Wenn der Schoko-Jeeper zuschlägt

Posted by admin | Posted in Ernährung | Posted on 15-07-2010-05-2008

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Diejenigen, die zur 300g Tafel greifen, blicken neidisch auf die Einstückesser und fragen sich, wie man so kontrolliert und dennoch genussvoll Schokolade essen kann.
Das Verlangen nach Schokolade hat viel mit unserem Serotoninhaushalt zu tun. Serotonin ist ein Glückshormon, das gute Laune schafft. Wenn der Serotoninspiegel im Blut sinkt, dann verschlechtert sich unser Gemütszustand und wir fühlen uns traurig, unglücklich oder schlicht unausgeglichen. In Stresssituationen sinkt der Serotoninspiegel sehr schnell und nach einer Weile tritt der Heißhunger auf Schokolade auf.

Schokolade ist aber nicht gleich Schokolade. Milka, Sarotti und Co. haben meist einen sehr geringen Kakaoanteil und somit benötigt man eine große Menge dieser Süßigkeit, bis der Serotoninhaushalt befriedigt ist. Wer jetzt zu einer hochwertigen Zartbitter- oder Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil greift, der kann das Verlangen wesentlich schneller stillen und den Hormonhaushalt ausgleichen.

Bevor die Finger die Riegel knacken und zum Mund führen, können andere Tricks angewandt werden, damit der Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht kommt. Eine kurze Pause, 5x tief durchgeatmet und das Fenster geöffnet, reicht oftmals schon aus, das Verlangen nach Schokolade zu mindern.
Wenn das noch nichts bringt, kann Vanilleöl helfen. Ein kleines Duftlämpchen mit diesem Öl gefüllt hat fast die gleiche Wirkung wie Schokolade.

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