Januar 27th, 2017 | Kommentare deaktiviert für Guide MICHELIN 2017: 31 neue Sterne erstrahlen über Deutschland

Gastronomie weiterhin auf Spitzenniveau

Mit drei neuen 2-Sterne-Adressen und 28 neuen 1-Stern-Häusern kommt die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland am 2. Dezember in den Handel. Insgesamt liegt die Zahl der Restaurants mit einem oder mehreren Sternen jetzt auf dem neuen Höchststand von 292 Betrieben. Dies sind 17 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Dazu Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN: „Die Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie bleibt dank zahlreicher junger, innovations-freudiger Köche auf sehr hohem Niveau. Vielfach haben sie ihr Know-how in internationalen Top-Häusern erworben und stellen ihr Können jetzt als Küchenchefs in eigenen Restaurants unter Beweis. Damit tragen sie maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Gastro-Szene zu den besten in Europa und der Welt zählt“, so Ellis weiter.

Frischer Wind durch junge Küchenchefs

Zu dieser Generation hoch motivierter junger Köche zählt Shootingstar Tristan Brandt, der es zusammen mit seinem Team geschafft hat, dem Restaurant „Opus V“ in Mannheim innerhalb von nur zwei Jahren den zweiten MICHELIN Stern zu erkochen.
Erstmals mit zwei MICHELIN Sternen ausgezeichnet wurde ebenfalls das Restaurant „Geisels Werneckhof“ in München unter der Regie von Tohru Nakamura, der Spitzenküche mit japanischen Einflüssen kreiert. Auch er ist ein Vertreter der aufstrebenden jungen Küchenchefs.

Dritter neuer Aufsteiger in die 2-Sterne-Liga ist das Restaurant „Rutz“ in Berlin. Küchenchef hier ist Marco Müller. Die Bundeshauptstadt zählt damit sieben 2-Sterne-Häuser sowie zwölf 1-Stern-Restaurants und festigt damit ihren Ruf als kulinarischer Hotspot in Europa.

Zehn 3-Sterne-Häuser belegen Top-Niveau der Gastronomie

Die Zahl der deutschen 3-Sterne-Restaurants bleibt ebenfalls auf dem Stand von zehn Häusern. Damit behauptet Deutschland seinen Platz als europäisches Land mit den meisten 3-Sterne-Adressen nach Frankreich. Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen dieses Top-Prädikat für Kochkunst auf höchstem Niveau.

Einen neuen Spitzenwert verbucht der Guide MICHELIN Deutschland 2017 mit 243 Häusern bei den 1-Stern-Adressen. Insgesamt 28 Restaurants erhalten die begehrte Auszeichnung neu, davon mit dem „Bread & Roses“, „Le Flair“ und „Nenio“ gleich drei in Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt zählt damit zu den Gewinnern im Guide MICHELIN Deutschland 2017. Jeweils zwei neue 1-Stern-Häuser finden sich in Bonn, Köln und Nürnberg.

Trend zum „Casual Fine Dining“ hält an

Auf ihren Fahrten für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN beobachteten die Michelin Inspektoren aktuelle Trends und Entwicklungen in der deutschen Küche und Gastronomie. So finden sich in der gastronomischen Top-Liga immer mehr Häuser, die auf hohem Niveau kochen und dabei eine legere, lockere Atmosphäre bieten. „Casual Fine Dining“ heißt dieser Trend, der auch ein jüngeres Publikum anspricht. Gerade in den Metropolen ist inzwischen eine lebhafte, abwechslungsreiche und spannende Gastronomie zu Hause.

„Bib Gourmand“ feiert 20. Geburtstag mit 472 Empfehlungen

2017 feiert der Guide MICHELIN Deutschland ein Jubiläum: Vor 20 Jahren erschien in der Ausgabe erstmals der „Bib Gourmand“. Das Prädikat für sorgfältig zubereitete Speisen zu moderaten Preisen (in Deutschland 37 Euro für eine dreigängige Mahlzeit) wird durch das schlemmende Michelin Männchen gekennzeichnet und war von Anfang an ein Erfolg bei den Lesern. Insgesamt 303 Restaurants erhielten im Premierenjahr 1997 einen Bib Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der Adressen beachtlich zu. Für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland zeichneten die Tester 472 Häuser mit dem Prädikat für ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und gute Küche aus. 60 Restaurants erhielten den Bib Gourmand neu.

Modernisiertes Layout erleichtert die Orientierung

Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint in einem modernisierten, lesefreundlichen Layout. Die Anordnung der Empfehlungen ist übersichtlicher und praktischer: So stehen die Restaurant-Tipps vor den Hotelempfehlungen. Zusätzlich geben Schlüsselworte wie „traditionelle Küche, gastfreundlich“ oder „moderne Küche, elegant“ auf einen Blick direkt Auskunft über Küchenstil und Ambiente eines Restaurants oder den Charakter eines Hotels.

Insider-Tipps für Adressen mit dem „gewissen Etwas“

Weiteres Novum sind die Insider-Tipps der Michelin Inspektoren für Großstädte und touristische Zentren. Diese speziellen Empfehlungen sind zusammen mit einem Foto der jeweiligen Städte vorangestellt und beinhalten eine kurze Auswahl der Häuser, die durch ihre Atmosphäre, typische Spezialitäten für die Region oder ihre reizvolle Lage bestechen. Hierbei handelt es sich neben besonderen Hotels nicht nur um Sterne-Adressen, sondern ebenso um „Bib Gourmand“-Häuser, aber auch bodenständige Restaurants mit Lokalkolorit und guter Küche.

MICHELIN Teller weist auf „eine Küche von guter Qualität“ hin

Erstmals erscheint im Guide MICHELIN Deutschland 2017 auch ein neues Symbol, der MICHELIN Teller. Das Piktogramm steht für „eine Küche von guter Qualität“ und ist all jenen Restaurants vorangestellt, die nicht mit einem oder mehreren MICHELIN Sternen oder einem „Bib Gourmand“ ausgezeichnet sind. Das Symbol weist die Leser darauf hin, dass bereits die Aufnahme in die Auswahl des Guide MICHELIN als Zeichen für eine Küchenleistung über dem Durchschnitt zu werten ist.

Neue Hotelauswahl legt Wert auf Lage, Ambiente und Gastronomie

Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint mit einer im Vergleich zur Vergangenheit deutlich reduzierten Hotelauswahl. Hintergrund: Als Antwort auf geänderte Reisegewohnheiten und Erwartungen der Leser listet der Titel künftig insbesondere solche Häuser, die über ein gewisses Plus verfügen und den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis machen. Dazu zählen zum Beispiel eine besonders reizvolle Lage, ein charmantes Ambiente, ein großzügiger Wellnessbereich, modernes Design oder ein Hotelrestaurant mit besonders guter Küche.

Einheitliche Bewertungsmaßstäbe rund um die Welt

Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Gastronomie- und Hotelführern. Die Basis dieses Vertrauens sind seine strengen Bewertungskriterien, die für alle 28 Länder, in denen der Guide erscheint, einheitlich sind. Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin Inspektoren verantwortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung in internationaler Spitzenhotellerie und -gastronomie und haben zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin absolviert. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant- und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an objektiven Maßstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler Jahre bewährt hat. Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

Ab 2. Dezember im Buchhandel

Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 ist ab 2. Dezember für 29,95 Euro im Buchhandel erhältlich (Österreich: 30,80 Euro, Schweiz: 39 Franken). Außerdem lassen sich die Restaurant-Empfehlungen online über die Website „Bookatable by Michelin“ abrufen (https://www.bookatable.com/de). Die 54. Ausgabe des renommierten Hotel- und Gastronomieführers empfiehlt auf 1.176 Seiten insgesamt 2.306 Restaurants und 1.972 Hotels, davon:

292 Restaurants mit MICHELIN Sternen

10 3-Sterne-Restaurants
39 2-Sterne-Restaurants, darunter drei neue
243 1-Stern-Restaurants, darunter 28 neue
472 „Bib Gourmand“-Restaurants, darunter 60 neue

Das Spektrum der im Guide MICHELIN gelisteten Häuser reicht vom Landgasthof über das Gourmetlokal bis hin zur gut geführten Familienpension. Darüber hinaus listet der Guide MICHELIN zahlreiche Wellness-Hotels bis hin zu traditionsreichen Grandhotels

Sternerestaurants 2017 nach_Bundesland sortiert (PDF-Datei)

Sternerestaurants 2017 nach Orten sortiert (PDF-Datei)

Link zur Homepage:

http://www.hoga-pr.de/news/guide-michelin-2017-31-neue-sterne-erstrahlen-ueber-deutschland-13802.html

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Januar 24th, 2017 | Kommentare deaktiviert für „Wer schreibt, der bleibt“

Aus der Praxis der norddeutschen Schlichtungsstelle

Kasuistik

Eine 24-jährige Patientin hatte sich erstmals im Januar 2010 durch einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu Möglichkeiten einer Operation an Nase und Brust beraten lassen. Im März 2010 wurden sodann eine Brustvergrößerungsoperation und eine Korrektur des Nasenrückens durchgeführt. In der dokumentierten ersten Nachsorge vom April 2010 wurde eine zufriedene Patientin festgehalten. Im Oktober 2010 fand sich der Hinweis darauf, dass seitens der Patientin die Nase als unschön empfunden wurde. Im März 2011 wurde die Unzufriedenheit der Patientin mit Nase und Brust dokumentiert. Im April 2011 schloss die ambulante Dokumentation mit dem Hinweis der Begutachtung durch die Schlichtungsstelle.

Beanstandung der ärztlichen Maßnahmen

Die Patientin führte aus, dass sich durch den operativen Eingriff bei ihr weder an Brust noch an Nase etwas geändert habe. An der Brust hätte eine Straffung durchgeführt werden müssen.

Stellungnahme des Facharztes

Dieser führte aus, dass er die Patientin sowohl an der Nase als auch an der Brust behandlungsfehlerfrei operiert habe. Zwischen der Vorstellung von Oktober 2010 und März 2011 sei die Patientin schwanger gewesen, ein Behandlungsfehler liege nicht vor.

Gutachten

Der beauftragte Gutachter, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist der Ansicht, dass der Eingriff im März 2010 fachgerecht durchgeführt worden sei. Allerdings sei die Nachbehandlung hinsichtlich der durchgeführten Frequenz durch den nachbehandlenden Arzt zu kritisieren. Eine erste Wiedervorstellung vier Wochen nach dem operativen Eingriff an Brust und Nase wird als zu lang eingestuft.

Ob die Beschwerden der Patientin wie Kantenbildung und hängende Brust auf einen ärztlichen Fehler zurückzuführen seien, könne nicht beurteilt werden. Weder seien präoperative Messwerte wie Jugulum-Mamillen-Abstand, Steglänge, Größe und Körpergewicht der Patientin zu finden, noch läge ausreichend Bildmaterial zur Beurteilung der präoperativen Situation vor. Insofern könne nicht beurteilt werden, ob die eingesetzten Implantate (runde Implantate, hochprofilig, 365 cm3 Füllvolumen) in das richtige Lager eingebracht worden seien. Abhängig von Parametern wie Gewebebeschaffenheit der Patientin und vorhandenes Brustdrüsengewebe hätte gegebenenfalls auch ein Implantatlager unterhalb des Muskels gewählt werden müssen. Auch könne nicht geklärt werden, ob eine alleinige Brustvergrößerung ausgereicht habe, die Beschwerden der Patientin zu beheben. Oftmals würden Brustvergrößerungen auch mit einer sogenannten Straffungsoperation kombiniert, um das nachoperative Erscheinungsbild zu optimieren. Ob eine solche Straffung indiziert gewesen sei, könne mangels Dokumentation nicht beurteilt werden.

Es könne zudem nicht beurteilt werden, ob das erreichte postoperative Ergebnis (vor der Schwangerschaft) für einen ärztlichen Fehler spreche. Denn dies sei nur anhand von Bildern möglich, die ebenfalls nicht vorlägen. Ein Behandlungsfehler könne nicht ausgeschlossen werden.

Bewertung der Haftungsfrage

Die Schlichtungsstelle hat sich dem Gutachten im Ergebnis angeschlossen, jedoch weitere rechtliche Ausführungen für erforderlich gehalten. Bezüglich der Brustoperation lag weder eine prä- noch postoperative Fotodokumentation vor. Es wurden ausweislich der vorhandenen Dokumentation keine präoperativen Messwerte erhoben.

Es lagen ein Dokumentations- sowie ein Befunderhebungsmangel vor. Der hier festgestellte Dokumentationsmangel führt zunächst zu Beweiserleichterungen hinsichtlich des Behandlungsfehlers, da der Patientin durch den Verstoß gegen die Dokumentationspflicht die Möglichkeit genommen wird, einen immerhin angesichts des Verlaufs auch in Betracht kommenden Behandlungsfehler nachzuweisen.

Grundsätzlich wird der Patientin bei Dokumentationsmängeln lediglich der Nachweis erleichtert, dass dem Arzt ein Behandlungsfehler unterlaufen ist. Eine über den Nachweis des Behandlungsfehlers hinausgehende Beweiserleichterung in Bezug auf den Nachweis der Ursächlichkeit kann der Patientin hingegen nur zugebilligt werden, wenn entweder in der versäumten ärztlichen Maßnahme ein grober Behandlungsfehler liegt oder wenn der Arzt bei der Behandlung gegen seine Pflicht verstoßen hat, medizinisch zweifelsfrei gebotene Befunde zu erheben und zu sichern (BGH VersR 89,80). Zu Beweiserleichterungen für den Bereich der Kausalität können Dokumentationsversäumnisse also nur in Kombination mit anderen Beweisregeln führen, also mit denjenigen aus grobem Behandlungsfehler oder Verstößen gegen Befunderhebungspflichten (Frahm/Nixdorf, Arzthaftungsrecht, 3. Auflage, Rdnr. 133).

Die verwendeten Implantate sind im Verhältnis zum Körperbau der Patientin groß. Eine Kantenbildung ist immer möglich, weswegen Implantate, bei denen sich auch in Abhängigkeit von der körperlichen Konstitution der Patientin  derartige Risiken eher realisieren, deutlich häufiger unterhalb des Muskels eingebracht werden. Eine Beurteilung, ob die Lagerwahl fachgerecht erfolgte, kann durch die Schlichtungsstelle nur anhand von präoperativen Bildern und weiteren, wie im Gutachten aufgeführt, Messwerten vorgenommen werden. Beides liegt nicht vor, hätte aber dokumentiert werden müssen. Die Beweiserleichterungen erstrecken sich somit nicht nur auf den Fehler, sondern auch auf die Ursächlichkeit.

Bezüglich der Nasenoperation gilt dies nicht. Hierzu liegen präoperative Bilder des Operateurs vor. Ausweislich des Operationsberichts war die Operation geeignet, den Nasenrücken zu begradigen und sie wurde auch fachgerecht ausgeführt. Die postoperativen Fotos, die die Patientin vorgelegt hat, sprechen ebensowenig wie die diesbezüglichen Behandlungsunterlagen für einen Behandlungsfehler.

