seit über 30 Jahren für die Welt der Spirituosen. Sein Einsatz hat ihm den Ruf eines der profiliertesten unabhängigen Experten in der internationalen Fachwelt eingetragen. Durch sein stetiges Bestreben für die Spirituosen aus aller Welt kann Jürgen Deibel auf zahlreiche Auszeichnungen verweisen, wie in etwa Keeper of the Quaich, World 1st Cognac BNIC Educator, Sherry Educator, Internationales Mitglied der RumXP oder Direktor der Lima Bar Show. Als wertvoller und sachkundiger Berater für Markenanbieter, Distributoren, Importeure, Lebensmittel- und Facheinzelhandel, Cash & Carry und Gastronomie vermittelt der studierte Chemiker sein Fachwissen rund um die Spirituose.

ÜBER CAMPARI DEUTSCHLAND
Campari Deutschland ist eines der führenden Spirituosen-Unternehmen in Deutschland und eine Tochtergesellschaft der Gruppo Campari, die weltweit zu den bedeutendsten Playern im Spirituosensektor zählt. Campari Deutschland bietet ein fokussiertes Sortiment internationaler, erfolgreicher Premium-Lifestyle Marken an. Hierzu zählen zum einen die im Besitz der Gruppo Campari befindlichen Marken Campari, Appleton, Aperol, Cynar, Cinzano, Ouzo 12, Skyy, Glen Grant, Wild Turkey, Sagatiba, Espolón und Crodino und die Sodas (LemonSoda, OranSoda, MojitoSoda) sowie die Premium Liköre Frangelico, Carolans, Irish Mist und American Honey.

Des Weiteren gehören zum erfolgreichen Portfolio die Distributionsmarken des Familienunternehmens William Grant & Sons (Glenfiddich, Tullamore D.E.W., Grant‘s, The Balvenie, Hendrick‘s, Sailor Jerry und Monkey Shoulder).

Die Premium Liköre Licor 43, Disaronno, Molinari Sambuca Extra und Illyquore, die hochwertigen Grappe der Sibona Antica Destilleria und die prestigeträchtigen Marken Antica Formula und Punt e Mes aus dem Hause Fratelli Branca-Destillerie S.r.L. runden unser aktuelles Angebot ab. Weitere Informationen unter: www.campari-deutschland.de

ÜBER DIE GRUPPO CAMPARI
Davide Campari-Milano S.p.A., zusammen mit seinen Tochtergesellschaften („Gruppo Campari“), zählt weltweit zu den bedeutendsten Unternehmen im Spirituosensektor, vertreten in über 190 Märkten mit einer führenden Position in Europa sowie Nord- und Südamerika. Die Gruppo wurde 1860 gegründet und ist heute weltweit der 6. größte Player in der Premium Spirituosen-Industrie.

Das Portfolio der Gruppo setzt sich aus über 50 Marken aus den Segmenten Spirituosen, dem Kerngeschäft, sowie Weine und alkoholfreien Getränken zusammen. Darunter namhafte internationale Marken wie Aperol, Appleton, Campari, Cinzano, Skyy Vodka und Wild Turkey. Campari mit Hauptsitz in Sesto San Giovanni, Italien besitzt 16 Produktionsstätten und 3 Weingüter in aller Welt und verfügt in 19 Ländern über eigene Vertriebsorganisationen.

Die Gruppo beschäftigt über 4.000 Mitarbeiter. Die Aktien des Mutterunternehmens Davide Campari-Milano S.p.A. (Reuters CPRI.MI – Bloomberg CPR IM) sind seit 2001 an der Mailänder Börse notiert. Weitere Informationen unter: www.camparigroup.com

Quelle: Campari Deutschland GmbH

 

zur Webseite:

www.about-drinks.com/

Posted in Uncategorized
Oktober 23rd, 2014 | Kommentare deaktiviert für Immobilien mit Nebenwirkungen – Husten, Müdigkeit, Schwindel – So macht das eigene Haus krank

Auslöser für manche Krankheit kann das eigene Haus sein. Vor allem in den 60er und 70er Jahren wurden Materialien verbaut, die erst Jahre später ihre Gefährlichkeit zeigten. Wie Sie den Giften auf die Spur kommen.

Wer ein gebrauchtes Haus kauft, der weiß in der Regel nicht, was sich hinter Wandverkleidungen, unter Bodendielen und abgehängten Decken verbirgt. In manchem Altbau tickt im wahrsten Sinne des Wortes eine chemisch-biologische Zeitbombe.

Empfindliche Menschen und Familien mit kleinen Kindern sollten sich deshalb schon vor dem Einzug (am besten bereits vor dem notariellen Kauf des Hauses) eine komplette Wohnraumanalyse machen lassen, damit sie später keine bösen Überraschungen erleben. Ein Innenraumcheck bringt schnelle Ergebnisse und erlaubt Rückschlüsse auf den mögli­chen Sanierungsaufwand – der sich unter Umständen Wert mindernd auf den Kaufpreis niederschlägt.

