Oktober 17th, 2013

Fett ist neben Eiweiß und Kohlenhydraten ein lebenswichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Fett ist nicht nur ein wichtiger Energielieferant, sondern wirkt sich positiv auf Gehirn und Nerven aus. In einer gesunden Ernährung sollte der Anteil an Fett bei etwa 30 % liegen. Außerdem kommt es auf die Qualität bzw. Zusammensetzung des Fettes an. Daher ist es wichtig, in der Ernährung vor allem Pflanzenöle, insbesondere die kaltgepressten Sorten, zu bevorzugen. Gesunde Öle, wie Hanföl, Leinöl oder Rapsöl, wirken sich auf den menschlichen Organismus positiv aus, da sie z. B. reichlich Omega-3-Fettsäuren enthalten. Wichtig ist auch das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3, das idealer Weise 2 : 1 und maximal 5 : 1 sein sollte. Hierbei schneiden die genannten Öle am besten ab.

Biologisches Hanföl und seine positiven Inhaltsstoffe

Biologisches Hanföl (zum Beispiel von Fandler) gehört zu den gesunden Ölen, da es einen hohen Anteil an lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem die essenziellen Fettsäuren Linolsäure und Alpha-Linolensäure. Sie können vom Körper nicht selbst hergestellt werden, müssen also über die Nahrung aufgenommen werden. Die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure hat wichtige Aufgaben im Körper. Sie wird z. B. für den Aufbau der Zellmembranen benötigt, so dass die Blutgefäße elastisch bleiben und ein optimaler Blutfluss ermöglicht wird. Außerdem halten die Fettsäuren die Blutfettwerte konstant sowie das Blut dünn. All dies wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Hanföl besitzt außerdem das optimale Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren von 3 : 1, was ansonsten nur noch Rapsöl und Leinöl schaffen. Darüber hinaus ist Hanföl eine gute Proteinquelle, denn es enthält alle acht essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selber bilden kann. Auch einige Vitamine, wie z. B. Vitamin E, Spurenelemente, Beta-Carotinoide sowie Gamma-Linolensäure findet man in diesem gesunden Öl.

Biologisches Hanföl: Erzeugung und Verwendung

Zur Hanföl-Herstellung werden die Samen der Pflanze verwendet, die zu den Nüsschen zählen. Die braunen Samen sind von einer dünnen, festen Fruchtschale umhüllt. Zur Ölgewinnung werden die Samen schonend kalt gepresst, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Die Temperatur darf hierbei nicht höher als 40 °C liegen. Die Abfüllung erfolgt in dunkle Flaschen, damit die Fettsäuren und der nussige Geschmack erhalten bleiben.
Hanföl sollte nicht zum Braten oder Frittieren verwendet werden, da bei Temperaturen über 165 °C sein Geschmack beeinträchtigt wird und die Fettsäuren zerstört werden. Optimal geeignet ist es für die Zubereitung in der kalten Küche, z. B. für Salatdressings, Dips oder Brotaufstriche. Man kann mit ihm auch eine Suppe oder Pellkartoffeln beträufeln, an Stelle von Sahne bzw. Butter.

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