Gesundheitsschaden

Die Beweislastumkehr bezieht sich auf folgende Primär- und typischerweise damit verbundene sekundäre Gesundheitsschäden, vorliegend auf ein unbefriedigendes Ergebnis der Brustoperation mit Kantenbildung. Bei korrektem Vorgehen wäre nach ärztlicher Erfahrung damit zu rechnen gewesen, dass mit einem Eingriff die geklagten Beschwerden der Patientin an ihrer Brust beseitigt worden wären. Dies kann nunmehr nur mit einem Korrektureingriff erfolgen.

Fazit

Eine ordnungsgemäße Dokumentation trägt dazu bei, eine subjektiv als behandlungsfehlerfrei qualifizierte Behandlung auch als solche zu objektivieren. Bilder unbefriedigender Befunde alleine sprechen noch nicht für einen Behandlungsfehler, sie können aber einen solchen illustrieren, wenn die sonstigen Unterlagen dafür sprechen. Liegen weder Befunde noch Bilder aus der präoperativen Situation vor, können entsprechende Beurteilungen gar nicht erst vorgenommen werden. In Abwandlung der alten akademischen Regel „wer schreibt, der bleibt“ kann man sagen, dass „wer schreibt, sich das Leben erheblich einfacher macht“.

Autoren:
Dr. med. Sixtus Allert
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Ärztliches Mitglied

Ass. jur. Kerstin Kols
Geschäftsführerin

Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern
Hans-Böckler-Allee 3, 30173 Hannover

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 8/2016

 

Quelle:

http://www.norddeutsche-schlichtungsstelle.de/wer-schreibt-der-bleibt

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September 27th, 2016 | Kommentare deaktiviert für Untersuchung – Wirkstoff im Visier: Nach drei Toten durch alternative Krebs-Therapie

Der Stoff „3-Bromopyruvat“, mit dem Patienten in einem deutschen Krebs-Therapiezentrum behandelt wurden, könnte möglicherweise verunreinigt oder falsch dosiert gewesen sein

Nach dem Tod von drei Patienten eines alternativen Krebs-Therapiezentrums in Deutschland konzentrieren sich die Ermittler auf den Behandlungs-Wirkstoff „3-Bromopyruvat“. „Es gibt die Arbeitsthese, dass mit dem Wirkstoff etwas nicht in Ordnung war“, sagte Oberstaatsanwalt Axel Stahl in Mönchengladbach.

Möglicherweise sei der Stoff verunreinigt oder die Dosierung nicht richtig gewesen, sagte Stahl. Der Heilpraktiker habe den Wirkstoff aber für die Therapie verwenden dürfen.

Insgesamt seien 69 Patienten der Praxis gestorben. Die Ermittler prüften, ob es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen und einer Behandlung mit dem Präparat gegeben habe. Dazu befrage man mit Hilfe der niederländischen Polizei Angehörige. Einem Großteil der Patienten konnte nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus schulmedizinischer Sicht nicht mehr geholfen werden.

Nach einer Behandlung in dem alternativen Krebszentrum am Niederrhein im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen waren Ende Juli drei von fünf Patienten gestorben. Die Patienten stammten aus den Niederlanden und aus Belgien. (APA, red, 26.8.2016)

Original-Quelle:

text.derstandard.at/2000043402331/Wirkstoff-im-VisierNach-drei-Toten-durch-alternative-Krebs-Therapie

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Mai 21st, 2016 | Kommentare deaktiviert für One Pot Penne mit Parmesan

Zutaten

250 g Nudeln
250 g Hähnchenbrustfilet(s)
400 g Tomate(n), stückige
30 g Parmesan
1 EL Sahne
250 ml Gemüsebrühe
Paprikaschote(n)
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Pfeffer, schwarzer
1 TL Salz
1 EL Basilikum

 

Arbeitszeit: ca. 5 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. Ruhezeit: ca. 3 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man alles in einer Pfanne oder in einem Kochtopf zubereitet. Die Nudeln werden also in der Soße gar gekocht. Dadurch bekommen sie einen deutlich aromatischeren Geschmack, als wenn man sie normal in Salzwasser zubereitet.

Zuerst das Hähnchenfleisch und die Paprika in kleine Stückchen schneiden. Danach die Hähnchenstückchen anbraten, die Paprika zugeben und ein wenig mitbraten.

Gemüsebrühe mit Salz und Knoblauchgranulat verrühren und zusammen mit den ungekochten Nudeln und Tomaten in die Pfanne oder den Kochtopf geben. Alles zum Kochen bringen und solange köcheln lassen, bis die Nudeln den „al dente“ sind. Das dauert ungefähr 15 – 20 Minuten.

Nun die Sahne dazugeben und noch mal ca. 1 Minute mitköcheln lassen. Geriebenen Parmesan und Pfeffer einrühren, bis alles miteinander verbunden ist. Abschließend das Basilikum unterheben und anrichten.

 

Schritt 1

Gehacktes anbraten

Schritt 2

Aufkochen lassen

Brühe, passierte Tomaten und Sahne aufkochen lassen

Schritt 3

Nudeln hinzugeben

Schritt 4

Parmesan unterrühren

Homepage besuchen:

http://www.chefkoch.de

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März 12th, 2016 | Kommentare deaktiviert für Casa Vinicola Sartori: die Tradition der Weine aus Verona

Das Valpolicella-Gebiet ist eines der bekanntesten in Italien – allerdings nicht nur in Italien, wenn es um die Produktion von Wein geht. Dort wurde Casa Vinicola Sartori Spa geboren – ein Unternehmen, das eine langjährige Erfahrung im Weinsektor hat. Seit dem 19. Jahrhundert konzentriert man sich dort auf Qualitätsweine.

Die Sartori-Familie kam in die Welt des Weines dank Pietro, der am Ende des 19. Jahrhunderts seine Leidenschaft für Wein in seiner Arbeit umsetzte: Er kombinierte die Verwaltung seines Restaurants mit einem Weinhandel. Unter Ausnutzung der strategischen Position und um den Stammgästen des Restaurants die besten Weine zur Verfügung zu stellen, kaufte er einen Weinberg in Negrar. Auf diese Weise begann die lange Tradition der Familie Sartori in Sachen Weinproduktion.

Die Leidenschaft für den Wein wurde von Generation zu Generation der übergeben, das führte zur Expansion des Unternehmens und erhöhte die Position der Weinkellerei auf dem Markt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Familie Sartori offiziell, Weine zu produzieren. In den sechziger Jahren öffnete sie sich auf ausländischen Märkten. Ein weiterer wichtiger Schritt für Casa Vinicola Sartori fand in den neunziger Jahren statt: Weitere Weinberge kamen zum Besitz hinzu, das Unternehmen wuchs auch personell immer weiter.

Heutzutage kann Casa Vinicola Sartori als ein Unternehmen beschrieben werden, das nicht nur in seiner Vergangenheit und seinen Traditionen verankert bleibt, sondern zugleich auch die Zukunft und Innovationen im Auge hat. Es sind die klassischen Weine aus Verona, wie Soave, Valpolicella und Bardolino Chiaretto, die von Sartori erzeugt und dann in die ganze Welt exportiert werden: 80% des Umsatzes werden in über 50 Ländern generiert.

Die Glanzstücke von Sartori, also die Weine, auf die das Unternehmen besonders stolz ist, sind Regolo Valpolicella Superiore DOC Ripasso und Marani Bianco Veronese IGT. Das Portfolio des Unternehmens umfasst aber auch Recioto, Amarone Rotweine, Lugana, Soave, Bardolino, Custoza und viele mehr.

Die Arbeit, die Leidenschaft und das Engagement von Sartori wurden im Laufe der Jahre durch zahlreiche Auszeichnungen belegt. Mit der langen Tradition ist Casa Vinicola Sartori auch für die Zukunft bestens gerüstet.

Weitere Informationen gibt es hier: http://www.sartorinet.com/de

Originalbeitrag:

http://www.about-drinks.com/casa-vinicola-sartori-die-tradition-der-weine-aus-verona

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März 6th, 2016 | Kommentare deaktiviert für 1001 Leckerbissen

Rezepte: Hans Gerlach

Es wird mal wieder Zeit für etwas Abwechslung auf dem Abendbrottisch? Wir hätten da ein paar leckere Ideen!

 

Falafel mit Kräuterjoghurt und Quittenchutney (4-6 Portionen)

Das braucht man:
500 g Kichererbsen (trocken)
2 Knoblauchzehen
200 g Zwiebeln
1 Bund Koriander oder Petersilie
1 getrocknete Chilischote
je 1 TL Piment, Koriander und Kreuzkümmel
1 Prise Zimt
1 TL Salz
½ TL Backpulver
100 g Sesam
neutrales Öl zum Ausbacken

Joghurtdip:
1 Bund Dill
½ Gurke
Salz
Kreuzkümmel
250 g Rahm-joghurt 10%
etwa ½ TL Harissa

Quittenchutney:
250 g Schalotten
500 g Quitten
150 g Datteln oder getrocknete Aprikosen
1 gestr. TL Salz
100 g Zucker
2 EL Sonnenblumenöl
1–3 Chilischoten
1 TL Ras el-Hanout (oder ½ TL Kreuzkümmel)
2 Bio-Orangen
125 ml Apfelessig

So geht´s:

Falafel
1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser 24 Stunden quellen lassen.
2. Dill waschen, trocken schütteln und hacken. Gurke schälen, längs halbieren, die Kerne herauskratzen. Das Fruchtfleisch grob raspeln, salzen und in einem Küchentuch fest ausdrücken. Gurke, Joghurt und Dill mischen, mit Salz, Harissa und Kreuzkümmel abschmecken.
3. Kichererbsen abgießen, abtropfen lassen. Knoblauch und Zwiebeln schälen, Koriander waschen, trocken schütteln, alles grob würfeln und hacken. Alles zusammen durch den Fleischwolf lassen (feine Scheibe) oder im Blitzhacker nicht zu fein pürieren. 2 Stunden ruhen lassen, dann mit den Gewürzen und Backpulver (ohne den Sesam) ein zweites Mal durch den Wolf lassen oder durchmixen.
4. Mit einem Esslöffel walnussgroße Teigportionen abstechen. Einen Teller mit nicht zu viel Sesam bestreuen, Falafel darin wenden, flach drücken oder zu Kugeln formen und beiseite legen. Eine große, beschichtete Pfanne 0,5 cm hoch mit Öl füllen (für Kugeln eher 3 cm). Erhitzen, bis von einem ins Fett geworfenen Kräuterblättchen sofort Bläschen aufsteigen. Falafel in mehreren Portionen nacheinander goldbraun ausbacken, gut abtropfen lassen. Falafel mit Joghurtdip und Quittenchutney servieren.

Quittenchutney
1. Schalotten schälen, in Scheiben schneiden. Quitten waschen, vierteln, dabei das Kernhaus entfernen, das Fruchtfleisch auf einer groben Reibe zerkleinern. Datteln entkernen, schälen und grob schneiden. Alles in einen Topf geben, salzen und mit Zucker mischen. 20 Minuten ziehen lassen.
2. Chilischoten waschen und in Ringe schneiden, zusammen mit Ras el-Hanout zu den Quitten geben. Orangen waschen, die Schale einer Orange hauchdünn abschälen, den Saft von beiden Früchten auspressen, beides zu den Quitten geben und 20–40 Minuten bei schwacher Hitze garen. Dabei den Deckel auflegen, erst kurz vor Schluss abnehmen, den Essig und das Öl zugeben und bei größerer Hitze marmeladenartig einkochen. Harte Quittensorten benötigen eine deutlich längere Garzeit als weiche Sorten – falls die Flüssigkeit knapp wird, bevor die Quitten weich sind, noch etwas Wasser zugeben. Für die Kinder einen Teil ohne Chili zubereiten.
3. Das fertige Chutney in sterilisierte Schraubdeckelgläser füllen und wie Konfitüre lagern.

 

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.nido.de/artikel/1001-leckerbissen

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Januar 31st, 2016 | Kommentare deaktiviert für Diabetes – Zuckerkranke müssen bei mehr Sport ihre Therapie anpassen

Mehr Sport – ein guter Vorsatz, den wohl auch der eine oder andere Diabetiker gefasst hat. Betroffene müssen bei mehr Bewegung allerdings ihre Therapie anpassen. Diese Frage stellt sich übrigens auch für andere Situationen – zum Beispiel bei einem Klinik-Aufenthalt.

Steht Diabetikern ein Krankenhausaufenthalt bevor, planen sie diesen nach Möglichkeit gemeinsam mit ihrem Hausarzt. Einige Fragen sollten Betroffene ihrem behandelnden Arzt stellen, rät die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Soll man während des Aufenthaltes Insulin und/oder Tabletten wie gewohnt einnehmen oder muss die Dosis angepasst werden? Soll auch am Tag des Eingriffs der Blutzucker wie üblich gemessen und das Insulin gespritzt werden? Was tun, wenn eine Unterzuckerung droht? Diese und mögliche weitere Fragen notiert man sich am besten und nimmt sie mit zu den Vorgesprächen.

Blutzucker messen: Vor, während und nach dem Training

Machen Diabetiker Sport, benötigen sie etwa zusätzliche Broteinheiten beziehungsweise weniger Insulin. Darauf weist die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin. Deshalb sollten sie vor, während und nach dem Training den Blutzucker messen.

Es gibt auch Sportgruppen für Diabetiker, die Neulingen Unterstützung bieten. Die Seite www.diabetes-sport.de bietet einen Überblick über die Angebote. Wer noch nie oder vor vielen Jahren das letzte Mal Sport getrieben hat, sollte sich am besten vor dem Start vom Arzt durchchecken lassen.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

http://www.focus.de/gesundheit/diverses/gesundheit-bei-mehr-sport-muessen-diabetiker-ihre-therapie-anpassen_id_5201244.html

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Januar 20th, 2016 | Kommentare deaktiviert für Beauty in der Schwangerschaft

Posted in Beauty
Januar 14th, 2016 | Kommentare deaktiviert für Schnelle Dips für Raclette und Fondue

1 Portionen
Arbeitszeit: 30 Min.
Back-/Kochzeit: 10 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Kalorien p. P.: keine Angabe

Zutaten – das braucht ihr:

  • Cocktailsoße
  • 200 g Salatcreme oder Mayonnaise
  • 1 EL Schlagsahne
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 EL Weinbrand oder Cognac
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Cayenne-Pfeffer oder Chilipulver
  • 3 Paprikastreifen als Garnitur
  • Kokos-Erdnuss-Dip
  • 150 g cremige Kokosmilch
  • 100 g Erdnussbutter
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 1 fein gehackte Chilischote
  • ½ TL Salz
  • Honig-Senf-Dip
  • 150 g saure Sahne
  • 3 EL Salatcreme oder Mayonnaise
  • 3 EL flüssiger Honig
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • Kräuter-Dip
  • 2 Scheiben Toastbrot oder Brötchen
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Essig (Wein- oder Balsamico)
  • 200 ml Olivenöl
  • 1 Bund gemischte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Dill, Rosmarin oder Thymian)
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer

So geht’s:

Cocktailsoße: In eine Schüssel Salatcreme oder Mayonnaise, Schlagsahne, Tomatenketchup und Weinbrand bzw. Cognac geben. Mit Salz, Pfeffer und Cayenne-Pfeffer bzw. Chilipulver würzen. Alles gründlich miteinander verrühren und mit einigen Paprikastreifen garnieren

Kokos-Erdnuss-Dip: Die geschälten Knoblauchzehen fein hacken. Die Chilischote entkernen und ebenfalls hacken. Die cremige Kokosmilch in einen Topf schütten. Gehackte Knoblauchzehen und Chilischote sowie die Erdnussbutter oder –creme auch in den Topf geben. Mit einer Prise Salz würzen und dann alles unter Rühren erwärmen, jedoch nicht kochen. Danach in eine Schüssel umfüllen und eventuell mit einigen Erdnusskernen garnieren.