 

Ein Gutachten ist nicht teuer

Dabei halten sich die Kosten der Wohnraumanalyse in Grenzen: Bei einem durch­schnittlichen Kaufpreis für das Haus von 250.000 Euro liegen die Untersuchungskosten erfahrungsgemäß bei ein bis zwei Prozent – und damit deutlich unter der Makler-Courtage. Ihr Vorteil: Finanzielle und gesundheitliche Risiken werden ausge­schaltet.

Manchmal stellen sich gesundheitliche Beschwerden erst nach längerer Zeit ein und werden zunächst gar nicht mit dem Haus in Verbindung gebracht. Schleichend verschlechtert sich der Gesundheitszustand. Neurodermitis beim Kleinkind wird voreilig falschen Ursachen zugeschlagen, häufige Kopfschmerzen werden dem täglichen Arbeitsstress angelastet. Oft kurieren Haus- und Fachärzte Jahre lang an Symptomen herum, ohne auf die eigentliche Ursache zu stoßen – das gesundheitsschädliche Haus.

 

Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühl

Erste Anzeichen für gebäudebedingte Erkrankungen sind un­spezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühl, Hautreizungen, Schleimhautschwellungen, hohe In­fektanfälligkeit, allergische und asthmaähnliche Beschwerden; daneben werden in Innenräumen häufig auch Schadfaktoren mit Krebs erzeugendem Potential gefunden. Meist leidet erst ein Familienmitglied an einem oder mehreren Symptomen, dann nach und nach auch die anderen.

Hausbesitzer – aber auch Mieter – sind in diesem Fall heute immer noch auf Eigeninitiative angewiesen. Kaum ein Arzt fragt nach den heimischen Wohnbedingungen. Betroffene sollten sich fragen, ob ihre Beschwerden im zeitlichen Zusammenhang mit dem Einzug ins Haus stehen und ob sich ver­schiedene Symptome etwa im Urlaub vorübergehend verbessern. Beides sind mögliche Hinweise auf krankmachende Faktoren zu Hause.

 

Welche Schadstoffe im Haus krank machen

Wer ein Haus aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg bewohnt und es in den vergangenen Jahrzehnten nicht modernisiert hat, der wird selten mit gebäudebedingten Erkrankungen zu tun haben.

Bis in die 1960er Jahre wurden beim Einfamilienhaus­bau vor allem natürliche, traditionelle Baustoffe verwendet, die im Allgemeinen gut verträglich sind. Erst in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren begannen die Probleme. Moderne Baustoffe, vor allem PVC und Kunstfasern setzten sich durch. Statt der traditionellen rund 50 Baumaterialien standen nun mehrere hundert zur Verfügung – und wurden von Architekten und Heimwerkern auch benutzt. Mit all den damit verbundenen Problemen.

Innenraumexperten kennen die verschiedenen Schadfaktoren, die den Bewohnern eines Hauses gefährlich werden können. Chemische Verbindungen wie flüchtige und schwerer flüchtige organische Verbindungen, aber auch Schwermetalle und Re­aktionen verschiedener Verbindungen miteinander sind zu be­rücksichtigen.

Des Weiteren gehören zu den Schadfaktoren in Innenräumen alle Arten von Stäuben (an die häufig chemische Verbindungen angelagert sind), ferner Geruchsauffälligkeiten sowie physikalische und biologische Faktoren (Schimmelpilze, Bakterien).

 

Hier der Link dazu:

www.focus.de/immobilien

Posted in Gesundes Leben
Oktober 15th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Dellwarzen bei Kindern

Dellwarzen sind gutartige Hautveränderungen, die bevorzugt bei Kindern und Jugendlichen auftreten, welche zu trockener Haut oder Neurodermitis neigen …und Jungen sind häufiger davon betroffen als Mädchen. Doch auch bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem können Dellwarzen auftreten. Diese gutartigen Warzen können sowohl einzeln, als auch in gehäufter Form erscheinen. Dellwarzen, auch Schwimmbadwarzen, Wasserwarzen oder Mollusken genannt, sind weltweit verbreitet und schlagen mit ca. 1 Prozent aller Hautkrankheiten zubuche.

Dellwarzen – was ist darunter zu verstehen?

 

Dellwarzen sind eigentlich keine typischen Warzen, sondern vielmehr ein Hautausschlag, der durch bestimmte Viren – und zwar durch die so genannten „Molluscum Contagiosum Viren“ – hervorgerufen wird. Der Molluscipoxvirus gehört zur Familie der Pockenviren. Die Viren gelten zwar als harmlos, doch sind sie sehr ansteckend und können gelegentlich jucken. Der Name „Dellwarzen“ ist auf die charakteristische Delle inmitten der hautfarben bis rötlichen, wenige Millimeter großen Mollusken zurückzuführen. In der Regel bilden sich Dellwarzen eher einzeln, doch drückt man versehentlich auf die Warze oder kratzt sie auf, so tritt eine breiige und weißliche oder gelbliche Masse aus, welche die ansteckenden Viren enthält. Dies kann durchaus dazu führen, dass sich die Viren weiter ausbreiten, indem sie an verschiedenen Stellen des Körpers in die Haut eindringen (z.B. durch kleine Hautverletzungen, Schürfungen, Wundsein,… oder auch bei aufgeweichter Haut) und dann neue Dellwarzen verursacht.

