Die Pille wird 50!
Posted by admin | Posted in Sexualität | Posted on 02-07-2010-05-2008
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Viele von ihnen leiden unter den Nebenwirkungen, viele von ihnen wissen gar nicht, dass Gefühlsschwankungen und auch die Lustlosigkeit am Sex durch die Pille entstehen, weil sich diese Nebenwirkungen oft langsam entwickeln. Dabei liegen die Gründe doch auf der Hand. Wer seinem Körper jahrelang eine Schwangerschaft vorgaukelt, der erhält vom Körper auch die typischen Schwangerschaftssymptome. Über diese „kleinen Problemchen“ wird natürlich nicht weiter gesprochen, da Pharmaindustrie und Ärzteschaft immer noch hauptsächlich von Männern regiert werden.
Genau 8 Jahre, nachdem die Pille für die Frau auf den Markt kam, wurde schon erfolgreich an der Pille für den Mann geforscht. Diese Forschungen wurden aber immer wieder eingestellt. Angeblich, weil die Nebenwirkungen zu hoch waren. Dabei ist schon lange bekannt, dass die Nebenwirkungen gar nicht so gravierend sind. Bei Studien mit Plazebos und der Pille für den Mann litt die Plazebogruppe genauso an Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen, wie die Gruppe, die das Verhütungspräparat zu sich nahm. Es ist also die Psyche des Mannes, die eine entscheidende Rolle spielt. So wird aber weiterhin immer wieder der Zeitpunkt verschoben, der zur Einführung dieses Präparates (mittlerweile in Spritzenform) führen soll.
Da fragt man sich doch, wer an die Psyche der Frau all die Jahre gedacht hat und an die Nebenwirkungen bei Langzeiteinnahme der Anti-Babypille.
Die Emanzipation hängt hier noch solange zurück, bis die Interessen von Paaren gleichermaßen berücksichtigt werden. Eine Teilung der Verhütungszeit würde jeder Frau die Möglichkeit geben, regelmäßige Pillenpausen einzulegen und damit die Nebenwirkungen verringern. Wenn genügend Interesse für die Einführung des männlichen Verhütungsmittels bestünde, dann würde die Pharmaindustrie vielleicht endlich reagieren.