Honig-Senf-Dip: Saure Sahne, Salatcreme oder Mayonnaise, Honig und Senf in eine Schüssel geben. Kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken und alles gründlich verrühren. Optional mit schwarzen Senfkörnern oder einem Kräuterzweig garnieren.

Kräuter-Dip: Das Toastbrot entrinden und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in größere Stücke schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und hacken. Alles in ein geeignetes Gefäß geben und Essig sowie Olivenöl hinzufügen. Optional mit Pfeffer und Salz würzen. Dann alles fein pürieren. In eine Schüssel umfüllen und mit einem Kräuterzweig garnieren.

Zusatzinfo:

Vier verschiedene und schnell zubereitbare Dips bzw. Soßen, die eine breite Palette an Geschmacksnuancen abdecken. Universell für Buffet, Raclette, Heißer-Stein-Grill oder Fondue verwendbar.

Erstmals erschienen auf:

http://www.brigitte.de/

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Dezember 19th, 2015 | Kommentare deaktiviert für E-Health-Gesetz: Druck auf Kassen und Ärzte wird höher

Berlin – Der Gesetzgeber erhöht den Druck, möglichst schnell die Vorgaben aus dem E-Health-Gesetz umzusetzen. Wie aus den 13 Änderungsanträgen zum E-Health-Gesetz, die dem Deutschen Ärzteblatt vorliegen, hervorgeht, soll der elektronische Medika­tionsplan nicht als eigenständige Anwendung, „sondern als Vorstufe der Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit für den Medikationsplan erarbeitet werden.

Ähnlich wie bei den Regelungen zu den Notfalldaten, soll auch der Medikationsplan bis Ende 2017 fertig gestellt werden. Falls dies nicht vonseiten der gematik eingehalten werden kann, soll es hier Budgetkürzungen für Krankenkassen und Kassenärztlicher Bundesvereinigung von einen Prozent auf Basis der Ausgaben von 2014 geben. Ebenso soll die gematik mit dem Gesetz verpflichtet werden, „bis Ende 2018 alle Voraus­setzungen dafür zu schaffen, dass die Daten des Patienten aus bereits vorhandenen Dokumentationen ab 2019 in der elektronischen Patientenakte bereit gestellt werden können“, heißt es in den Anträgen. Eine weitere Ergänzung ist der Auftrag, dass bis Ende 2016 geprüft werden soll, wie Patienten via Computer sowie Smartphone ihre eigenen Daten auf der Karte verwalten können.

Damit die ersten Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte für Patienten funktionieren, müssen auch Ärzte bis zum 1. Januar 2018 mit ihren elektronischen Heilberufsausweisen von ihren Landesärztekammern ausgestattet werden. Denn die neuen Anwendungen setzten eine qualifizierte elektronische Signatur voraus.

Auch wird der Druck auf Patienten, die sich bislang weigern, ein Foto für die elektro­nische Gesundheitskarte bereitzustellen, weiter gesteigert: Künftig müssen Kranken­kassen den Versicherten nur noch einmal eine Ersatzbescheinigung ausstellen. Dafür können sie fünf Euro erheben.

Hausärzte sollen den Änderungsanträgen zufolge per Gesetz einen Sitz im Beirat der gematik bekommen. In den Anträgen heißt es, dass ein „Vertreter der Hausärzte, die an der hausarztzentrierten Versorgung nach § 73b teilnehmen“ künftig einen Sitz im Beirat bekommen soll. In dem Beirat sitzen bislang unter anderem sechs Ländervertreter, drei Patientenvertreter, drei Vertreter aus der Wissenschaft, sechs Vertreter der Industries sowie Vertreter der Bundesbehörden und Ministerien sowie der Ärzteschaft und der Krankenkassen.

„Damit wird der Bedeutung der hausarztzentrierten Versorgung im Zusammenhang mit der Möglichkeit zur Aufnahme innovativer Leistungen, die noch nicht Eingang in die Regelversorgung gefunden haben, Rechnung getragen“, heißt es in der Ausformu­lierung der Gesetzesbegründung. Und weiter: „Die Einbeziehung der Hausärzte ist auch deshalb sinnvoll, weil ihnen bei den ersten medizinischen Anwendungen der elektro­nischen Gesundheitskarte, dem elektronischen Medikationsplan und den Notfalldaten, eine wesentliche Rolle zukommen wird.“

Außerdem fördert das Gesetz künftig die Einführung einer „telemedizinisch gestützten Betreuung“, also einer Online-Video-Sprechstunde, in der vertragsärztlichen Versorgung. Vorbild für diese Regelung ist die konsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenbildern, die bereits im E-Health-Gesetz vorgesehen sind.  

Das Gesetz setzt auch fest, dass Video-Sprechstunden sich grundsätzlich nur auf Patienten beschränken dürfen, die dem Arzt bereits bekannt sind. Zur Abstimmung von Technik und Datensicherheit sollen die Vertragspartner „frühzeitig in Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik oder dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und Informationsfreiheit treten“, heißt es in den Anträgen. © bee/aerzteblatt.de

Gesehen:

www.aerzteblatt.de/

Posted in Gesundes Leben
Dezember 14th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Vegane und glutenfreie Backzutaten

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird aus dem Blütensaft der Kokospalme gewonnen. Er schmeckt aber nicht etwa nach Kokos, sondern hat ein feines Karamell-Aroma. Kokosblütenzucker macht sich fein in Gebäck, Heißgetränken wie Tee oder Kakao oder auch in Cocktails und lässt sich 1:1 wie brauner Zucker dosieren. Aufgrund seines aufwändigen Herstellungsprozesses ist er allerdings vergleichsweise teuer (z. B. in Bio-Qualität von Dr. Goerg 280 g ca. 8 Euro, in Reformhäusern und Bio-Läden).

Xylit

Der Zuckeraustauschstoff wird aus Holzfasern bzw. durch Fermentieren von Traubenzucker gewonnen. Er enthält bis zu 40 % weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker und soll sogar besser für die Zähne sein (erhältlich z. B. im Reformhaus).

Agavendicksaft

In der veganen Küche dient er oft als Honigersatz. Er wird aus der Blauen Agave gewonnen und ist als helle und auch als dunkle Variante erhältlich – Letztere wird weniger stark filtriert und schmeckt karamelliger (z. B. „Dunkler Agaven-Dicksaft“ von Lihn, Reformhaus). Der Saft besteht hauptsächlich aus Fructose, die u. a. für Übergewicht verantwortlich sein soll – deshalb besser nur sparsam verwenden.

Vegane Schokolade

Vegane Schokolade wird aus Soja- und Reismilch, statt Kuhmilch hergestellt (z. B. „Rice Milk vegane helle Schokolade“ von Rapunzel, in Reformhäusern und Bio-Läden).

Haferflocken

Haferflocken enthalten eigentlich kaum Gluten (Klebereiweiß), doch es gibt oft Verunreinigungen bei der Verarbeitung. Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) sollten also besser kontrolliert glutenfreie Produkte nehmen (z. B. „Glutenfreie Haferflocken Kleinblatt“ von Bauckhof).

Natives Kokosöl

Natives Kokosöl wird in einem schonenden (Kalt-)Pressverfahren gewonnen und enthält keine sogenannten Trans-Fettsäuren – gut für den Cholesterinspiegel. Dezent im Geschmack, passt es zu Gebäck, aber auch zu asiatischen Gerichten. Nicht wundern: Es verflüssigt sich erst ab einer Temperatur von ca. 24 Grad (z. B. „Kokosöl nativ“ von Bio Planète, in Bio-Läden und Reformhäusern).

Keksmehl

Keksmehl wie „Kuchen und Kekse – Mix C“ von Dr. Schär kann bei Gluten-Unverträglichkeit normales Mehl im 1:1-Mengenverhältnis ersetzen.

Mandel- oder Cashew-Mus

Beide Mus-Sorten bestehen zu 100 % aus den jeweiligen (gemahlenen) Nusskernen. Sie eignen sich nicht nur für die vegane Weihnachtsbäckerei, sondern auch wunderbar als Grundlage für Smoothies, Eiscreme oder Soßen.

Rohes Kakaopulver

Rohes Kakaopulver wird bei der Herstellung nicht über 40 Grad erhitzt und enthält auffallend viele Mineralstoffe wie Magnesium. Durch seinen intensiven Geschmack ist es eine großartige Backzutat. Rohe Schokoprodukte mit einem hohen Kakaoanteil von mindestens 70 % sind übrigens immer die gesündere Alternative. Verglichen mit herkömmlichem Kakaopulver ist es jedoch recht teuer (z. B. „Rohes Bio Kakaopulver“ von lifefood, 150 g ca. 9 Euro, erhältlich z. B. in Bio-Läden).

 

Übernommen aus:

www.brigitte.de/rezepte/backen/vegane-backzutaten-1261823

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Posted in Essen / Trinken
November 24th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Mythen zur Geburtseinleitung: Was taugen Rizinusöl, Sex und heiße Bäder?

Der Bauch ist riesig und jede Bewegung fällt schwer: Wenn der Geburtstermin näher rückt, wünschen sich die meisten Schwangeren nur noch, dass es endlich losgeht. Die Anspannung wächst vor allem, wenn nach rund einer Woche Überfälligkeit die medikamentöse Geburtseinleitung in einer Klinik ansteht. „Viele Frauen versuchen sich dann an alternativen Methoden, um die Geburt in Gang zu bringen“, sagt Renate Nielsen vom Deutschen Hebammenverband. Ob Rizinusöl, Bewegung, Sex oder Darmspülung: Eindeutige Belege für die Wirksamkeit dieser Hausmittelgibt es nicht. Denn wie eine Geburt genau ins Rollen kommt, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt.

„Man vermutet, dass das Kind selbst ein Reifesignal gibt und damit die Wehentätigkeit aktiviert“, so Nielsen. Hausmittel könnten diesem Prozess höchstens einen letzten Schubs geben, meint auch Achim Rody, Leiter der Universitäts-Frauenklinik am Campus Lübeck. Er rät Schwangeren davon ab, Experimente im Alleingang zu machen. „Besonders Rizinusöl sollte nicht ohne die Betreuung einer Hebamme oder eines Arztes eingenommen werden“, sagt Rody.

Möglichkeiten und Risiken alternativer Methoden – ein Überblick

Rizinusöl-Cocktail

Das Pflanzenöl aus den Samen des tropischen Wunderbaums ist eine der bekanntesten alternativen Einleitungsmethoden. Getrunken wird es in einer Kombination mit Mandelmus, süßem Saft und Alkohol, häufig Aprikosensaft und Sekt. Durch die abführende Wirkung auf den Darm soll auch die Gebärmutter zu Kontraktionen angeregt werden. Eine Studie der Universitäts-Frauenklinik Ulm aus dem Jahr 2009 mit 120 Frauen belegt tatsächlich eine Wirkung bei Mehrgebärenden – zumindest im direkten Vergleich mit sogenannten Prostaglandin-Gelen. Diese können den Gebärmutterhals und den Muttermund auf die Geburt vorbereiten, ein Prozess, den Mediziner und Hebammen Reifung nennen.

In einer Metastudie der renommierten Cochrane Database, in der drei Rizinusöl-Testreihen mit insgesamt 233 Frauen verglichen wurden, konnten keine Effekte auf den Geburtsverlauf nachgewiesen werden. Nachteile hingegen schon: Alle Frauen berichteten, dass sie nach der Einnahme unter Übelkeit litten. „Eine Nebenwirkung, die man bei hochschwangeren Frauen nicht provozieren sollte“, sagt Achim Rody und warnt: „Rizinusöl kann zu starken Durchfällen führen und den Körper der Frau unnötig schwächen.“ Zudem sei der in den Cocktail-Rezepten angegebene Alkohol tabu.

Treppen steigen, Fenster putzen

Bewegung, besagt der Volksmund, bringt die Wehen in Gang. „Das stimmt auch“, meint Renate Nielsen, „allerdings nur, wenn sie schon da sind.“ Auch Achim Rody ist überzeugt, dass durch Spazierengehen oder Staubsaugen der Geburtsbeginn nicht provoziert werden kann: „Allerdings kann Bewegung helfen, leichte Wehen in Gang zu halten, die im Liegen vielleicht wieder abklingen würden.“ Ein Spaziergang oder Treppensteigen helfe dem Kind dann, mit dem Kopf tiefer ins Becken zu rutschen. Starke Anstrengungen seien aber nicht ratsam: „Schwangere sollten sich in einem gemäßigten Tempo bewegen, immer so, dass sie sich dabei wohlfühlen“, sagt Rody.

Koitus und Brustwarzen-Stimulation

Auch in der männlichen Samenflüssigkeit stecken Prostaglandine, die Ärzte mitunter zur Reifung des Muttermundes verordnen. „Im Sperma sind diese Hormone allerdings in so geringer Menge vorhanden, dass eine einleitende Wirkung nicht zu erwarten ist“, sagt Rody. In Kombination mit dem Bindungshormon Oxytocin, das der Körper beim Sex ausschüttet, und den Kontraktionen der Gebärmutter durch den weiblichen Orgasmus könne jedoch der letzte Anstoß für den Start der Geburt gegeben werden. „Es ist dann aber immer eine Frage des richtigen Zeitpunkts und reiner Zufall, ob man diesen erwischt“, so der Gynäkologe.

Dass eine Brustwarzen-Stimulation die Geburt allerdings in Gang bringen kann, darauf deutet eine Metastudie aus dem Jahr 2005 hin. Die Auswertung von sechs Studien mit 719 Patientinnen hat gezeigt, dass Frauen mit reifem Gebärmutterhals innerhalb von 72 Stunden nach dieser Mini-Massage häufiger Wehen bekommen als Schwangere, die ihre Brustwarzen nicht stimulieren. Bei Frauen mit unreifem Gebärmutterhals passierte hingegen nichts.