Dellwarzen bei Kindern …und die Ursachen

 

Dellwarzen sind äußerst ansteckend und werden sowohl durch direkten Hautkontakt, als auch durch eine Schmierinfektion über Gegenstände wie Spielzeug oder Kleidung, Handüchter und Waschlappen, welche gemeinsam benützt werden, übertragen, was nicht zuletzt dazu führt, dass Dellwarzen bei Kindern häufig vorkommen. Zudem können Dellwarzen auch im Schwimmbad übertragen werden. Die Warzenerreger dringen in die oberste Hautschicht ein, vermehren und vergrößern sich, fangen an zu wuchern …und es entsteht eine oder mehrere Warzen. Dellwarzen können generell überall am Körper auftreten, doch ist bei Kindern überwiegend das Gesicht, der Nacken und Hals, die Augenlider, sowie die Arme, Achseln, Hände, Kniekehlen und der Genitalbereich von Dellwarzen befallen. Die Inkubationszeit ist bei Dellwarzen ziemlich unterschiedliche, denn nach der Ansteckung mit dem Molluscum Contagiosum Virus bis zur Warzenbildung kann es von etwa 14 Tagen bis zu mehreren Monaten dauern.

Dellwarzen bei Kindern – Verlauf, Behandeln, Entfernen

Häufig bilden sich Dellwarzen bei Kindern nach einigen Monaten von selbst wieder zurück, bei manchen kann es aber auch Jahre dauern, bis sie die Warzen wieder los werden. Außerdem ist jemand, der schon einmal Dellwarzen hatte nicht dagegen immun, sondern kann sich jederzeit erneut mit den Viren infizieren und mit dem Hautausschlag konfrontiert sein. Gewiss lassen sich Dellwarzen aufgrund ihres typischen Aussehens leicht selbst erkennen, doch sollten Sie bei ersten Anzeichen sicherheitshalber trotzdem zum Hautarzt gehen, damit sich dieser die betroffenen Stellen nochmals gründlich anschauen und ggf. die Diagnose bestätigen kann. Zudem kann Ihnen der Hautarzt gute Ratschläge und Tipps zur Behandlung der Dellenwarzen geben.

Also besteht die Möglichkeit, die Mollusken nicht zu behandeln und einfach abzuwarten, bis sie von selbst wieder abheilen. Mediziner empfehlen allerdings, die Dellwarzen zu beseitigen. Aus kosmetischer Sicht können Dellwarzen nämlich wirklich störend sein und bei den Betroffenen zu einer psychischen Belastung führen. Des Weiteren besteht durch die extreme Ansteckungsgefahr ein hohes Risiko, dass noch andere gesunde Hautstellen befallen oder weitere Menschen mit den Viren infiziert werden.

Sollen die Warzen vom Hautarzt entfernt werden, so wird insbesondere bei Kindern vor der Behandlung eine örtlich betäubende Salbe aufgetragen, damit das Entfernen der Warzen schmerzfrei vonstatten geht. Die Salbe muss mindestens eine bis eineinhalb Stunden lang unter einer Folie einwirken, bevor der Eingriff vorgenommen wird.
Danach beseitigt der Hautarzt die Dellwarzen, indem er sie – nach dem Desinfizieren der Haut – mit einem scharfen Löffel abschabt (in Fachkreisen „Kürettage“) oder die Hautknötchen mit einer feinen Pinzette ausdrückt. Unmittelbar danach desinfiziert der Dermatologe die entsprechende Hautfläche erneut, damit noch vorhandene Viren keine Chance haben, sich zu verbreiten und an anderen Körperstellen neue Dellwarzen hervorzurufen.

Eine weitere Variante wäre, die einzelnen Dellwarzen mit flüssigem Stickstoff zu vereisen (die so genannte Kryotherapie).

Alternativ zu diesen Methoden besteht die Möglichkeit, die Dellwarzen mit einer speziellen und geeigneten Lösung selbst zu behandeln (die Lösung enthält stark verdünnte Kalilauge ~ Kaliumhydroxid). Sie müssen hierbei das Mittel zweimal täglich auf die einzelnen Dellwarzen auftupfen, so lange bis sich die Warzen entzünden. Nach dieser Behandlung heilen die Dellwarzen in der Regel vollständig ab.

Dellwarzen bei Kindern mit homöopathischen Mitteln behandeln

Haben Kinder Dellwarzen, so kann man auch versuchen, die Warzen mit homöopathischen Mitteln zu behandeln. Zu empfehlen sind homöopathische Arzneimittel wie „Teebaumöl“, eine „Thuja-Tinktur“ oder „Thuja-Globuli.

