Chocolate – das Ungleichgewicht zwischen Nähe und Distanz

Posted by admin | Posted in Homöophatie | Posted on 18-07-2010-05-2008

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Oftmals sind es hyperaktive Kinder oder gestresste Mütter, die dieses Mittel von ihrem Homöopathen verschrieben bekommen. Die Grundtendenz von Chocloate-Patienten ist dabei die Gespaltenheit zwischen dem Wunsch nach einer festen Bindung und dem gleichzeitigen Verlangen nach Distanz. Kinder fühlen sich oft ungeliebt und alleine gelassen. Erwachsene fühlen sich in ihre Kindheit zurück versetzt und spüren ebenfalls ein Gefühl von großer Traurigkeit, weil sie sich abgewiesen und verletzt fühlen. Meistens suchen sie Trost in Mengen von Schokolade, die sie heißhungrig verschlingen.

Unsere Homöopathin Kena Maier aus Berlin hat uns hierzu aber noch einen Fall geschildert, bei dem es sich um starke Abneigung gegen Schokolade handelte und dennoch war das Mittel angezeigt. Manchmal hat der Patient den Punkt der Heißhungerattacke schon überwunden und festgestellt, dass diese Süßigkeit zwar kurzzeitig tröstet, die Traurigkeit später aber größer wird. Dann stellt sich eine Abneigung gegen Schokolade ein. Manchmal wird ein anderes Trostmittel (Zigaretten, Kaffee oder auch Alkohol) gesucht und gegen den süßen Schmelz auf der Zunge eingesetzt.

Es gibt aber noch weitere Mittel, die bei Nähe und Distanzproblemen innerhalb der Familie angesagt sind, wie zum Beispiel Sepia. Deswegen sollte auf alle Fälle ein Homöopath aufgesucht werden, damit das richtige Mittel repertorisiert und verschrieben wird.

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