Darmspülung

Mit Abführmitteln oder Einläufen soll der Darm und damit auch die Gebärmutter in Bewegung gebracht werden. „Meiner Erfahrung nach funktioniert das nicht“, sagt Nielsen, vielmehr sei das Gegenteil der Fall: „Die Durchfälle können einen Mineralstoffmangel bei der Schwangeren verursachen und ihren Kreislauf schwächen.“ Mit diesen Risiken belaste man die bevorstehende Geburt. „Diese Methoden sind überhaupt nicht empfehlenswert“, urteilt die Hebamme.

Heiß baden

„Ein heißes Bad in der Wanne tut gut, bringt aber die Geburt nicht ins Rollen“, sagt Nielsen. Vor dem Geburtsbeginn sei ein Wannenbad höchstens sinnvoll, um Übungswehen von richtigen Wehen zu unterscheiden. „Übungswehen hören in der Badewanne wieder auf“, sagt die Expertin. Rody warnt zudem vor zu hohen Temperaturen: „Auch wenn die Schwangere die Temperatur angenehm findet, das Kind im Bauch kann dabei überhitzen!“

Alkohol trinken

Einen kleinen Sekt für den Kreislauf oder zur Entspannung? „Auf keinen Fall“, sagt Rody. „Alkohol ist für schwangere Frauen aufgrund der Risiken für das Baby tabu.“ Zudem hemmt Alkohol die Ausschüttung von Oxytocin und wurde früher sogar als Wehenhemmer eingesetzt.

Kleine Helfer

Im Internet und in Ratgebern gibt es unzählige weitere Tipps, die Geburt in Gang zu bringen. Von Eisenkrauttee bis Nelkenöl-Tampons: „Diese Mittel beruhen nur auf Erfahrungswissen“, sagt Nielsen. „Manche Hebammen schwören darauf, andere wiederum halten gar nichts davon.“ Da wissenschaftliche Belege fehlen, seien Erfolgsmeldungen in der Regel auf Einzelfälle zurückzuführen, sagt Rody: „Und da hat der Zufall seine Hand im Spiel.“

 

Zuerst erschienen auf:

http://www.spiegel.de/gesundheit/

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November 23rd, 2015 | Kommentare deaktiviert für The Next Generation Of Barkeepers: Maria Koppmaier & Tristan Bantle, Capri Lounge Köln

New Amsterdam Vodka hat in Kooperation mit jungen deutschen Barkeepern eine innovative Rezeptreihe erarbeitet: „The Next Generation Of Barkeepers“ steht für individuelle, kreative und experimentelle Drinks – speziell für die „Generation Y“. Im zweiten Teil stellt about-drinks Maria Koppmaier und Tristan Bantle (Capri Lounge in Köln) sowie ihre gemeinsame Kreation „Send me a Message“ exklusiv vor.

Was waren bisher die wichtigsten Stationen in Ihrer Laufbahn als Barkeeper?
Maria Koppmaier: In meiner Laufbahn hatte ich schon viele unterschiedliche Stationen in Deutschland, aber auch im Ausland. Ich war unter anderen in Kanada, Österreich und der Schweiz und konnte in der Zeit viele verschiedene Bars und auch die unterschiedlichen Trinkkulturen der Länder kennenlernen.
Tristan Bantle: Ich hatte zwar noch nicht allzu viele Stationen in meiner Laufbahn, aber während meiner Zeit auf den AIDA-Kreuzfahrtschiffen konnte ich viele unterschiedliche Eindrücke sammeln und auch viele Rum-Destillerien in der Karibik besichtigen und kennenlernen.

Was war Ihre bisher coolste eigene Kreation?
Maria Koppmaier: Meine coolste eigene Kreation bisher war eine Variation des „Old Fashioned“ mit Rum, Chambord, Rotweinsirup, Lagaluvin und Schokoladenbitter.
Tristan Bantle: Meine coolste eigene Kreation nennt sich „¿Por qué no?“, was übersetzt „Warum nicht?“ bedeutet. Der Drink wird mit einem Rum aus Trinidad und Falernum, das ist ein süßer Sirup, der in vielen karibisch angehauchten Drinks verwendet wird, gemischt. Außerdem kommen noch Feigensenf, Rosmarin und ein Sourmix in den Cocktail.

Was macht für Sie einen guten Vodka aus?
Maria Koppmaier: Ein guter Vodka sollte weich und mild im Geschmack sowie im Geruch sein. Außerdem darf er für mich keine negativen Alkoholnoten merken, man sollte ihn im Drink also nicht sofort herausschmecken.
Tristan Bantle: Ein guter Vodka muss für mich vor allen Dingen zwei Kriterien erfüllen. Zum einen sollte er mild im Geschmack sein und zum anderen darf der Vodka nicht zu intensiv nach Alkohol riechen.

Wer sind Ihre persönlichen Vorbilder aus der Barszene und warum?
Maria Koppmaier: Jeffrey Morgenthaler aus den USA finde ich super, da er seit langer Zeit schon einer der Top Barkeeper und auch Blogger ist. Er hat jetzt ein Buch auf den Markt gebracht hat, „The Bar Book“, das sich vor allem mit Bartechniken beschäftigt und nicht wie viele Bücher davor „nur“ mit Drinks.
Tristan Bantle: Sehr beeindruckt bin ich von Jamie Boudreau aus dem Canon in Seattle, weil er für mich der perfekte Barkeeper ist! Er hat ein ungemeines Wissen über Spirituosen und Geschichten, außerdem arbeitet er stets an neuen Trends und vergisst dabei „die guten alten Zeiten” nicht!

Was trinken Sie selbst am liebsten?
Maria Koppmaier: Ich selbst trinke am liebsten einen „Martinez“, das ist ein klassischer Cocktail, der als Vorgänger des „Martini“ gilt. Genau wie bei seinem Nachfolger gibt es viele Variationen des Martinez, generell wird er aber mit Gin gemischt und bekommt durch Wermut eine leicht süßliche Note.
Tristan Bantle: Ich selbst bin ein großer Fan von Variationen des „Old Fashioned“ auf Rum-Basis. Als „Old-Fashioned“ werden die wichtigsten klassischen Cocktails bezeichnet. In der ursprünglichen Form bestehen sie immer aus einer Spirituose, Zucker, Wasser bzw. Eis und Cocktail-Bitter.

What’s next: Was ist für Sie das nächste Trendgetränk?
Maria Koppmaier: Für mich sind Mezcal, beziehungsweise Tequila das nächste Trendgetränk, schließlich ist Tequila nur eine Art des Mezcal. Die mexikanische Spirituose wird aus unterschiedlichen Agave-Sorten hergestellt, Tequila hat seinen Namen übrigens von der Stadt, in der er hergestellt wird und wird ausschließlich aus der Blauen Agave gebrannt.
Tristan Bantle: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Drink mit Gin sein wird, hoffe es aber nicht.

Wie sollte Ihrer Meinung nach die perfekte Bar der Zukunft aussehen?
Maria Koppmaier: Für die perfekte Bar der Zukunft geht es hoffentlich back to the roots, also zurück zur klassischen Barkultur mit einer guten Spirituosenwahl und klassischen Cocktails wie dem „Manhattan“ und „Old Fashioned“ in allen Variationen.
Tristan Bantle: Die Bar der Zukunft, davor kräuseln sich eher meine Haare. Allzu viel kann und sollte sich da nicht verändern. Ich denke die Barszene wird in Zukunft noch molekularer. Ich für mich bleibe jedoch ein Fan der klassischen Bars im Retrostil mit viel Holz, Leder, Jazz und natürlich den Barklassikern. Ein sehr gut aufgestelltes Bar-Back, in dem das ein oder andere Rum- oder Whiskeyschätzchen lauert, sollte auch nicht fehlen!

Die Drink-Kreationen von Maria Koppmaier und Tristan Bantle:

Send me a Message

  • 700 ml New Amsterdam Vodka
  • 5 Aprikosen, halbiert
  • 1 Stange Rhabarber
  • 1,5 cl Zuckersirup
  • 1,5 cl Ziegler Weinbergpfirsischlikör
  • 3 dash Rhabarberbitter
  • 2 dash Angosturabitter
  • 10 Blätter Minze
  • 1 Stück Rhabarber

Für die Aprikosen-Rhabarber-Infusion die halbierten Aprikosen und eine Stange Rhabarber für 24 Stunden mit dem New Amsterdam Vodka einlegen. Anschließend alle Zutaten in einen Silberbecher geben, mit Crushed Ice auffüllen und solang rühren bis sich ein Eispanzer außen am Becher bildet. Zum Abschluss mit der Minze und dem Stück Rhabarber garnieren.

Entdeckt:

www.about-drinks.com

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November 9th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Die Entzündung von Zahnwurzeln

Wer hatte bisher noch nicht das Gefühl von einem pochenden und dumpfen Schmerz ganz unten am Kiefer. Gerade beim Aufbeißen kann es sehr schmerzen, oder auch ohne, dass irgendetwas getan wird. Wenn Sie diese Symptome besitzen, kann es sein, dass Sie unter einer Entzündung der Zahnwurzel leiden.

 

Ist eine Wurzelbehandlung wirklich notwendig?

In diesem Fall müssten Sie sich die Frage einer Wurzelbehandlung stellen. In der Zahnmedizin hat das erhalten der eigenen Zähne die oberste Priorität, was durchaus für eine Wurzelbehandlung spricht, da hier der Zahn eventuell gerettet werden kann. Dies ist jedoch nicht immer möglich und dann sollte kann das Zahnimplantat eine optimale Lösung sein. Eine Wurzelbehandlung soll dafür sorgen, dass der abgestorbene Zahn erhalten wird. Zu einer Wurzelbehandlung ist meistens dann zu raten, wenn der Zahnnerv von einer Entzündung befallen ist und somit nicht mehr funktionsfähig und evtl. sogar abgestorben ist. Durch eine Wurzelbehandlung versucht man die Entzündung zu heilen und eine weitere Entzündung vorzubeugen. Diese Behandlung erfordert mehrere Behandlungen und ist über einen längeren Zeitraum hinweg notwendig.

 

Die Folgen einer Wurzelbehandlung

Oft werden nach einer Wurzelbehandlung langsam brüchig. Das Zahnmaterial erleidet auch den Kariesbefall und die Wurzelbehandlung einen deutlichen Verlust, wodurch die Zähne weniger belastbar sind. Eine Behandlung kann jedoch auch von Anfang an ausgeschlossen sein. Es kann sein, dass aufgrund der Anatomie die Wurzelkanäle sehr schwer zu erreichen sind und daher kaum zu behandeln sind.

 

Zahnimplantate als gute Alternative

Eine gute Alternative können Zahnimplantate sein, da die Entfernung des Zahns teilweise eine bessere Lösung für den Patienten darstellt.  Implantate können zahlreiche Vorteile bieten. Probleme, die mit der erkrankten Wurzel einhergehen können nicht mehr auftreten. Die Behandlungsdauer ist kürzer und auch schmerzfreier. Es ist zudem ausgeschlossen, dass es zu langfristigen Risiken aufgrund der bakteriellen Toxin kommt. Außerdem sind Zahnimplantate sehr belastbar und können ein Leben lang halten, wenn man sie gut pflegt.

 

Unterschiede zum normalen Zahn

Es ist kaum ein Unterschied zum normalen Zahn zu merken, da die Kaufunktion diesem sehr gleicht. Auch werden bei Implantaten die nachbarzähen nicht beschliffen. Bei Implantatlösungen ist meistens keine ästetische Korrektur notwendig, da diese nicht wie der eigene Zahn nach einer Wurzelbehandlung ergrauen. Zwar können Zahnimplantate die optimale Lösung sein, Sie sollten dies jedoch von einem Spezialisten abklären lassen. Zahnärztliche Implantologie ist eine etablierte und sichere Behandlungsmethode, die die Kaufunktion vollständig wiederherstellt und auch ästhetische Vorteile mit sich bringt. Man sollte jedoch sorgfältig prüfen, ob man den Zahn nicht noch erhalten kann.

 

Weitere Informationen zur Zahnimplantate finden Sie hier: www.kzbv.de/was-sind-zahnimplantate.121.de.html

Weitere Informationen zur Zahnbehandlung in Ungarn finden Sie hier: zahnarzt-in-ungarn.ch

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Oktober 25th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Gültig für das ganze Leben – Zehn Gründe, warum Yoga jedem Menschen gut tut

Ob seelischer Stress, körperliche Verspannung oder Fitness: Yoga scheint die Lösung vieler Probleme zu sein. FOCUS-Online-Experte Timo Wahl erklärt, auf welche Weise die Übungen wirken und wie jeder aus der indischen Lehre sowohl physisch als auch psychisch schöpfen kann.

Ihre Schultern sind verspannt? Sie haben keine Lust auf Power-Sport? Im Kopf schwirren die Gedanken umher? Versuchen Sie es mal mit Yoga. Timo Wahl verrät noch zehn Gründe, warum Ihnen die Übungen gut tun:

1. Loslassen lernen

Den Deutschen eilt der Ruf voraus, ein Volk der Denker zu sein. Nachteil der weit verbreiteten Kopflastigkeit ist, dass man zu wenig in Kontakt mit seinem Körper kommt. Yoga bietet die Möglichkeit, sich genau dieser vernachlässigten Seite zu widmen. Anzunehmen, dass nicht nur die Ratio zählt, ist ein erster Schritt zu einem besseren Umgang mit sich selbst und erleichtert das Loslassen.

2. Gemeinschaftsgefühl und Fehlerkorrektur

Yoga-Einsteigerlernen die wichtigsten Techniken und Übungen fast immer in Kursen kennen. Und auch Fortgeschrittene perfektionieren ihre Praxis gerne in Gruppen. Positiver Nebeneffekt ist, dass man sich in einer Community von Gleichgesinnten gut aufgehoben und getragen fühlt.

Überdies kann ein guter Lehrer Fehler oder Gewohnheiten korrigieren, sodass jeder immer wieder bewusst seine eingefahrenen Pfade verlässt.

3. Training unabhängig von Zeit und Ort

Zu Hause, im Park, auf Reisen – wer die Yoga-Basics beherrscht, kann sie überall und eigenständig ohne großen Aufwand in die Praxis umsetzen. Und das zu jeder Tageszeit: Am Morgen hilft Yoga mit bestimmten Übungen, gut vorbereitet, und vitaler in den Tag zu gehen. Abends erleichtert es mit anderen das Runterkommen sowie Abschalten und sorgt erwiesenermaßen für eine bessere Schlafqualität.

4. Krisen früh erkennen

Schule, Studium, Beruf – die meisten Menschen investieren ebenso viel Zeit wie Energie in Ausbildung und Karriere. Wer verstärkt im Außen agiert, hinterfragt seinen Weg oft erst mit Mitte, Ende 30 – für viele eine Zeit der Krise. Denn nicht immer passen Anspruch und Ist-Zustand zusammen. Da Yoga die Achtsamkeit, also genaues Hinschauen schult, macht man sich persönliche Entwicklungen bewusster und kann frühzeitig reagieren, wenn sie in die falsche Richtung laufen.