Dellwarzen bei Kindern vorbeugen

 

Da bei Kindern das Immunsystem noch schwach ist, sollten sie möglichst keinen direkten Hautkontakt zu Menschen haben, die an Dellwarzen leiden und sie sollten Warzen keinesfalls mit bloßen Fingern berühren. Genauso sollte man die rahmartige bis teigige Masse nicht selbst ausdrücken, sie könnte sich sonst auf der Haut verteilen und sich so noch weiter ausbreiten. Zudem solle jedes Kind bzw. Familienmitglied sein eigenes Handtuch, Dusch- oder Badetuch, Waschlappen, Bademantel,… haben, damit die Viren nicht über die so genannte Schmierinfektion übertragen werden.

Da Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene, die zu Neurodermitis neigen, besonders gefährdet sind und ein wesentlich größeres Risiko haben, an Dellwarzen zu erkranken, sollten sie sich zur Vorbeugung regelmäßig mit einer geeigneten, fetthaltigen Creme oder Lotion eincremen, um ihre empfindliche Haut vor den „Molluscum Contagiosum Viren“ zu schützen. Sind Neurodermitis-Gefährdete bereits von Dellwarzen betroffen, so sollten sie die infizierten Hautstellen nicht eincremen, da sonst die Viren auf der Haut verschleppt bzw. verteilt werden und sich noch mehr ausbreiten können.

Natürlich gelten die Verhaltensweisen bzgl. Dellwarzen nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Unter Erwachsenen werden Dellwarzen vor allem auch durch Geschlechtsverkehr übertragen und tauchen somit eher im Intimbereich und am Bauch auf.

 

Zur Anbieter-Website:

www.vorname.com/ratgeber/gesundheit/dellwarzen-bei-kindern-5266/

Tags:
Posted in Gesundes Leben
September 20th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Darf man sich in die Trennung der anderen einmischen?
BRIGITTE: Warum bleiben zwei Menschen zusammen, die sich eigentlich besser trennen sollten?

Gisela Hötker-Ponath: Es gibt viele Gründe, die wir von außen nicht sehen: Der Leidensdruck ist noch nicht groß genug, auch wenn es so wirkt. Der Gewinn zu bleiben ist immer noch größer als der zu gehen. Oder man will es besser machen als die eigenen Eltern, die sich vielleicht getrennt hatten. Umgekehrt: Man bleibt trotz großer Probleme, weil einem das als Kind so vorgelebt wurde. Unbewusste Wiederholungsmuster machen es uns also schwer, neue Wege zu gehen. Außerdem sind da noch die Ängste. Wie werden die Kinder die Trennung verkraften? Halte ich es aus, allein zu leben? Und, was ich immer wieder besonders bei Frauen über 35 erlebe: Sie haben Angst, niemanden mehr zu finden, mit dem sie glücklich sein werden. Wir leben ja fast alle nach wie vor das romantische Modell, das erschwert die Vorstellung, dass es so etwas Einzigartiges noch einmal geben kann. Zu erkennen, dass Trennung auch Befreiung sein kann, das dauert eine ganze Weile.

Es gibt Paare, die sind eigentlich getrennt, leben aber weiterhin zusammen, um den Schein zu wahren oder – das betrifft besonders Frauen – den materiellen Wohlstand nicht zu verlieren. Kann das funktionieren?

Das ist auf die Dauer kein gesundes Leben. Die Möglichkeit, dass man dabei depressiv wird oder psychosomatische Erkrankungen erleidet, ist relativ hoch. Weil es keine selbstgewählte Lebensform ist – auch wenn man sich das vielleicht einredet – sondern nur eine erduldete. Da treten dann beispielsweise Kopfschmerzen und Essstörungen auf, meistens als ein „Zu-viel-Essen“. Und eine depressive Entwicklung führt dazu, dass sich jemand noch schlechter trennen kann, es fehlt ihm an Initiative, Mut und Selbstvertrauen, zu gehen.

Gisela Hötker-Ponath

… ist Paar- und Familientherapeutin und Lebensberaterin in Eichenau in Bayern. Sie ist Autorin des Buchs „Trennung ohne Rosenkrieg“ (176 S., 17,95 Euro, Klett-Cotta)

Darf ich mich als Außenstehende in die Beziehung von Freunden einmischen?

Ja, aber es ist eine Frage des Wie. Wenn ich die Position einnehme „Du musst dich trennen“, entsteht im anderen automatisch ein „Ja, aber“. Ich dränge den anderen unwillkürlich dazu, die andere Seite, die des Bleibens, zu übernehmen. Dazu kommt, dass es von außen nicht nur schwierig, sondern auch vermessen ist zu erkennen, ob jetzt gerade wirklich der richtige Zeitpunkt der Trennung ist.

Wie formuliere ich meine Meinung dann also am besten?

Erstens: keine Ratschläge erteilen, wenn sie nicht erfragt werden. Man kann ja erst einmal die Frage stellen: Möchtest du reden, hast du Lust? Das machen wir zu selten. Wir gehen zu oft direkt in dieses Thema, weil es uns selbst bewegt. Wir haben auch ganz klar ein egoistisches Bedürfnis, darüber zu reden. Denn jeder, der in einer Beziehung lebt, hat doch selbst schon mal Trennungsambivalenzen gehabt, will es aber eigentlich nicht wahrhaben und arbeitet an den Themen des anderen dann seine eigene Angst und Problematik mit ab.