5. Mobilität, Stärkung des Immunsystems und Regeneration

Yoga ist gesundheitsfördernd. Denn es macht mobiler, stärkt das Immunsystem, kann bei der Regeneration und Heilung vieler Krankheiten unterstützen. Indem man sich gezielt auf seinen Körper einlässt, können positive Prozesse in Gang gesetzt werden. Darüber hinaus tut Yoga auch der Seele gut, weil man etwas Sinnvolles für sich tut und lernt, gut beziehungsweise besser auf sich zu achten.

6. Bewusstsein – auch über die Ernährung

Die positiven Effekte von Yoga sind nicht auf die Matte beschränkt, sondern bringen oft eine Ausweitung auf andere Bereiche mit sich. Wer regelmäßig praktiziert, macht sich aufgrund der gesteigerten Achtsamkeit mehr Gedanken über seine Lebensweise – angefangen von der Notwendigkeit des regelmäßigen Innehaltens bis hin zur Ernährung, die oft in Richtung vegetarisch oder sogar   vegan geht.

7. Yoga ist ideal für Alt und Jung

Egal ob Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Senior – Yoga ist für jeden Menschen und Lebensabschnitt geeignet. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich den richtigen Kurs auf einem geeigneten Niveau aussucht. Nichts ist kontraproduktiver als das Gefühl der Überforderung. Grundsätzlich sollte man sich aber vom Vergleichen mit anderen frei machen. Wichtig ist es stattdessen, sich und die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind.

8. Schnupperkurse nutzen

Immer mehr Hotels bieten Yoga-Kurse an. Sie sind eine gute Gelegenheit, um in entspannter Urlaubs-Atmosphäre in dieses Thema hinein zu schnuppern. Zu große Erwartungen sollten Sie – abgesehen von längeren Workshops – jedoch nicht haben. Ebenso unterschiedlich wie die Teilnehmer sind Vorkenntnisse und Fertigkeiten, so dass jeder mitkommen können muss und das Level entsprechend wenig weit fortgeschritten sein kann.

9. Yoga in den Alltag integrieren

Die Matte als Oase: Diese Vorstellung mag viele Menschen beflügeln. Dennoch sollten Sie Yoga nicht als Kontrastprogramm fern vom Alltag verstehen, sondern Yoga möglichst in ihn integrieren. Auf der Matte als Mikrokosmos lässt sich vieles lernen und erfahren, das Sie auf Ihr gesamtes Leben übertragen können.

10. Selbsterkenntnis erlernen

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage nach einer Aufgabe, nach Wachstum, Entwicklung und Sinnhaftigkeit in einem altruistischen Sinn. Dafür ist Yoga sicherlich die ideale Basis um sich selbst zu erkennen und somit dieser Frage ein fundiertes Fundament zu geben.

 

 

Original-Artikel:

 

www.focus.de/gesundheit/experten/timo_wahl

Timo Wahl ist studierter Sportwissenschaftler. Seit 1998 hat er zahlreiche Workshops und Weiterbildungen bei international bekannten Lehrern in den Bereichen Hatha-, Vinyasa- und Asthanga-Vinysa-Yoga absolviert. 2003 war er Mitbegründer des Balance Yoga-Studios in Frankfurt und begann dort 2004, auch auszubilden.

Derzeit bietet der zertifizierte Yogalehrer Teacher Trainings, Kurse und drei bis vier Retreats pro Jahr an. Timo Wahl begleitet achtsam und mit Freude seine Schüler auf Ihrem persönlichen Weg. Wichtige Elemente seines persönlichen „Systems“ ist zum einen der körperliche Aspekt mit einer Kombination aus fließenden Bewegungsabläufen und kraftvollen Haltepositionen, zum anderen die spirituelle Seite mit starken buddhistischen Bezügen rund um das Schlüsselwort Achtsamkeit. Ein weiteres Steckenpferd von ihm ist die Körpermeditation. www.earthyoga.de

 

 

Posted in Wellness
September 28th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Kunsthaar Extensions: Besser als ihr Ruf

Haben wir uns im vorherigen Artikel mit dem Vorteilen von Naturhaarextensions beschäftigt, wollen wir uns nun einmal mit der Alternative beschäftigen: Den Kunsthaaren, beispielsweise von diversen Onlineshops oder direkt beim Friseur Ihrer Wahl. Nun werden Kunsthaaren ja seit vielen Jahren ausgesprochen schlechte Eigenschaften zugesprochen, von katastrophaler Haltbarkeit, absolut unnatürlichem Aussehen und ähnlichem wird berichtet.

Dabei wird aber vollkommen vergessen, wieviele Vorteile die neuen Materialien und Produkte der Kunsthaarindustrie bieten. Einige von diesen möchten wir hier aufzählen, denn vor allem für Anfänger kann es eine sehr gute Idee sein, zuallererst einmal mit günstigen und modernen Kunsthaaren auszutesten, ob Extensions ihnen überhaupt stehen, oder ob ein anderer Style ganz einfach besser passt.

Hier sind wir auch schon beim ersten Vorteil. Haben Sie schon einmal nachgeschaut, zu welchem Preis Echthaarextensions gehandelt werden? Kein Wunder: Schließlich sind es hier echte Menschen wie Sie und ich, die sich erst lange, schöne, gut gepflegte Haare wachsen lassen, um sie dann abschneiden und teuer verkaufen zu lassen. Solcher Aufwand hat seinen Preis: Ein kurzes „Experiment“ kann hier sehr schnell zu hohen Ausgaben führen, die so manch ein preisbewusster Mensch doch lieber vermeidet.

Ähnlich verhält es sich mit dem Aussehen. Vor allem ältere Produkte sehen teilweise recht unecht, künstlich, einfach unangenehm aus, und dieser schlechte Ruf hat sich bis heute in das Kollektivbewusstsein eingepflanzt. Wer möchte schon aussehen wie ein Jeck an Karneval, der sich für 10 Euro eine Perücke gekauft hat und damit jetzt angetrunken in der Gegend herumtorkelt?

Die Industrie hat sich hier aber deutlich weiterentwickelt. Waren bis vor wenigen Jahren Kunsthaare in ihren schlechten Eigenschaften praktisch gleich, ist dies nun nicht mehr zwingend so: Vor allem Markenhersteller liefern inzwischen Extensions, die beinahe so echt aussehen wie Naturhaar. Und das ist noch nicht alles: So manch ein Feature lässt sich mit Chemie und einem gewissen Forschungsbudget umsetzen, dass Echthaar völlig in den Schatten stellt. Klicken Sie hier, um eine Webseite zu diesem Thema zu besuchen

Haben Sie z.B. gewusst, dass es inzwischen Haarsträhnen gibt, die mit einem sogenannten „Memory-Effekt“ aufwarten? Das bedeutet nichts anderes, als dass sich das Haar die Form und Struktur der Frisur merkt, die Sie in viel mühevoller Kleinarbeit vor dem Badezimmerspiegel zusammengebastelt haben. Eine Dauerwelle bleibt eine Dauerwelle, auch nach dem Waschen. Versuchen Sie dass einmal mit echten Haaren, der Ärger ist am nächsten Tag groß, wenn das Kunstwerk der letzten Nacht wieder einmal einer simplen Dusche zum Opfer gefallen ist…

Die Nachteile: Weniger Flexibilität, kürzere Lebensdauer

Leider gibt es auch einige Gerüchte, die auch heutzutage noch zutreffen. Diese betreffen vor allem die Lebensdauer und einige Beschränkungen, die leider nicht zu umgehen sind. So sind Kunsthaare normalerweise entweder in gelockt oder normal erhältlich, und ein spontaner Einfall kann so leicht dadurch ausgebremst werden, dass das Kunsthaar einfach nicht für die entsprechende Frisur geeignet ist – Frust hoch drei. Und auch die Haltbarkeit, wenngleich doch deutlich höher als noch in der „guten alten Zeit“, ist doch deutlich geringer als bei Echthaarextensions.

Ein weiterer Nachteil: Da die meisten Shampoo-Sorten aus dem Supermarkt für Echthaar konzipiert sind, kann das Kunsthaar durch den Einsatz eines falschen Mittelchens sehr leicht Schaden nehmen. Dann hilft nur die Schere, was schnell zu Dramen führen kann, vor allem, wenn man kurz vor dem Discobesuch merkt, dass es nun Essig ist mit dem schönen Abend.

Sie sehen also: Es gibt sowohl Vor- als auch Nachteile. Wofür Sie sich entscheiden, liegt letztendlich ganz bei Ihnen.

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September 26th, 2015 | Kommentare deaktiviert für 6 Wege, um bewusster in den Tag zu starten

1. Finger weg vom Handy

Zugegeben – wenn der Wecker des Handys klingelt, ist es verführerisch, unseren treusten Begleiter gleich in der Hand zu behalten. Vielleicht sind ja über Nacht neue Nachrichten gekommen. Außerdem könnte man schauen, was sich in der Welt getan hat. Aber genau diese Dinge lenken uns von uns selbst ab. Für den Körper und den Geist ist es entspannender, die Zeit nach dem Aufwachen für sich zu reservieren. Durch Nachrichten oder Postings auf Social-Media-Kanälen kommen nur Anforderungen von außen auf uns zu. Oder sie versetzen uns in Unsicherheit. Also, weg damit. Lasst das Smartphone abends in einem anderen Raum und lasst euch ganz altmodisch von einem Wecker wecken.

2. Meditieren

Nur drei Minuten Meditation können den Körper für Stunden beruhigen. Dafür muss man noch nicht mal aufstehen. Es genügt, im Bett liegenzubleiben, sich auf Rücken zu drehen und die Augen wieder zu schließen. Atmet dann bewusst durch die Nase ein und verfolgt die Luft bis tief in den Bauch. Wie fühlt sich die Stelle an, durch die der Atem in euch eindringt? Wie strömt er wieder hinaus? Wenige Minuten achtsame Meditation können entspannender als ein Wochenend-Trip sein. Wer keine drei Minuten Zeit hat, nimmt einfach drei tiefe Atemzüge – der erste intensive Moment des Tages, den ihr euch selbst gönnt. Hier gibt es Anleitungen, wie man die richtige Meditation für sich findet.

3. An was Schönes denken

Gibt es was, auf das ihr euch an diesem Tag freut? Eure Lieblingskollegin, die aus dem Urlaub zurückkommt? Das nette Essen, das am Abend geplant ist? Die neue Staffel eurer Lieblingsserie, die ihr beginnen wollt? Wir neigen dazu, uns auf die negativen Dinge des Lebens zu fokussieren. Macht es doch einmal anders herum und freut euch auf die schönen. Dadurch nehmen wir sie bewusster wahr.

4. Den Körper spüren

Bei vielen Menschen läuft der Geist den ganzen Tag auf Hochtouren. Deshalb tut es morgens gut, den Körper zu spüren. Joggen im Park, Pilates im Wohnzimmer oder Frühschwimmen – nicht jeder hat die Zeit, morgens Sport zu treiben. Aber es ist eine Möglichkeit, um zu begreifen, dass wir mehr sind als der Kopf. Wer morgens schnell sein muss, weil beispielsweise die Kinder schon an der Bettkante warten, sollte sich zumindest kurz strecken. Selbst kleine Bewegungen machen einen Unterschied.

5. Aus Träumen lernen

Träume sind wie Therapie, sagt der Wissenschaftsautor Stefan Klein. Sie helfen uns, mit Problemen fertig zu werden und den Alltag zu sortieren. Selbst, wenn wir Alpträume haben, steckt darin eine Botschaft, die uns klar macht, wie wir schwierige Situationen bearbeiten können. Während wir träumen, haben wir jede Vernunft ausgeschaltet und setzen uns allein mit unseren Gefühlen auseinander. Das Gute ist, dass man lernen kann, sich an Träume zu erinnern. Legt euch ein Traumtagebuch neben euer Bett und schreibt jeden Morgen eure Träume auf. Je länger ihr das macht, desto leichter fällt es euch, Träume zu behalten.

6. Dankbar sein

Wer morgens erholt aufwacht und gesund ist, kann auch mal „Danke“ sagen. Dass das nicht selbstverständlich ist, merken wir spätestens, wenn wir krank sind. Zu schätzen, was man hat, ist die beste Voraussetzung, um den Tag zu genießen.

Zuerst erschienen auf:

http://releasex.bfriends.brigitte.de/

Posted in Gesundes Leben
September 24th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Wildpilze sammeln und zubereiten: Tipps für den unbe­schwerten Genuss

Feucht und warm mögen es Pilze am liebsten: Die Saison hat bereits begonnen. Steinpilze, Pfifferlinge und Morcheln geben ein Fest in der Küche. Wer selbst im Wald auf Pilz-Pirsch gehen will, braucht aber nicht nur Finderglück. Das Special Wildpilze zeigt, was es beim Sammeln alles zu beachten gilt und gibt Tipps für den unbe­schwerten Genuss.

Pilze – die aromatischen Leicht­gewichte

Pilze sind extrem kalorien­arm: 100 Gramm haben durch­schnitt­lich 10 bis 20 Kilokalorien. Sie bestehen zu etwa 90 Prozent aus Wasser. Ihr Fett­gehalt liegt unter einem Prozent, ihr Eiweiß­anteil bei zwei bis vier Prozent. Viele Pilze liefern größere Mengen an Vitaminen der B-Gruppe, vor allem Vitamin B1 und B2, einige sind außerdem eine gute Vitamin-D-Quelle. Was Mineralstoffe angeht, liefern Pilze insbesondere Kalium und Phosphor. Der Gehalt an anderen Mineralstoffen oder Vitaminen ist eher gering. Pilze tragen aber zur Versorgung mit Ballast­stoffen bei und enthalten teil­weise gesund­heits­fördernde Eiweiß­bausteine. Kurz: Alles in allem sind Pilze ein gesundes und wert­volles Nahrungs­mittel.

Nicht mehr als 250 Gramm pro Woche

Essbare Wildpilze sind herr­lich aromatisch. Doch Wildpilze können – im Vergleich zu anderen Pflanzen – relativ hohe Mengen an Schwer­metallen aus dem Boden aufnehmen und im Frucht­körper anreichern. Das gilt vor allem für Kadmium und Queck­silber. Zuviel Kadmium schädigt Leber und Nieren, zuviel Queck­silber kann das Nerven­system beein­trächtigen. Die Konzentration im Pilzkörper kann vier- bis fünf­mal höher sein als im Wald­boden. Erwachsenen wird deshalb empfohlen, nicht mehr als 200 bis 250 Gramm Wildpilze pro Woche zu essen. Schwangere, Stillende und Klein­kinder sollten ganz auf Wildpilze verzichten. Pilze aus Zucht hingehen weisen in der Regel keine deutlich erhöhten Schwer­metalle auf. Allerdings können nicht alle Pilze gezüchtet werden. Pfifferling und Steinpilz zum Beispiel wachsen nur wild.

Sammeln nur für den Eigenbedarf

Pilze leben in einem engen Verhältnis zu Bäumen und Wald­flächen. Über­mäßiges Sammeln von Wildpilzen stört das sensible ökologische Gleichgewicht. Einige Pilze stehen sogar unter Arten­schutz. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, diese Arten zu sammeln. Ausnahmen ermöglicht die Bundesartenschutzverordnung: Steinpilz, Pfifferling, Schweins­ohr, Brätling, Birkenpilz, Rotkappe und Morchel sind zwar besonders geschützt, dürfen aber in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Das gilt auch für die nicht besonders geschützten Pilzarten. Eine Höchst­menge ist nicht einheitlich geregelt. Erlaubt sind in einigen Regionen Deutsch­lands maximal bis zu zwei Kilogramm pro Person am Tag, manchmal auch nur ein Kilogramm. Im Zweifel kann man sich an das jeweilige Forst­amt wenden. Für andere besonders geschützte Arten, zum Beispiel Königs- und Sommerröhr­ling oder Kaiserling, gibt es keine Ausnahme. Sie dürfen über­haupt nicht gesammelt werden. Das gilt auch für Trüffeln. Der Grünling steht ebenso ausnahms­los unter Arten­schutz. Er gehört aber auch noch aus einem anderen Grund nicht in den Sammelkorb: Denn nach seinem Verzehr kann es bei bestimmten empfindlichen Personen zu Zerfall und Abbau von Muskel­zellen kommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät deshalb vom Verzehr des Grünlings ab.

Vorsicht Doppelgänger!

Die wichtigste Regel beim Sammeln lautet: Hände weg von Pilzen, die Sie nicht sicher bestimmen können. Ob ein Pilz giftig ist oder nicht, sieht man ihm nicht an. Zudem besteht bei einigen Sorten auch Verwechs­lungs­gefahr mit giftigen oder zumindest unver­träglichen Doppelgängern. Der Anis- oder Schafs-Champignon etwa kann von ungeübten Samm­lern leicht mit dem giftigen weißen Knollenblätterpilz verwechselt werden. Bei Unsicherheiten sollten Pilz­freunde ihre gesammelten Pilze vom Fachmann auf Essbarkeit prüfen lassen. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V. führt eine Liste geprüfter Pilzsach­verständiger.

Tipp: Ausführ­liche Porträts aller wichtigen Früchte, Pilze und Kräuter, die man am Wegesrand findet, bietet das Buch „Essen aus der Natur“ der Stiftung Warentest. Dazu gibt es viele Tipps zum Sammeln und Halt­barmachen, Sammel­zeitkalender und leckere Rezept­ideen.

Erstmals veröffentlicht:

https://www.test.de/Wildpilze-sammeln-und-zubereiten-Tipps-fuer-den-unbeschwerten-Genuss-1163075-0

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September 22nd, 2015 | Kommentare deaktiviert für Fotostrecke: 11 Lebensmittel, die sich lange halten

Manche Lebensmittel verderben schnell, andere halten sich fast ewig. 11 Lebensmittel, die sich richtig lange halten – und die ihr bedenkenlos aufbewahren könnt.

Honig

Honig hält sich sehr lange, kann aber auch verderben, wenn er nicht richtig gelagert wird. Honig deswegen immer fest verschließen, kühl und trocken lagern. Wenn Flüssigkeit oder andere Fremdstoffe in den Honig gelangen, kann dieser schneller verderben. Honig muss seit dem 1. August 2004 mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden. „Honig ist im Allgemeinen bei sachgerechter Lagerung (kühl, trocken, dunkel) über mehrere Jahre haltbar“, schreibt der Deutsche Imkerbund e.V. auf seiner Seite.

Zucker

Auch Zucker kann – wie Salz – nicht schlecht werden. Denn Lebensmittel verderben durch Bakterien und Mikroorganismen – und die brauchen Sauerstoff und „ungebundenes Wasser“, wie es die Experten von „Wissen macht Ah!“ erklären. „Zucker enthält aber kein ungebundenes Wasser. Bakterien kommen natürlich auch auf Zucker vor – aber sie verdursten und sterben und können sich so natürlich auch nicht vermehren.“

Salz

Salz braucht jeder im Haushalt. Die gute Nachricht: Es wird nie schlecht. Ausnahme ist jodiertes Speisesalz, das ein Mindesthaltbarkeitsdatum hat.

Tee

Tee hält sich ebenfalls sehr lange.

Weißweinessig

Destillierter Weißweinessig wird eigentlich nie schlecht. Auch hier gilt: fest verschließen, kühl und dunkel lagern. Vorsicht bei aromatisierten Essig-Sorten. Die haben einen geringeren Säuregehalt und können verderben. Außerdem kann das Aroma verfliegen. Deswegen gilt auch bei diesen Flüssigkeiten: Flasche immer gut verschließen.

Maisstärke

Wer Maisstärke fest verschlossen lagert, sodass keine Feuchtigkeit eindringen kann, kann sich sehr lange über seinen Vorrat freuen. Denn auch Maisstärke gehört zu den Lebensmitteln, die sich richtig lange halten.

Ahornsirup

Ahornsirup gehört ebenfalls zu den Lebensmitteln, die so gut wie ewig haltbar sind – vorausgesetzt er wird richtig gelagert. Wer ihn im Kühlschrank aufbewahrt, kann sich lange drüber freuen.

Nudeln

Nudeln haben zwar ein Mindesthaltbarkeitsdatum, sind aber praktisch ewig haltbar. Denn wie bei Salz und Zucker können Bakterien auch bei diesen Trockenprodukten kaum überleben.

Reis

Dasselbe gilt für Reis. Ausnahme: Vollkornreis. Er enthält noch den Keimling mit Fett im Kern. Und das kann ranzig werden.

Konserven

Theoretisch halten sich Konserven auch weit über das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Konsistenz, Farbe und auch der Geschmack können sich allerdings verändern, ohne dass der Inhalt tatsächlich verdorben ist. Vorsicht ist geboten, wenn Konserven Dellen oder Löcher aufweisen und Fremdstoffe in die Konserve gelangen konnten. Solche Konserven lieber entsorgen.

Schnaps

Ob Schnaps nun ein Lebensmittel ist, darüber lässt sich streiten. Als Genussmittel wird Schnaps normalerweise aber eher selten getrunken. Da freut man sich über die gute Nachricht, das Schnaps quasi nie schlecht wird und auch das Aroma nicht so schnell verfliegt.

 

Adresse der Quelle:

http://www.brigitte.de/rezepte/koch-trends/lebensmittel-die-sich-lange-halten-1252888/

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Juli 20th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Fleisch­los grillen: Vegetarische und vegane Rezepte für den Grill­abend

Sie können Veggie-Wurst und Grill­käse nicht mehr sehen? Die fleisch­lose Küche präsentiert neue Ideen für den Rost: Folienkar­toffeln, marinierte Champignons, Zucchini und Auberginen – das sind die vegetarischen Vorreiter in der ansonsten fleisch­lastigen Grill­welt. Heute ist Grillen ohne Fleisch die Königs­disziplin. Neue Gerichte sind interna­tional inspiriert und mehr als nur Beilagen

Avocado für die Quesadillas

Papri­kastreifen, gehackte Chilis, geriebener Käse und in Scheiben geschnittene Avocado liefern eine Füllung für Quesadillas. Die mexika­nischen Weizen- oder Maisf­laden lassen sich gefüllt gut wenden, wenn man sie in ein Grill­gitter klemmt. Ungeschälte, halbierte und mit Öl bepinselte Avocados ohne Kern können mit der Schnitt­fläche auf den Rost gelegt werden. In die Mulde des Kerns passt eine fruchtig-scharfe Salsa aus Tomaten, Zwiebeln, Chili und Zitronensaft.

Tipp: Grillen Sie Avocados nicht zu lange und nur bei mitt­lerer Hitze, sonst werden sie bitter.

Gefülltes Gemüse

Essbare Mini-Kürbisse schme­cken gefüllt – etwa mit Ricotta-Paprika-Ei-Mischung. In Alufolie gewi­ckelt können sie direkt auf den Rost. Auch große Tomaten, Paprika, Champignons und Gemüse­zwiebeln lassen sich gut füllen. Man grillt sie am besten indirekt im Kugelgrill.

Tipp: Besser als Alufolie sind feuer­feste Schälchen, Edelstahl- oder Emaille-Grill­schalen. Durch Säure und Salz löst sich Aluminium verstärkt und kann auf das Grill­gut übergehen. Noch mehr Tipps und Hinweise zum Thema Grillen bietet das FAQ Grillen.

Kürbis mit Ingwer-Kokosmilch-Glasur

Kürbisse lassen sich in fingerdi­cken Spalten mit Öl bepinselt direkt grillen. Nach 12 bis 15 Minuten in einer zuckerhaltigen Ingwer-Kokosmilch-Glasur wenden und erneut grillen, bis der Zucker karamellisiert ist. Weitere vegetarische Grill­rezepte finden Sie im Buch Sehr gut vegetarisch grillen. Es ist im Verlag der Stiftung Warentest erschienen, hat 208 Seiten und kostet 24,90 Euro (20,99 Euro PDF-Download).

Homepage:

www.test.de/Fleischlos-grillen-Vegetarische-und-vegane-Rezepte-fuer-den-Grillabend-4852619-0/

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Juni 11th, 2015 | Kommentare deaktiviert für FAQ Grillen: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Gutes vom Grill soll lecker schme­cken – aber auch nicht zu Lasten der Gesundheit gehen. Fleisch, Wurst und Vegetarisches soll von guter Qualität sein – und am Ende soll das Barbecue vor allem Spaß machen. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen zum Thema „Grillen“.


Darf gepökeltes Fleisch auf den Grill?

Gepökelte Fleisch- und Wurst­waren wie Kasseler, Leberkäse, Speck oder konventionell erzeugte Wiener Würst­chen und Bock­würste sollten besser nicht auf den Grill, empfiehlt das Bundes­institut für Risiko­be­wertung. Denn sie enthalten Nitritpökelsalz (Kochsalz mit E 249 oder E 250), die unter anderem für die Farbe und das typische Pökelaroma sorgen. Beim Grillen von gepökeltem Fleisch können daraus krebs­erzeugende Nitrosamine entstehen. In den letzten Jahr­zehnten konnte die Aufnahme an Nitrosaminen zwar deutlich reduziert werden. Gepökelte Fleisch­erzeug­nisse sollten allerdings nach wie vor nicht stark erhitzt, also gebraten oder gegrillt werden. Tipp: Abge­packtes, mariniertes Grill­fleisch aus Geflügel kann manchmal gepökelt sein. Achten Sie bei Geflügel deshalb auf den Hinweis „gepökelt“ auf der Verpackung.

Mit Grill­schale: Ja oder nein?

Ja. Denn wenn Sie auf eine Grill­schale verzichten, können Fleisch­saft und Fett in die Glut tropfen und verbrennen – es bilden sich poly­zyklische aromatischen Kohlen­wasser­stoffe (PAK), von denen einige Vertreter krebs­er­regend sind. Sie steigen mit dem Rauch auf und lagern sich auf dem Fleisch ab. Vor allem die appetitlich gebräunte Fett­kruste des Grill­guts kann dann hohe Schad­stoff­mengen enthalten. Mit einer Grill­schale können Sie das verhindern.

Wie lässt sich der Schad­stoff­gehalt sonst noch senken?

Wenn Sie auf Grill­schalen verzichten, sollten Sie wenigs­tens die Marinade vor dem Grillen abtupfen – nachdem sie genügend einge­zogen ist. Die Bildung von Schad­stoffen können Sie auch verringern, indem Sie beim Grillen mit Holz­kohle einen möglichst großen Abstand zwischen Rost und Glut halten. Außerdem sollte das Grill­gut nicht länger als notwendig auf dem Rost liegen – etwa zum Warmhalten. Denn je länger die Grill­zeit und je höher die Temperatur, umso mehr unerwünschte Stoffe können entstehen. Tipp: Verzichten Sie darauf, Fleisch, Fisch und Gemüse während des Grillens in Alumini­umschalen zu salzen, zu würzen oder mit Zitronensaft zu beträufeln. Das rät das Bundesinstitut für Risikobewertung. Grund ist, dass sich das Metall unter dem Einfluss von Säure oder Salz vermehrt löst und auf das Grill­gut übergehen kann.

Mit Bier bespritzen: Ja oder nein?

Definitiv nein. Es ist nicht ratsam, Fleisch mit Bier zu bespritzen und so die Glut in Schach zu halten oder auf mehr Geschmack zu hoffen. Die Kohlenhydrate und Eiweiße im Bier können, wenn sie in die Glut tropfen, poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) bilden.

Muss ich Verkohltes wegschneiden?

Ja, schneiden Sie verkohlte Stellen immer groß­zügig weg. Das gilt auch für Gemüse wie Paprika oder Zucchini. Schad­stoffe sitzen meist am Rand oder in der Kruste, weniger im Inneren. Das gilt sowohl für PAK als auch für hetero­zyklische aromatischen Amine (HAA). Sie bilden sich bei langem und starkem Erhitzen von Fleisch oder auch Fisch und sind wahr­scheinlich krebs­er­regend.

Fleisch und Wurst grillen

Woran erkennt man gutes Fleisch?

Gutes Fleisch fühlt sich fest an und lässt sich nicht stark eindrücken. Die Oberfläche sollte frischen Glanz haben und darf nicht schmierig sein. Hat das Fleisch an der Theke graue Stellen, ist das noch kein Zeichen von schlechter Qualität. Es heißt nur, dass das Fleisch schon eine Weile an der Luft liegt. Bei guter Kühlung ist das unbe­denk­lich. Gut zu wissen: Über vielen Kühl­regalen scheint ein getöntes Licht, in dem auch blasse Stücke rot und dadurch frisch wirken. Tipp: Wenn Sie ökologische Tierhaltung unterstützen möchten, kaufen Sie Biofleisch. Das Biosiegel der EU garan­tiert Aufzucht und Verarbeitung nach ökologischen Kriterien: etwa artgerechte Haltung, lange Warte­zeiten zwischen Medikamentengabe und Schlachtung, Fütterung der Tiere über­wiegend mit Biofutter. Neuland-Fleischereien bieten – anders als manche Kunden denken – kein Biofleisch an, legen den Fokus aber auf artgerechte und umwelt­schonende Tierhaltung.

Wie gut ist abge­packtes Grill­fleisch?

Fertig mariniertes Fleisch zu kaufen ist für Kochmuffel praktisch. Im letzten Test von fertig mariniertem Grillfleisch fanden die Tester aber manche Frischemängel und keinen Top-Grill­genuss. Schweinen­acken­steaks schnitten insgesamt besser ab als Geflügel­fleisch, sie sind aber auch fetter. Beim marinierten Geflügel­fleisch kam kein einziges Produkt auf ein gutes test-Qualitäts­urteil. Außerdem offen­barten die Zutaten­listen: Ohne Zusatz­stoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Geschmacks­verstärker und Aroma­stoffe geht es bei fertigen Marinaden wohl kaum. Auch färbende Stoffe und Säuerungs­mittel waren oft enthalten.