Und zweitens?

Zweitens sollte man die Trennung nicht als ultimative Lösung ansprechen, sondern eher „Angenommen, es wäre so“-Fragen stellen. Damit lässt man dem anderen Spielraum, zeigt, dass man weitere Möglichkeiten mitdenkt, und man hilft ihm gleichzeitig, ein Bild von der Zukunft zu entwickeln. Also Fragen wie: Angenommen, du würdest dich trennen, wie würde dein Leben weitergehen? Kennst du Frauen, die sich getrennt haben? Was siehst du positiv bei denen? Wovor hättest du Angst? Oder: Angenommen, du würdest bleiben, wie sähe dein Leben in fünf Jahren aus? Ich kann mich auch vorbereiten, indem ich überlege: Wie würde es mir in so einer Situation gehen? Wie könnte meine Freundin mich ermutigen, darüber zu sprechen?

Ist die engste Freundin die beste Gesprächspartnerin für so eine Situation?

Nicht immer. Sie kann zu nah dran sein und sich mit der Freundin identifizieren. Sie möchte nicht, dass es ihr schlecht geht, und geht damit zu sehr auf eine Seite. Das ist für die Freundin nicht wirklich hilfreich, um zu einer eigenen Entscheidung zu kommen. Natürlich sollte sie mit ihrer Freundin sprechen, aber auch mit der Idee, der Freundin vorzuschlagen, sich woanders Hilfe zu holen, z. B. bei einer Beratungsstelle oder Therapeutin. Denn wenn in einer Freundschaft über einen längeren Zeitraum nur noch über Trennung und Zweifel gesprochen wird, belastet das die Freundschaft.

Ist Schweigen die bessere Lösung, um die Freundschaft nicht zu gefährden?

Schweigen sagt eher etwas über uns selbst aus. Vielleicht schweigen wir, weil wir fürchten, in so einem Gespräch könnte bei uns selber etwas hochgehen an Unzufriedenheit in der eigenen Beziehung. Wir haben Angst, dass wir bei uns und unserer Partnerschaft plötzlich auch klarer hinsehen müssen.

Ich habe der Freundin gesagt, sie sollte sich besser von diesem Mann trennen, aber die beiden bleiben schließlich doch zusammen. Was bedeutet das für unsere Freundschaft?

Damit sollte man offen umgehen, indem man sagt: Ich dachte wirklich, es wäre vorbei mit euch, jetzt habt ihr euch anders entschieden, ich habe mich also getäuscht. Vielleicht habt ihr euch auch getäuscht – sehen wir, wie’s weitergeht.

Damit deute ich doch aber an, dass ich an einen Erfolg nicht glaube.

Damit bleiben Sie authentisch. Und Ihre Zweifel sind berechtigt. Es gibt viele Menschen, die brauchen einige Runden, um sich zu trennen. Man könnte sagen, das sind Menschen, die nehmen es wirklich ernst miteinander und dem Versuch, die Beziehung zu retten. Oder es sind Abhängigkeitsspiralen, das bedeutet, sie haben große Probleme, sich zu lösen. Viele Frauen geben sich oft auch selbst die Schuld am Scheitern. Deswegen gibt es auch die vielen Versuche, es doch noch einmal hinzubekommen.

Reagieren Männer eigentlich anders auf schwierige Paare?

Das sieht man in dem einen Fall, in dem die Frau von ihrem Mann während des Abendessens massiv abgewertet wird. Ein Mann hätte da gesagt: „Hey, wie redest du mit deiner Frau?“ Er macht sich nicht wie die Freundin Gedanken über den Beziehungskonflikt, sondern über das direkt sichtbare Symptom, die abfälligen Sätze. Meine Erfahrung ist: Männer beschäftigen sich auf längere Sicht weniger mit dem Großen und Ganzen einer Beziehung. Männer reagieren eher punktuell.

 

Link zum Artikel:

www.brigitte.de/

Posted in Gesundes Leben
September 13th, 2014 | Kommentare deaktiviert für Essen und Stil: Veganer sind auch Menschen – mit Superfood-Atem

Eins muss mal gesagt werden: Nicht alle Veganer sind militante Arschlöcher.

Wir sind auch nur Menschen. Klar ist es einfach, sich über Veganer lustig zu machen, mit ihren Ansichten zu Daunenmänteln und dem penetranten Spirulina-Superfood-Atem. Allerdings können Omnis (vom englischen Omnivore, Allesfresser) auch ziemlich nervig sein. Etwa mit ihren Kommentaren über die armen Mäuse, die in den Sojabohnenfeldern während der Ernte verenden. Oder mit ihren Witzen. Kennen Sie den? Wie viele Veganer braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln? Zwei: Einen, um sie auszutauschen und einen, um nach versteckten tierischen Inhaltsstoffen zu suchen… .