Worauf kann ich beim Kauf von Grill­fleisch achten?

Schweine­fleisch wird teil­weise einge­froren, zur Grill­saison aufgetaut, aufgeschnitten und in Marinade gelegt. Der Nachteil: Das Fleisch kann dabei qualitativ leiden und beim Auftauen Saft verlieren. Gemäß Lebens­mittel-Informations­ver­ordnung muss zwar gekenn­zeichnet sein, ob ein Lebens­mittel schon einmal einge­froren war. Dies gilt jedoch nicht für aufgetaute Zutaten in einem Endprodukt. Das heißt, war ein Steak gefroren, wird dann aufgetaut und erst anschließend mariniert, ist der Hinweis „aufgetaut“ auf der Packung nicht mehr verpflichtend. Das gleiche gilt für fertig mariniertes Fleisch von Bedien­theke. Fragen Sie die Verkäufer, ob das Fleisch schon einmal einge­froren war. Tipp: Wenn Ihnen die Herkunft des Fleisches wichtig ist, suchen Sie nach Geburts-, Aufzucht- und Schlacht­land auf dem Etikett. Diese Angaben müssen bei Schweine-, Lamm-, Ziegen- und Geflügel­fleisch seit April 2015 auf der Verpackung stehen. Das gilt aber nur für frisches, gekühltes oder gefrorenes Fleisch, nicht für verarbeitete Fleisch­produkte. Mariniertes, gewürztes Fleisch fällt in diese Kategorie. Hier ist die Herkunfts­angabe freiwil­lig.

Wie mariniere ich Fleisch am besten selbst?

Öl in den Marinaden hält das Fleisch saftig. Etwas Säure zum Beispiel Essig oder Zitronensaft, macht es zarter. In fast allen Marinaden gut: Senf, Sojasoße, Jogurt, Ingwer, Meerrettich. Hinzu kommen nach Be­lieben Kräuter, Pfeffer, Paprika, Honig oder Knoblauch. Laut Unter­suchungen an der Universität Kiel können die Zutaten Rosmarin, Salbei, Thymian oder Knoblauch in der Marinade die Bildung von wahr­scheinlich krebs­er­regenden (HAA) mindern. Verantwort­lich dafür könnten Antioxid­anzien sein. Als Einwirk­zeit für Marinaden reicht etwa eine Stunde.

Was sind eigentlich „Rubs“ oder „Rubbs“?

Das sind neue Würzmixturen für Fleisch, für die Gewürze geröstet, gemörsert und in das Fleisch einmassiert werden (Eng­lisch: to rub – reiben). In unserem Rezept finden Sie Angaben für Mischungen aus Zitrone und Fenchel, orienta­lischen Gewürzen oder Kaffee und Vanille. Noch mehr Rezepte für Marinaden, selbst gemachte Bratwürste und viele inno­vative Grill­rezepte, dazu Informationen zu Grill­methoden, Grill­geräten, Kohle und gutem Anzünder stehen im Buch „Sehr gut grillen“ der Stiftung Warentest.

Welches Fleisch empfiehlt sich, wenn ich auf Diät bin?

Wer Kalorien sparen möchte, greift am besten zu Geflügel­fleisch oder -würst­chen. Geflügel­fleisch kommt auf höchs­tens 5 Prozent Fett. Im Höchst­fall hat es pro 100 Gramm rund 130 Kilokalorien. Dafür kann es leicht trocken werden. Aromatisch und am saftigsten schmeckt marmoriertes, also mit Fett gut durch­wachsenes Fleisch. Deshalb ist Schweinen­acken so beliebt. Er bringt es typischer­weise jedoch auf 10 bis 15 Prozent Fett, pro 100 Gramm auf insgesamt rund 250 Kilokalorien.

Wie finde ich gute Bratwürste?

Abge­packte Bratwürste sind im Laufe der Zeit besser geworden. Das zeigte der letzte Bratwursttest im Vergleich zum Vortest. Die mikrobiologische Qualität hat in vier Jahren zugelegt: Fanden die Prüfer 2010 noch zahlreiche Keime auf drei von 19 untersuchten Bratwürsten, zeigte im Jahr 2014 kein einziges Produkt Verderbnis­anzeichen. Ob mit Käse, Kalb- oder Puten­fleisch – das ist Geschmacks­sache. Regionale Spezialitäten wie Nürnberger und Thüringer Rostbratwurst sind durch EU-Recht geschützt. So dürfen zum Beispiel die kleinen Nürn­berger Rost­bratwürste nur in Nürn­berg hergestellt werden. Sie bestehen aus grob zerkleinertem Schweine­fleisch mit einem hohem Anteil an Muskel­fleisch, stecken im Schafs­darm, enthalten maximal 35 Prozent Fett und schme­cken nach Majoran. Tipp: Besondere Bratwürste finden Sie beim Fleischer. Probieren Sie mal scharf gewürzte Merguez aus Lamm und oft auch Rind. In der Bärlauch­saison gibt es auch mal Bärlauch­bratwurst. Manche Fleischer experimentieren auch mit scharfen Zutaten wie Chili, Ingwer oder Jalapeño.

Vegetarisch grillen

Was kann ich für Vegetarier grillen?

Praktisch alles fleisch­lose, was eine einigermaßen feste Struktur hat, kann auf den Grill: Kartoffeln, Gemüse oder Obst. Folienkar­toffeln, Grill­käse, marinierte Champignons, Zucchini und Auber­ginen sind typische vegetarische Grill­zutaten. Auch Tofu lässt sich grillen, zum Beispiel am Spieß mit Gemüse und Pilzen. Der Sojaquark sollte mindestens eine Stunde in einer Marinade liegen, etwa mit Sojasoße als Basis. Es gibt auch vegetarische Würst­chen und Steaks aus Tofu oder Pflanzeneiweiß. Grill­käse wie Halloumi schmeckt, wenn er vor dem Grillen in gewürztem Olivenöl gewendet wird.

Was geht noch und ist mal was anderes?

In Scheiben geschnittene Avocado, Papri­kastreifen, gehackte Chilis und geriebener Käse liefern eine Füllung für Quesadillas. Die mexika­nischen Weizen- oder Maisf­laden lassen sich gefüllt gut wenden, wenn man sie in ein Grill­gitter klemmt. Ungeschälte, halbierte Avocados ohne Kern können mit der Schnitt­fläche auf den Rost gelegt werden. In die Mulde des Kerns passt eine fruchtig-scharfe Salsa aus Tomaten, Zwiebeln, Chili und Zitronensaft. Essbare Mini-Kürbisse, große Tomaten, Paprika, Champignons und Gemüse­zwiebeln lassen sich gut füllen. In Alufolie gewi­ckelt können sie direkt auf den Rost. Oder man grillt sie indirekt im Kugelgrill. Tipp: Besser als Alufolie sind feuer­feste Schälchen, Edelstahl- oder Emaille-Grill­schalen. Durch Säure und Salz löst sich Aluminium verstärkt und kann auf das Grill­gut übergehen. Die Schalen und Schälchen eignen sich auch für klein­teiliges Grill­gut, damit es nicht durch den Rost fällt. Das Grillen in den Schalen dauert aber etwas länger als in Alufolie. Abwechs­lungs­reiche, interna­tional inspirierte Grill­rezepte ohne Fleisch finden Sie im Buch „Sehr gut vegetarisch grillen“ der Stiftung Warentest.

Die richtigen Grill­techniken kennen

Wie funk­tioniert indirektes Grillen?

Das indirekte Grillen eignet sich besonders für größere Fleisch­stücke wie etwa Roastbeef oder Lamm­keule, ganzes Geflügel, ganze Fische und viele Gemüse-Grill­gerichte. Indirekt grillen heißt: nicht über, sondern neben der Glut. Dafür kann man die Kohle an den Rand schieben und das Grill­gut in die Mitte des Rosts legen. So wird die Hitze reduziert. Das Ganze gilt als schonendes Verfahren, bei dem sich deutlich weniger Schad­stoffe bilden. Voraus­setzung ist ein geschlossenes Grill­system wie ein Kugelgrill.

Was ist vom Grillen von Hähn­chen auf einer Bierdose zu halten?

Beim sogenannten „Beer-Can-Chicken“ wird ein Hähn­chen auf eine halb volle Bierdose gesetzt und so im Ofen oder auf dem Grill gegart. Das Ergebnis soll besonders aromatisch, zart und saftig sein. Darüber streiten sich Grill­experten allerdings. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät in jedem Fall vom Bierdosen-Hähn­chen ab. Gesund­heits­schädliche Druck­farben oder Dosenlack könnten sich von der Außenseite der Dosen lösen und ins Fleisch übergehen. Als unbe­denk­liche Alternative zur Bierdose gibt es im Fach­handel Hähn­chenbräter aus Edelstahl. Auch mit einem stabilen Einkoch­glas soll dieses Grill­rezept funk­tionieren.

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Mai 14th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Bluthochdruck wird oft zu spät erkannt

Stuttgart (ots) – Magazin Reader’s Digest informiert über das Gesundheitsrisiko Bluthochdruck und gibt Tipps zur Vorbeugung

Jeder dritte Europäer über 18 Jahren hat einen hohen Blutdruck. Viele Betroffene wissen aber nicht, dass sie unter Hypertonie, so der Fachbegriff für Bluthochdruck, leiden. Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner Mai-Ausgabe ausführlich dem Thema und gibt Tipps, wie man vorbeugen kann und welche Behandlung hilft. „Hypertonie gilt als Hauptursache für viele Krankheiten und endet oft tödlich. Sie verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen und Schlaganfälle. Es gibt sogar Hinweise, dass Bluthochdruck zu Demenz führen kann“, sagt Rhian Touyz, renommierte Expertin für Hypertonie und Präsidentin der Internationalen Bluthochdruck-Gesellschaft, im Magazin Reader’s Digest. Als Risikofaktoren für eine Erkrankung gelten Übergewicht, mangelnde Bewegung, hoher Alkohol- bzw. Salzkonsum, Stress und familiäre Vorbelastung.

Wer unter erhöhtem Blutdruck leidet, sollte seinen Lebensstil grundlegend ändern. Dazu gehört unter anderem, mehr Obst und Gemüse zu essen und regelmäßig Sport zu treiben. Zugleich ist es ratsam, dass sich der Betroffene ein Blutdruckmessgerät kauft, um selbstständig daheim den Blutdruck kontrollieren zu können. Hat der Arzt erst einmal Bluthochdruck diagnostiziert, sollte der Patient die verordnete Medizin regelmäßig einnehmen. Nach Aussagen von Professor Thomas Kahan, Chef der Kardiologie am Danderyd-Universitäts-Hospital in Stockholm, hören jedoch 35 Prozent der Patienten innerhalb von zwei Jahren mit der Einnahme der Medikamente auf. „Es ist notwendig, dass Ärzte ihre Patienten von den Vorteilen einer langfristigen Behandlung überzeugen“, sagt deshalb der belgische Hypertonie-Experte Professor Robert Fagard.

Aus Sicht der Mediziner gilt als optimaler Blutdruck ein Wert von 120/80 mmHg oder darunter, ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Grundsätzlich wird dazu geraten, den Blutdruck regelmäßig, mindestens aber alle zwei Jahre zu kontrollieren. Bei rund 20 Prozent aller Menschen sind die Werte beim Arzt erhöht, zu Hause aber normal. Die Fachleute sprechen dann von „Weißkittel-Hypertonie“. Bei etwa 10 Prozent der Menschen ist es genau umgekehrt. Dabei handelt es sich um die sogenannte maskierte Hypertonie, die jahrelang unentdeckt bleiben kann. Professor Robert Fagard warnt deshalb: „Hypertonie tötet leise.“

 

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Mai 8th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Welt-Meningitis-Tag am 24. April / Meningokokken-Erkrankungen: Vorbeugen kann Leben retten (FOTO)

München/Holzkirchen (ots) – Wie lebensgefährliche Meningokokken-Erkrankungen verlaufen und wie man vorbeugen kann, darüber informieren Patientenorganisationen jährlich weltweit am 24. April, dem Welt-Meningitis-Tag. Zur Vorbeugung gibt es mittlerweile Impfstoffe gegen alle in Deutschland auftretenden Meningokokken-Typen. Bisher werden hierzulande viele Kinder nur gegen Meningokokken C geimpft. Großbritannien – schon bei MenC weltweit in der Vorreiterrolle – führt in Kürze sogar eine flächendeckende Impfung von Babys gegen Meningokokken B ein.

Auch deutsche Fachgremien wie die Sächsische Impfkommission (SIKO) und die Impfkommission der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendheilkunde (DAKJ) raten bereits zu einer Impfung gegen Meningokokken B. „Kinderärzte und Eltern wünschen sich auch für Deutschland eine STIKO-Empfehlung,“ weiß Andrea Vogt-Bolm von der Patientenorganisation Ampu-Kids, Hamburg. Sie begegnet täglich Kindern, die nach einer Meningokokken-Erkrankung mit Amputationen leben müssen. „Wir möchten, dass sich viele Menschen der Gefahren einer Meningokokken-Infektion bewusst werden. Sie können innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen oder dauerhafte Gesundheitsschäden nach sich ziehen,“ betont Andrea Vogt-Bolm.

2015 bereits einige Todesfälle in Deutschland

In Deutschland gibt es im Durchschnitt jedes Jahr ca. 430 Meningokokken-Fälle(1), etwa zehn Prozent der Patienten, die meisten im Säuglingsalter, sterben.(2) Rund einer von fünf Überlebenden leidet dauerhaft unter schweren Folgeschäden, wie Taubheit, Krampfanfällen oder dem Verlust von Gliedmaßen.(3) Im Jahr 2015 verzeichnet das Robert-Koch-Institut bislang 132 Fälle (Stand: 22. April 2015)(4), einige davon mit tödlichem Ausgang. So starben im Februar ein 15-jähriger Junge am Bodensee, ein 2-Jähriger in Bad Segeberg und ein 23 Monate altes Kind in Berlin.

Bei Meningokokken-Verdacht sofort zum Arzt

Meningokokken-Erkrankungen sind bakterielle Infektionen, die eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute (Meningitis) oder eine Sepsis (Blutvergiftung) auslösen können. Sie werden durch Tröpfcheninfektion übertragen.(5) Trotz ihrer Seltenheit ist die Erkrankung sehr gefürchtet, da sie ohne Vorwarnung gesunde Personen treffen kann(6) und potenziell lebensbedrohlich ist. Betroffen sind meist Säuglinge und Kleinkinder.(2,7) Impfen ist die einzige effiziente Prophylaxe gegen diese bedrohliche Krankheit, die eine der schwersten Infektionskrankheiten überhaupt ist.