Natürlich gibt es Veganer wie Bob, der auf diversen Internetforen kundtut, dass die armen Kinder in Afrika sich lieber vegan ernähren sollten, anstatt die Milchpulverpaste, welche Unicef ihnen schickt, zu essen. Mit so jemandem will man nicht in einem Atemzug genannt werden. Und wenn ich ehrlich bin, fällt es mir ohnehin schwer, mir das Label „vegan“ aufzukleben. Denn dafür müsste ich tatsächlich zu 100 Prozent auf alle Produkte verzichten, die in irgendeiner Form tierischen Ursprungs sind oder in deren Entstehungskette irgendwann ein Tier zu Schaden gekommen ist.

Ich habe zwar kein Ledersofa, aber auch keine Ahnung, ob meine Möbel vegan sind oder durch Knochenleim zusammengehalten werden. Und in meiner 1972er Corvette Stingray befinden sich immer noch die original Ledersitze. Ich esse nach wie vor Bienenkotze, besser bekannt als Honig und benutze dieselbe Pfanne, in der mein Mann sein wöchentliches Hähnchen brät, um meinen Seitan zu sautieren.

Und Teddy, der Terrier, den wir über eine Tierschutzorganisation adoptiert haben, frisst zwar veganes Hundefutter (Welcome to L.A.!), aber mein Mann besteht darauf, eben erwähntes Hähnchen mit ihm zu teilen. Für mich ist das kein Scheidungsgrund. Deswegen bevorzuge ich, was mich anbelangt, die von mir kreierte Bezeichnung AVAP: As Vegan As Possible. Wie es ist, einen ganzen Tag als Hardcore-Veganer zu verbringen (meine Corvette ausgenommen), und zwar in Los Angeles, der Hochburg moderner Nahrungsneurosen, habe ich im Selbstversuch erprobt.

8:00 Uhr, Café Gratitude, Venice: Bei vielen Menschen lösen vegane Restaurants Assoziationen mit auf Sandalen herumschleichenden Dreadlockträgern aus, die ein wenig streng riechen. Der Look der Gäste im Café Gratitude ist allerdings High Heels (die Damen) und Rolex (die Herren). Zwei Tische von mir entfernt schlürft Anne Hathaway einen „Cool“. So heißt ihr geliebter Minz-Schokoladenchip-Shake. Sämtliche Gerichte im Gratitude tragen lebensbejahende Namen wie „I am Love“, oder „I am Magical“. Die Zutaten sind vegan, bio, fair gehandelt. Erleuchtung und Selbstbewusstsein gibt es gratis als Beilage.

Ich bestelle die Rohkost-Cashew-Crêpes „I am Fantastic“ beim Kellner. „Of course you are“, sagt er und stellt mir die Frage des Tages: „What are you grateful for?“ Ich bin dankbar, nicht am Nebentisch zu sitzen. Da geht es nämlich wenig Zen zu, denn es entbrennt gerade Streit zwischen einem Veganerpärchen und einem befreundeten Omni. Letzterer wird wegen seiner Cowboystiefel (Leder!) von den Veganern zur Schnecke gemacht.

Darauf fragt der erboste Omni die Veganer, wie sie es denn mit sich vereinbaren könnten, ihre Hunde mit Fleisch zu füttern. Die Veganer-Frau giftet zurück, er sei ein blödes Schwein, sie würde zur Not sogar mit eigenen Händen eine Kuh erwürgen, um ihre Babies (die Hunde) zu füttern. Der Omni-Mann steht auf und geht. Ob aus dem Café oder an die Bar, um ein Beruhigungs-Elixier zu bestellen, ist ungewiss. Besser erst einmal Weizengras über die Sache wachsen lassen.

8:45 Uhr, Moon Juice, Venice: Nach dem Frühstück gönne ich mir schräg gegenüber vom Gratitude einen Kürbiskernsaft im Moon Juice. Schräg ist hier auch das Publikum. Vor mir am Tresen steht ein blondbärtiger Turbanträger, der minutenlang glückselig in die Auslage getrockneter Algen lächelt. Ich lasse mich dazu hinreißen, fünf Dollar für ein zwei Bissen großes Stück Sonnenblumenkern-„Käse“ zu zahlen.

Er schmeckt wunderbar, das aber leider nicht lang. Die Besitzerin von Moon Juice hört übrigens völlig ironiebefreit auf den schönen Nachnamen Bacon. An Speck erinnere ich mich aus früheren Tagen gut. Er schmeckte großartig. Mit dem Geschmack von Fleisch hatte ich auch nie ein Problem. Zum Glück gibt es inzwischen für alles eine fleischlose Alternative. So wie im Viva La Vegan, dem größten veganen Supermarkt der Welt.

9:30 Uhr, Viva La Vegan, Santa Monica: „Die schmecken gut!“, ermuntert mich der Verkäufer, als ich eine Packung vegane Kondome (bei der Herstellung regulärer Latex-Kondome wird häufig Casein, ein Milcheiweiß, verwendet), Geschmacksrichtung Goji-Beere, begutachte. Zur Wahl stehen auch Blaubeere und Maulbeere. Cervelat gibt es nicht. Zum Hummerersatz in meinem Einkaufswagen gesellt sich ein Glas veganer Kaviar. Der besteht unter anderem aus Algen. Die glibberigen Kügelchen platzen beim Draufbeißen genauso wie das Original.