Eine von Meningokokken ausgelöste Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung zeigt sich zunächst oft mit grippeähnlichen Symptomen und ist deshalb auch für Ärzte anfangs schwer zu erkennen. Hohes Fieber, ein steifer Nacken und punktförmige Hauteinblutungen sind Alarmzeichen: jetzt ist umgehend ärztliche Behandlung nötig – jede Minute zählt.

Fünf Hauptgruppen von Meningokokken (A, B, C, W135 und Y) verursachen fast alle Erkrankungen weltweit. In Deutschland sind Meningokokken-B-Bakterien die Hauptursache von Meningokokken-Erkrankungen bei Säuglingen und für 85 Prozent aller Meningokokken-Erkrankungen in dieser Altersgruppe verantwortlich. In der Gesamtbevölkerung verursachen sie fast 70 Prozent der Meningokokken-Erkrankungen.(8) Die restlichen Erkrankungen werden hauptsächlich durch Meningokokken der Serogruppe C ausgelöst, für die es bereits seit 2006 eine Standard-Impfempfehlung der STIKO gibt.

Impfen ist der effektivste Schutz

Seit Ende 2013 ist auch eine Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe B (MenB) möglich. Schon mehr als 100.000 Dosen des Impfstoffes wurden im Jahr 2014 in Deutschland verimpft. Deutschland war dabei weltweit sogar das erste Land, in dem der Impfstoff nach Markteinführung verabreicht wurde. Während zwischenzeitlich in fast allen EU-Mitgliedsländern eine MenB-Impfung durch die Gesundheitsbehörden aktiv empfohlen wird, steht in Deutschland eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) noch aus.

Derzeit erstatten allerdings schon mehr als 70 Krankenkassen freiwillig die Kosten, jedoch nicht alle. Abhängig von Wohnort und Kassenzugehörigkeit hängt es somit auch vom Zufall ab, welche Eltern ihre Kinder gegen Meningokokken B impfen lassen können – ohne privat zu zahlen.

Meningokokken-Erkrankungen auf einen Blick

 - Meningokokken können eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute auslösen, die Gehirn und Rückenmark umgeben.(5) - Die Bakterien werden durch Tröpfcheninfektion übertragen.(5) - Anfänglich unspezifische, grippeähnliche Symptome wie Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen führen häufig zu einer falschen oder späten Diagnose.(9) - Typische Symptome wie Nackensteifigkeit und ein Hautausschlag mit punktartigen Einblutungen treten erst relativ spät auf. - Die Erkrankung kann innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome zum Tod führen.(5) - Einer von zehn Erkrankten stirbt trotz intensivmedizinischer Behandlung.(5) - Zwei von zehn Überlebenden tragen lebenslange Folgeschäden wie Krampfleiden, geistige Behinderung, Taubheit oder amputierte Gliedmaßen davon.(10) - Eine Impfung ist der effektivste Schutz vor einer Meningokokken-Erkrankung. 

Welt-Meningitis-Tag für mehr Aufklärung

Der Welt-Meningitis-Tag wird in vielen Ländern zur Aufklärung über die heimtückischen Meningokokken-Infektionen genutzt. Er wurde 2009 vom weltweiten Dachverband der Meningitis-Patientenselbsthilfegruppen CoMO (Confederation of Meningitis Organisations, www.comoonline.org) ins Leben gerufen. Der Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline (zuvor Novartis Vaccines) unterstützt die Aktivitäten der CoMO zum Welt-Meningitis-Tag.

Über Novartis Vaccines

Novartis Vaccines Deutschland besteht aus dem Produktionsstandort Novartis Vaccines and Diagnostics GmbH in Marburg und der Novartis Vaccines Vertriebs GmbH in Holzkirchen.Der Produktionsbetrieb hat eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht. Das Produktportfolio in Deutschland umfasst Impfstoffe gegen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME – durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung), Tollwut, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Meningokokken B und C sowie Meningokokken A,C,W,Y, Japanische Encephalitis, Cholera, Hepatitis A und Typhus. Novartis Vaccines Deutschland steht für eine enge und lebendige Verbindung von Tradition und Zukunft: Die Tradition gründet sich auf den Firmengründer Emil von Behring, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises (1901). Seit März 2015 gehört Novartis Vaccines Deutschland zur GlaxoSmithKline-Gruppe, führt aber bis auf Weiteres sein Geschäft unter dem bekannten Namen fort.

Über Ampu-Kids

Als gemeinnütziger Verein für von Amputation bedrohte und amputationsbetroffene Menschen begleitet Ampu-Kids Rehaprozesse, berät und unterstützt auf dem Weg in ein Leben, das nach einer Amputation komplett neu eingerichtet werden muss. Das Angebot reicht von psycho-sozialer Betreuung (auch bei bevorstehender Amputation) über Wohnraumanpassung, Beratung und Einbindung Angehöriger und des sozialen Umfelds, Unterstützung bei Anträgen bis zu Mobilitäts- und Erfahrungsgruppen sowie Kursen und Seminaren. Ampu-Kids ist ein Projekt von Ampu-Vita e.V., gemeinnütziges Institut für Amputations-Vorsorge und Integration in Hamburg.

Referenzen

 (1) Robert Koch-Institut. Surv-Stat-Abfrage der Jahre 2005-2014, insgesamt gemeldete Fälle 4.306. https://survstat.rki.de. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (2) Centers for Disease Control and Prevention. Epidemiology and Prevention of Vaccine-Preventable Diseases (The Pink Book: Course Textbook). 12. Edition, 2. Druck. Update Mai 2012. Online publiziert unter: http://www.cdc.gov/vaccines/pubs/pinkbook/index.html. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (3) Rosenstein NE et al. Meningococcal disease. N Engl J Med 2001;344:1378-88. (4) Robert Koch-Institut. Surv-Stat-Abfrage zu invasiven Meningokokken-Erkrankungen, Meldungen aus dem Jahr 2015. https://survstat.rki.de. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (5) World Health Organization. Meningococcal meningitis. Factsheet N°141, updated February 2015. Abrufbar unter: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs141/en/. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (6) Thompson MJ, et al. Clinical recognition of meningococcal disease in children and adolescents. Lancet 2006;367:397-403. (7) Donnelly J et al. Qualitative and quantitative assessment of meningococcal antigens to evaluate the potential strain coverage of protein-based vaccines. Proc Natl Acad Sci USA 2010;107:19490-5. (8) Robert Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin 2012;39:364. (9) Mayo Foundation for Medical Education and Research. Meningitis. April 2011. Online publiziert unter: www.mayoclinic.com/health/meningitis/DS00118/DSECTION=symptoms. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (10) Immunization Action Coalition. Meningitis: Questions & Answers. Online publiziert unter: http://www.immunize.org/catg.d/p4210.pdf. 

 

Übernommen aus:

http://www.presseportal.de/pm/79708/3003897/welt-meningitis-tag-am-24-april-meningokokken-erkrankungen-vorbeugen-kann-leben-retten-foto/

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Mai 6th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Ron Zacapa – Neues Design für den edlen Rum aus Guatemala: Die gelungene Reflektion einer außergewöhnlichen Qualität

Ron Zacapa, einer der weltweit führenden Ultra-Premium-Rums, stellt das neue Design seiner Luxus-Range vor. Das neue Gewand spiegelt künftig nicht nur die ausgezeichnete Qualität seines Inhaltes wider, sondern will seine Genießer mit dem hochwertigen Anblick auch daran erinnern, sich mehr Zeit für die besonderen Momente zu nehmen. Die kräftigen und zugleich weichen Linien und Designelemente der Flaschen reflektieren auf wirkungsvolle Art die Handwerkskunst und die hohe Qualität von Ron Zacapa.

Von Innen wie von Außen – Luxus pur für Genießer
Noch bevor die gesamte Range im neuen Design erscheint, hat Zacapa 23 die große Ehre, vorab – Ende April – in der eleganten und schlankeren Form zu erstrahlen. Auf den ersten Blick wird ein liebevolles Detail auf der Flasche sichtbar: der Umriss einer Orchideenblüte, ein Wahrzeichen Guatemalas, dem Herkunftsland Zacapas. Die luxuriöse Box in der jede Flasche geliefert wird, greift das für Zacapa typische Petate-Band, ebenso wie die guatemaltekische Orchidee der Flasche auf. Im Laufe dieses Jahres werden nach und nach alle Sorten im neuen Look erscheinen und das Gesamtbild des edlen Portfolios perfekt machen. Dazu zählen Etiquetta Negra – der zur Edition Negra wird – Zacapa 23 und XO.

Der Look des XO folgt dem Zacapa 23 und wird ebenfalls moderner, symbolisiert eindrucksvoller denn je den Luxus seines Inhaltes und unterstreicht gleichzeitig den Anspruch, sich mit den besten Cognacs der Welt messen zu können. Das typische Petate-Detail, ursprünglich auf Höhe des Flaschenbauches ins Glas geprägt, weicht nun einem schimmernden goldenen Band am Flaschenhals. Die elegant geschwungene Flasche, die an einen Dekanter erinnert, wird in einer raffinierten schwarzen Box, veredelt mit einem vergoldeten Schriftzug und einer subtilen Orchideen-Prägung geliefert.

„Bei der Entwicklung des Designs waren die einzigartigen, hochwertigen und handwerklichen Prinzipien, die auch bei der der Herstellung der Zacapa gelten, der Maßstab. Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, das luxuriöse Wesen des Produktes mit der neuen Verpackung noch besser einzufangen.“, erklärt Rodolfo Aldana, Global Brand Director Zacapa. „Durch die Neuinterpretation der unverkennbaren Markenmerkmale, dem Petate-Band und dem Sistema Solera, wird die Herkunft Zacapas gestärkt und zelebriert.“

Zacapa zählt nach wie vor zu den Wachstumsmarken in der Kategorie Rum und überzeugt mit einer starken Wettbewerbsposition unter den besten dunklen Luxusspirituosen weltweit. Das neue Design betont die positive Entwicklung der Marke, die von ihren guatemaltekischen Ursprüngen inspiriert ist. Zacapa® Rum ist im ausgewählten Spirituosenhandel und in hochklassigen Bars und Restaurants auf der ganzen Welt erhältlich.

Über ZACAPA®
ZACAPA zählt zu den erlesensten Rums der Welt. Dieser Ultra-Premium Rum, produziert im üppig grünen Guatemala, ist das Ergebnis einer einzigartigen Kombination von Boden, Klima und natürlichen Materialien, vereint in fachgerechter Destillation und einem besonderen Reifungsprozess in großen Höhen. Während die meisten Rums aus Melasse hergestellt werden, wird ZACAPA ausschließlich aus der süßesten ersten Pressung von Zuckerrohrsaft, auch ‚Virgin Sugar Cane Honey’ genannt, gewonnen. ZACAPA Rum reift 2.300 Meter über dem Meeresspiegel in dem so genannten ‚Haus über den Wolken‘ nach dem ‚Sistema Solera‘. Dieses System sieht vor, dass der Rum in ausgewählten Fässern gelagert wird, in denen zuvor amerikanische Whiskeys, Sherrys und Pedro Ximénez-Weine gelagert wurden. XO wird während der finalen Reifephase in französischen Cognac-Fässern aus Eichenholz gelagert. Eigentümer von Zacapa ist Rum Creation and Products Inc. (RCP), ein 50/50-Joint Venture von DIAGEO und Industrias Licoreras de Guatemala (ILG). DIAGEO vertreibt Zacapa auch weltweit, mit Ausnahme von Duty-Free-Shops in Zentralamerika und Guatemala.

Über Diageo
Diageo ist der weltweit führende Anbieter internationaler Premium-Spirituosen, Biere, Weine und Mixgetränke. Die Diageo Germany GmbH ist eine Marketing- und Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Hamburg. Von hier aus wird auch die Ländergesellschaft Diageo Austria GmbH in Österreich (Wien) gesteuert. Geschäftsführerin beider Gesellschaften ist Veronika F. Rost. Insgesamt beschäftigt Diageo in Deutschland und Österreich rund 180 Mitarbeiter. Das Portfolio des Unternehmens umfasst so bekannte Marken wie Smirnoff, Johnnie Walker, Baileys, Captain Morgan, J&B und Tanqueray. Diageo ist weltweit tätig mit einer Marktpräsenz in mehr als 180 Ländern und wird sowohl an der New York Stock Exchange (DEO) als auch der London Stock Exchange (DGE) gehandelt. Mit seinem Diageo Marketing Kodex und einer Vielzahl globaler und regionaler Initiativen setzt sich Diageo weltweit für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ein. Bitte trinken Sie verantwortungsvoll – www.drinkiq.com.

Quelle: Diageo Germany GmbH | diageo.com

 

Original-Artikel:

http://www.about-drinks.com/ron-zacapa-neues-design-fuer-den-edlen-rum-aus-guatemala-die-gelungene-reflektion-einer-aussergewoehnlichen-qualitaet/

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Mai 4th, 2015 | Kommentare deaktiviert für RKI meldet : Grippewelle klingt ab

BERLIN. Die Grippesaison in Deutschland klingt ab. In der zweiten Aprilwoche seien noch 756 bestätigte Neuerkrankungen erfasst worden, sagte die Influenzaexpertin des Robert Koch-Instituts (RKI), Dr. Silke Buda, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Zum Höhepunkt der Erkrankungswelle Ende Februar waren es zeitweise mehr als 10.000 pro Woche.

Ein endgültiges Fazit sei noch nicht möglich, sicherlich sei es aber „keine leichte Grippewelle“ gewesen, sagte Buda.

Das RKI geht davon aus, dass bei Weitem nicht jeder Grippefall registriert ist. „Gerade jetzt im Frühling denken viele Betroffene nicht mehr an Grippe und gehen nicht zum Arzt“, sagte Buda.

Zudem werde nur ein sehr geringer Anteil der Patienten überhaupt getestet.

Insgesamt wurden laut Influenza-Wochenbericht des RKI seit Beginn der Welle Ende 2014 mehr als 67.400 bestätigte Influenza-Fälle erfasst.

227 Menschen mit einer Influenza-Infektion starben. In etwa 16 Prozent der Fälle mussten Patienten ins Krankenhaus.

Da ein wandlungsfreudiges Grippevirus eine Komponente der Grippeschutzimpfung außer Kraft gesetzt hatte, waren Geimpfte in diesem Jahr weniger gut gewappnet als in anderen Jahren.

Nur noch in wenigen Regionen im Nordosten Deutschlands sind Atemwegserkrankungen aktuell verbreitet: Dort zeigt die Übersichtskarte des RKI vor allem grüne Flächen und damit eine moderat erhöhte Aktivität.

Nur noch wenige gelbe und orangene Flecken, etwa im Norden Brandenburgs und im Süden Mecklenburg-Vorpommerns zeigen eine deutlich erhöhte Aktivität an.

In vielen anderen Teilen strahlt es blau, die Zahlen sind dort auf Normalniveau. (dpa)

 

Erstmals erschienen auf:

www.aerztezeitung.de

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