Überhaupt ist das Kau-Erlebnis das Wichtigste, klärt mich die Dame am Werbestand von Beyond Meat auf. Die Firma spezialisiert sich auf Hühnerstreifen ohne Huhn. „Der Geschmack war relativ einfach nachzuahmen, an der Textur haben wir länger gearbeitet“, bestätigen mir die Beyond-Meat-Gründer Ethan Brown und Brent Taylor, die von der tüchtigen Angestellten auf meine Fragen hin, sofort angerufen wurden.

Die größte Herausforderung sei nach wie vor, Männer davon zu überzeugen, dass der Huhn-Ersatz kein Essen für Weicheier ist, so Brown, der den Tieren zuliebe seit dreizehn Jahren vegan lebt. Taylor hingegen ist Flexitarier und isst ab und zu noch ein Stück Bio-Fleisch. Er ernährt sich nicht wegen des Tierschicksals (fast) fleischlos, sondern wie viele andere Veganer auch, aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit und der Umwelt zuliebe.

10:30 Uhr, irgendwo im zäh fließenden Verkehr von L.A.: „Aus welchem Grund jemand auf Tierprodukte verzichtet ist mir letztlich egal“, erzählt mir mein Bekannter, der Musiker und passionierte Veganer Moby, am Telefon. „Es ist doch großartig, als Tierschützer so viele unterschiedliche Ansätze zu haben, mit Menschen über Veganismus zu sprechen.“ Ob man nun wegen des Klimawandel oder aus dem Wunsch nach einem gesunden und langen Leben ins Gespräch komme, interessiere ihn nicht, sagt Moby, hauptsache, die Bewegung werde vorangetrieben.

Honig ist die einzige Ausnahme, die er sich gestattet. Warum? „Weil ich Bienen liebe“, sagt Moby: „Auf der ganzen Welt sterben derzeit Kolonien ab, weil große Honiguntermen aus Kostengründen im Winter die Bienen töten. Nachhaltige Imker helfen, Bienen zu schützen.“ Neben Musiker Travis Barker und Schauspieler James Caan ist Moby Investor des veganen Promi-Restaurants Crossroads. Erst letzte Woche, sagt er, hätten Paul McCartney, Johnny Depp und Ronnie Woods gemeinsam dort gegessen. Auch Oprah Winfrey schaue regelmäßig vorbei. „Komm doch heute Abend zum Dinner,“ sagt Moby. Mache ich!

11:00 Uhr, Earthbar, West Hollywood: Sicher ist sicher, denke ich, als ich die Hosen im Behandlungszimmer herunterziehe und mir einen Schuss Vitamin B setzen lasse. Angeblich leiden wir Pflanzenfresser alle an Vitamin-B-Mangel. Vor allem solche Veganer, die selbst auf Hefe (die armen Bakterien!) verzichten. An der Bar beim anschließenden L-Carnitin Drink (für die Fettverbrennung) klagt mir eine Freundin ihr Männer-Leid.

Das letzte Date der Vollblutveganerin ging voll daneben. Zuerst war alles in Kokosbutter. „Aber zum Dessert…“, hier stockt ihr Atem, „hat er Panna Cotta bestellt“. Mit Fleischeslust nach dem Essen war dann natürlich nichts. „Ich konnte ihn einfach nicht küssen.“ Seitdem geht sie keine Risiken mehr ein. Männer lernt sie jetzt auf www.veggieconnection.com kennen.

Ihr Nutzername dort ist „Wild Carrot“. Gerade hat sie Post bekommen. CRAZYJUICE schreibt ihr, dass er eine Frau sucht, für gemeinsame Saftkuren und Obstspiele. Schnell löschen. Vielversprechender klingt da READYTOLOVEYOU, der seine Leidenschaft fürs Gesichterlesen entdeckt hat und absolut nicht religiös, dafür aber sehr spirituell ist. Er arbeitet als makrobiotischer Berater und verkauft auf dem Wochenmarkt hausgemachte Falafel. Er möchte eine Frau treffen, die „NICHT (!)“ wütend oder verbittert ist und sein Interesse für Meditation teilt.

13:00 Uhr, MAKE, Santa Monica: Im veganen Gourmet-Tempel MAKE treffe ich den früheren Ironman-Triathleten Brendan Brazier. Sportliche Extremleistungen und erfolgreiches, stressfreies Leben durch pflanzliche Ernährung sind sein Credo. Der Unternehmer ist Gründer der Nahrungsergänzungsmittelmarke Vega und Erfinder der Thrive-Diät, die er in seinen Bestsellern erklärt. Sein Buch „Vegan in Topform“ ist nun auch in Deutschland erhältlich. Nebenher berät er Hollywoodstars wie Hugh Jackman in Ernährungsfragen. Seine Strategie: „Wer sich optimal ernährt hat mehr Energie, schläft weniger und erholsamer, kann sich besser konzentrieren und ist produktiver.“

Während unseres Gesprächs vertilgen wir die sogenannten Pieces de Resistance der veganen Küche: Lasagne, Käseplatte und Schokoladenganache-Torte. Alles Rohkost, alles vegan, alles hervorragend. „Das kannst Du auch selber machen“, sagt MAKE-Besitzer und Koch Matthew Kenney, der aufgrund meiner bis in die Küche dringenden Aaahs und Ooohs vorbeischaut. Er lädt mich in die hauseigene Akademie ein.

14:30 Uhr MAKE Academy: MAKE Academy klingt zwar martialisch, dort herrscht aber Friede, Freude, Tofukuchen. Über vier dutzend Menschen aus ebenso vielen Ländern kommen jeweils für einen Monat nach L.A., um von Kenney zu lernen, wie man auf hohem Niveau vegane Rohkostgerichte zubereitet. Ich melde mich für den Wochenendkurs „Rohkost: Käse, Schokolade und Desserts“ an.

16:30 Uhr, L.A. Vegan Crepe, West Hollywood: Veganer Lifestyle ist schön und gut. Wie aber einem Massenpublikum die Lebensphilosophie näherbringen, ohne dass sich gleich die Nackenhaare kräuseln? Um diese Frage zu beantworten, treffe ich mich mit Gary Smith und seiner Partnerin Kezia Jauron, die gemeinsam die nachhaltige PR-Agentur Evolotus betreiben. Zu den ausschließlich veganen Marken, die sie vertreten, zählen die Speiseeismarke Coconut Bliss, Autoren wie Ruby Roth (gerade in Deutschland mit ihrem Buch „Vegan aus Liebe“ am Start) und Non-Profit-Organisationen wie Animal Defenders International. „Das wichtigste ist, unseren Klienten zu erklären, wie sie ihre Story und ihr Produkt in den Medien verkaufen“, erzählt Smith.

„Tierschutzthemen müssen mainstreamiger verpackt werden“, ergänzt Jauron. Um in den Medien gehört zu werden, dürfe ein Produkt oder ein Anliegen das Publikum nicht beleidigen oder Werbepartner abschrecken. Tierleid, sagt Smith, werde in unserer Kultur unter den Teppich gekehrt. Jeder wisse darum, aber wenn es angesprochen werde, sei es ungefähr so, als ob man auf einer schicken Party in den Pool kotze. Jauron sagt: „Die Menschen wollen ihre selektive Wahrnehmung bestätigt haben.“ Deshalb verpacke man Tierschutzthemen besser als Verbraucherschutz.“

18:00 Uhr, Monocle Tattoo, Fairfax: Ich bin mit James Spooner verabredet, dem einzigen veganen Tätowierer in Los Angeles. „Tattoos sind nicht vegan?“, frage ich etwas perplex. „Es gibt Tinte, die nicht vegan ist. Außerdem verwenden viele Tätowierer Seide. Auch in den Salben und Cremes finden sich häufig Tierprodukte. Deswegen stelle ich meine eigenen Lotionen her.“ Spooner ist seit 21 Jahren vegan. „Damals war ich ein selbstgerechter kleiner Idiot. Wenn du Fleisch gegessen hast, warst du für mich Abschaum. Heute denke ich, es gibt niemanden, der 100 Prozent vegan leben kann.“ Zum Beispiel trügen viele Veganer Schuhe der Marke Converse, die zu Nike gehört, also zu einem Unternehmen, das auch Leder verwendet. „Wer Flieger oder Züge benutzt, fördert ebenfalls Unternehmen, die Tierprodukte servieren“, sagt Spooner.

19:00 Uhr: Kurz vor dem Date mit meinem Mann kaufe ich ihm online ein Geschenk. Bei The Brave Gentleman bestelle ich die Visionary Boots. Die werden aus handgestreichelter italienischer Mikrofaser gefertigt. Mit 304 US-Dollar nicht ganz billig. Dafür sehen sie toll aus, keine Müslilatschen, und sie können mit seinen Designer-Schuhen mithalten.

19:30 Uhr, Crossroads, West Hollywood: „Und, wie war dein Hardcore-Veganer-Tag?“, fragt mich mein Mann, während wir einvernehmlich einen Buffalo Trace Bourbon (ohne Fischblasenextrakt, Gelatine oder Eiweiß gefiltert) trinken. „Gar nicht mal so hart“, sage ich. Klar gibt es Besserwisser unter den Besseressern. Allerdings sind sie in der Minderheit. An ihre Stelle treten immer mehr junge und tolerante Pflanzenfresser. „Sozusagen Laissez-Faire-Veganer“, flachst mein Mann. „Genau.“ Sage ich. Und: „Kennst du den? Wie viele Fleischfresser braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln?“ Er zuckt die Schultern. „Keine! Sie würden lieber im Dunkeln sitzen.“

 

Link zur Homepage:

http://www.welt.de/debatte/article124123932/

Tags: ,
Posted in Ernährung